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Annalena Baerbock zu Guttenberg oder: Der Frauen-Bonus ist weg

Annalena Baerbock hat ein Problem. Ihre Ambitionen auf das Kanzleramt rufen Gegenwind hervor. Ihr Titel als Völkerrechtlerin (LL.M.) von der London School of Economics wird von vielen als Blender-Titel wahrgenommen, denn tatsächlich ist Baerbock keine Juristin, sondern Diplom-Politikwissenschaftlerin, und hat lediglich ein einjähriges Aufbaustudium, wenn man so will, zum „Master of Public International Law“ angehängt.
Sie hat zwar nicht ein fehlendes juristisches Staatsexamen mit einem erschummelten Doktor kaschiert, wie ein gewisser Herr zu Guttenberg, aber es bleibt der Eindruck, dass sich hier jemand größer machen will, als er ist.

Und der Frauen-Bonus funktioniert nicht mehr, zumindest nicht mehr so gut, wie man sich das bei den Grünen erhofft hat. Nachdem mehrere Verteidigungsministerinnen weder die Umtriebe beim KSK wirklich abstellen noch funktionierende Sturmgewehre beschaffen konnten, nachdem Ursula von der Leyen in verschiedenen Positionen schlecht ausgesehen hat und mehrere Unions-Ministerinnen immer mal wieder die verfassungswidrige Vorratsspeicherung gefordert haben, ist der Nimbus der weiblichen Überlegenheit in der Politik dahin. Die Vorschusslorbeeren für weibliche Führungskraft sind aufgebraucht. Frau Dr. Giffey wurde als Schummlerin entlarvt und hat als Ministerin für alle außer Männer vor allem dadurch auf sich aufmerksam gemacht, dass sie den populistischen Trick erfunden hat, Gesetzen euphemistische Alias-Namen zu verpassen: „Starke Familien Gesetz“ – „Gute Kita Gesetz“, wenn ein Gesetz so heißt, dann muss es ja irgendwie gut sein… (Nein!). Zuvor war schon Wissenschaftsministerin Schavan wegen Plagiaten in ihrer Dissertation zurückgetreten. Und Frau Dr. Merkel hat 16 Jahre lang zunehmend unfähigere Minister vor sich hin wurschteln und Abermillionen verpulvern lassen, ohne einzugreifen, und nur die entlassen, die unbedingt wollten, aber nicht die, die unbedingt hätten gefeuert werden müssen. Ihr von den Medien jahrelang gelobter Regierungsstil des „auf Sicht Fahrens“ hat sich schon in der Flüchtlingskrise, spätestens aber in der Corona-Krise als höchst gefährlicher Mangel an Vor-, Weit- und Umsicht entpuppt, und dieses Versagen der obersten Regierungsinstanz fällt nun doppelt auf das „Team Frauen“ zurück. Paternalistische Beißhemmungen gegenüber weiblichen Kandidaten sind weitgehend abgebaut, und in dieser Situation sieht sich Frau Baerbock nun mit der Tatsache konfrontiert, dass viele Menschen in Deutschland sie eher nicht als Kanzlerin haben wollen.

Natürlich ist es niveaulos und empörend, wenn sich einige Zeitgenossen zu wüsten Beschimpfungen, Drohungen und Trollaktionen unter der Gürtellinie hinreißen lassen.

Aber unbequeme Fragen müssen erlaubt sein: Warum sollte eine Politikwissenschaftlerin, die ihr ganzes Leben im Schutzraum der grünen Partei verbracht hat, und die einfach mal vergisst Nebeneinkünfte anzugeben, in der Lage sein, eine Nation mit einem Haushalt in Billionenhöhe zu leiten? Was sagt es über den Charakter einer Person aus, wenn man sein ganzes erwachsenes Leben, erst als Kofferträgerin, dann als Funktionärin, für die Parteikarriere lebt, wenn man wichtig klingende Titel sammelt, und für die Karriere sein Familienleben zu opfern bereit ist? Solche Fragen kann man versuchen als sexistisch abzutun und zu behaupten, Männern würden solche Fragen nicht gestellt, dabei ist das mittlerweile durchaus hin und wieder der Fall, und schließlich und endlich bleibt auch immer die Antwortmöglichkeit, das Privatleben von Politikern sei privat und irrelevant für die Eignung z.B. als Kanzler. Helmut Kohl z.B. war bekanntermaßen kein wirklich guter Vater, Kanzler wurde und blieb er viele Jahre trotzdem. Allerdings hatte er im Gegensatz zu Annalena Baerbock auch einen richtigen Doktortitel1 und mehrere Jahre Berufserfahrung in der freien Wirtschaft.

Und auch im Verleich mit der theoretischen Chemikerin mit magna-cum-laude Dissertation Dr. Angela Merkel könnte man Annalena „Kobold“ Baerbock durchaus als Leichtmatrosin framen, und die so milde Herabgewürdigte würde nicht einmal behaupten können, so etwas passiere nur Frauen, da diese Bezeichnung 2005 bereits für den als Selbstdarsteller verschrieenen Guido Westerwelle genutzt wurde, ohne dass übrigens irgendwelche relevanten Medien sich besonders bemüßigt gefühlt hätten, den schwulen Politiker, Raucher und Cola-Light-Trinker groß in Schutz zu nehmen. Wer weitgehend ohne Qualifikation Kanzlerin werden will, quasi nur mit dem Argument, dass „die Zeit reif sei für eine grüne Kanzlerin“, der muss meiner Meinung nach zu Recht mit allerhand kritischen Nachfragen rechnen; immerhin könnte das auch eine „dornige Chance“ sein, sich als schlagfertig, kompetent und generell voll satisfaktionsfähig zu präsentieren.

Wenn Journalisten keine unangenehmen Fragen stellen würden, sondern nur Steilvorlagen für die Selbstdarstellung liefern, wäre das auch kein Journalismus mehr, sondern nur noch politische PR. Entsprechend wünsche ich mir noch viele unangenehme Fragen für Annalena Baerbock, aber auch für Armin Laschet, Olaf Scholz, und die Spitzenkandidaten der anderen Parteien.

  1. Wenn auch die wissenschaftliche Leistung durchaus umstritten war und ist []

Frau Baerbock und ihre Kinder oder: Ist es sexistisch zu fragen, wer sich um diese kümmert, wenn Frau B. Kanzlerin werden sollte?

Im Artikel „Annalena Baerbock: die Hass-Kampagne der Maskulinisten“ wirft Caroline Wiedemann nicht nur Männerrechtler*innen und Antifeminist*innen in einen Topf (und vergisst, Maskulinist*innen zu gendern), sondern stellt auch folgende These auf:

Es sei sexistisch, dass Annalena Baerbock gefragt wird, wer sich um ihre Familie kümmert, wenn sie Kanzlerin werden sollte.

Ich kann das aber wirklich nicht sexistisch finden in einer Zeit, in der Männer quasi schräg angesehen werden, wenn sie nicht genug Elternzeit nehmen oder ihre Karriere verfolgen, anstatt genug (laut Feministinnen: mindestens 50%) „Familienarbeit“ zu übernehmen.
Entsprechend ist es nur logisch und Zeichen von Gleichberechtigung, wenn auch von Frauen verlangt wird, Rechenschaft abzulegen, wie sie es mit der gleichberechtigten Verteilung von Aufgaben zu halten vorhaben. Wäre dem nicht so, müssten sich nur Männer rechtfertigen, wäre das das Gegenteil von Gleichberechtigung.

Abgesehen davon geht es bei solchen Fragen natürlich auch um die emotionale Ebene: Was ist das für eine Frau, der ein Job wichtiger ist als ihre Kinder? Wollen wir so jemandem die Führung unseres Landes anvertrauen? Vor allem Mütter, also Frauen, werden sich diese Frage stellen, und diese Frage vielleicht in ihre Bauchentscheidung bei der Wahl einfließen lassen, auch wenn das Frau Wiedemann nicht gefällt.

Frau Stokowskis Faible für True Crime

Frau Stokowski echauffiert sich im Spiegel über sogenannte „true crime“-Inhalte, in denen Details realer Verbrechen auf reißerische Weise nacherzählt werden. Natürlich hat sie vollkommen recht, dass diese Art von, sagen wir, „Leidens-Porn“, extrem fragwürdig ist. Dennoch hat sie natürlich gründlich recherchiert und eine Menge dieser Formate konsumiert.

Eigenartig ist auch deshalb, dass sie in ihrem ganzen Artikel vergisst zu erwähnen, dass es das ganze True-Crime-Genre sehr wahrscheinlich nur gibt, weil (zu 80%) Frauen die Geschichten gerne konsumieren. Kaum vorstellbar, dass das Genre mit 80% weniger Kunden so florieren würde wie jetzt.

Auch scheinen die entsprechenden Artikel oder Sendungen auffällig oft von Frauen verfasst oder präsentiert zu werden. Vielleicht hätte man also kurz darauf eingehen sollen, wie Frauen durch ihren Konsum dieser Horrorgeschichten zur Reproduktion und Verbreitung derselben beitragen und somit nicht ganz unwahrscheinlich die Familien der Opfer unbegrenztem Leiden aussetzen (Retraumatisierung?).
Aber natürlich, wenn man eine Kolumnen-Reihe schreibt, die sowieso nur von radikalen Feminist*innen mit einem entsprechenden Weltbild gelesen oder ertragen wird, dann kann man es sich nicht leisten, vom „Team Frauen“ zu verlangen, Verantwortung zu übernehmen für das eigene Konsumverhalten. Man will es sich ja nicht mit der Leserschaft verscherzen. Dabei kann gesellschaftliche Veränderung natürlich nicht stattfinden, wenn die größere Hälfte der Bevölkerung durch ihr Verhalten dagegen arbeitet.

Doch so „lernen“ wir aus dem Artikel: Die True-Crime-Formate sind irgendwie böse und stützen das Patriarchat, das bekannterweise ständig Frauen ermorden lässt, die aus der Reihe tanzen. Und schuld daran sind irgendwie und letzten Endes wie immer „die Männer“ und „das System“, und Frauen sind machtlose und unschuldige Opfer, die nichtmal als Gruppe Verantwortung tragen, wenn sie durch ihre Konsumverhalten die Ausstrahlung gequirlter Scheiße befördern.

Männerfeindlichkeit im „Spiegel“

Gleichberechtigung, behaupten Männerrechtler, findet in vielen Medien immer nur in Form von Engagement für mehr Rechte für Frauen statt. Legitime Interessen von Männerns würden ignoriert.

Der Spiegel bestätigt diese Sichtweise jetzt quasi dadurch, dass er die Männerrechtsbewegung als Ganzes delegitimiert, indem er — nicht zum ersten Mal — Männerrechtler und Antifeministen (sogenannte Maskulinisten) in einen Topf wirft:

Naja, etwas anders hatte ich von einem Blatt, dass eine Frau Stokowski regelmäßig ihre männerfeindlichen Glossen in die Welt kotzen lässt, auch nicht erwartet.

Warum werden Eltern nicht bevorzugt geimpft?

Ich bin ja kein Fan von Sascha Lobo, aber er hat teilweise recht mit seinem Artikel Die deutsche Rentokratie, jetzt auch mit Corona-Topping, in dem er beklagt, dass der Schutz bzw. die Impfung von Kindern während Corona erstmal keinen interessiert haben. Kinder wurden ja sogar zuerst als quasi gar nicht von Corona betroffen dargestellt. Mittlerweile wissen wir, dass Kinder tatsächlich zu den Hauptüberträgern von Corona gehören, umso verwunderlicher finde ich es, dass erst jetzt Corona-Impfstoffe auch für Kinder erprobt werden, und dass Eltern in der Impfpriorität nicht vor Alleinstehenden eingeordnet werden. Schließlich sind Eltern durch ihre Kinder einem erheblich höheren Risiko ausgesetzt, sich mit Corona zu infizieren, als kinderlose Erwachsene.
Eigentlich ist es also ein Skandal, dass dieses Risiko nicht berücksichtigt wird, sondern immer nur das Alter oder Vorerkrankungen oder Kontakt mit Alten zählen.

Über ein Jahr nach Beginn der Corona-Krise laufen noch immer Versuche in Schulen, ob Luftfilter vielleicht etwas bringen (anstatt einfach alle Schulen damit auszurüsten), vor Ende der Krise durch Erreichen der Herdenimmunität ist nicht mehr damit zu rechnen, dass irgendwelche effektiven Maßnahmen ergriffen werden werden, um das Infektionsrisiko an den Schulen tatsächlich zu reduzieren. Gerade an Grundschulen und in Kindergärten sind die Schutzmaßnahmen eher eine Farce, der durchschnittliche Zweitklässler ist nicht unbedingt für das gewissenhafte Einhalten von Abstandsregeln bekannt.

Irgendwo ist das natürlich auch wieder typisch für die Regierung Merkel: Erstmal abwarten, erstmal die Wirtschaft retten, erstmal die Rentner als wichtigste Wählergruppe versorgen, und sich generell durchlavieren bis die aktuelle Krise von allein wieder abflaut oder von der nächstschlimmeren überlagert wird. Was die paar Eltern wollen, ob sich Kinder mit Corona infizieren, interessiert ja keinen, denen wird schon nichts passieren…

Was bedeuten die Abkürzungen bei Beamer-Lampen? Worauf muss man beim Lampentausch achten?

Manchmal muss man eine neue Beamerlampe kaufen, und wenn man sparsam ist, dann will man nur ein neues Leuchtmittel kaufen, und kein ganzes Lampenmodul für doppelt so viel Geld. Die Lampenmodule halten nämliche üblicherweise weit länger als die Lampen selbst.

Nehmen wir als Beispiel mal die Lampe Philips UHP 190/160W 0.9 E20.9 von meinem Lieblingsprojektorlampenshop Lamps and Parts.1 Was bedeutet das jetzt?

Nun, wie wir aus Quellen erfahren haben (…), bezeichnet die Wattzahl den Bereich, in dem die Lampe betrieben werden kann. Allerdings kann eine Lampe mit höherer Wattzahl angeblich immer auch mit weniger Wattzahl betrieben werden, weil bei Lichtbogenlampen der Beamer die Leistung kontrolliert, und nicht der Innenwiderstand der Lampe ausschlaggebend ist (Der Innenwiderstand einer Lichtbogenlampe ist variabel). Also wäre eine 220 Watt-Lampe z.B. auch für 170 bis 200 Watt geeignet. Nur eine 150-Watt-Lampe nicht für 180 Watt, etc..
Wichtig ist auch die Angabe 0.9, denn hier handelt es sich um den Abstand der Elektroden für den Lichtbogen in cm. Dieser ist ausschlaggebend für die Helligkeit, und man kann nicht einfach eine 0.8-Lampe durch eine 0.9-Lampe ersetzen (auch wenn manche nicht nur chinesischen Händler so tun).
Die E-Angabe am Ende bezeichnet die Fassung, so wie E27 oder E14 oder GU10 und G5.3 (…), nur dass es bei Beamerlampen noch mehr in kleinen Details unterschiedliche Fassungen gibt. Form, Länge, Durchmesser, Befestigung, Stromanschlüsse sind bei jeder Fassung verschieden und natürlich nicht kompatibel.

Auf jeden Fall sollte man daher beim Lampenkauf sicherstellen, dass die neue Lampe genau so aussieht wie die Alte. Wenn man mehrere Lampenträgermodule hat, sollte man prüfen, dass sie tatsächlich die gleiche Fassung besitzen. Nachgebaute Module werden manchmal mit anderen, günstigeren Lampen bestückt, die eine andere Fassung haben als das Originalmodul, so dass, wenn man eine Ersatzlampe für das Originalmodul bestellt, diese ggf. nicht in die Fassung des Nachbau-Moduls passt.

  1. Keine Produktplatzierung []

Kinderkrankengeld – nur für gesetzlich versicherte Durchschnittsverdiener

In seiner unendlichen Weisheit (Sarkasmus!) hat der Gesetzgeber das Kinderkrankengeld auf maximal 112,88€ gedeckelt. Um keine großen Einbußen zu erleiden darf man also nicht mehr als 10/9 davon, also 125,42€ netto am Tag verdienen, das sind bei 20 Arbeitstagen im Monat ca. 2.500€ Netto im Monat, das enstpricht einem Brutto knapp 4.050€.
Das heißt, wer mehr Brutto als 4.000€ verdient, dem entstehen durch jeden Tag Inanspruchnahme von Kinderkrankengeld Einkommensverluste. Das klingt jetzt erstmal nach Luxusproblem, aber wenn jemand tatsächlich mal einen halben Monat lang Kinderkrankengeld in Anpruch nehmen muss, kann das schon finanzielle Lücken schlagen.

Wer privat krankenversichert ist, hat im übrigen sowieso keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Das wirkt schon ein wenig zynisch; oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze und bei Privatversicherten ist anscheinend der Infektionsschutz nicht mehr so wichtig: Sollen „die Reichen“ doch wortwörtlich sterben gehen, während die Pandemie wütet, oder auf Einkommen verzichten? Da kleine Beamte als Privatversicherte meiner Kenntnis nach ebenso betroffen sind, fragt man sich schon, inwiefern diese Regelung mit dem Fürsorgeprinzip des Staates für die Beamten in Einklang zu bringen ist, und ob die Regelung zu den Lohnersatzleistungen tatsächlich durchdacht und fair ist.

Künstler vs. Corona-Politik

Bezüglich der Debatte, ob es jetzt gut/richtig/wichtig war, dass Künstler sich etwas sarkastisch über die angesichts der Dauer der Pandemie möglicherweise (noch) erschreckend widersprüchlichen und inkonsistenten Corona-Gegenmaßnahmen geäußert haben, gibt es ein paar Dinge zu bemerken.

Erstens, dass es in vielen anderen Politikfeldern teilweise nicht besser aussieht, was die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen angeht.
Was nutzt uns z.B. die lückenlose Dokumentation medizinischer Behandlungen, wenn gar nicht klar ist, ob die Dinge, die dokumentiert werden, tatsächlich die sind, die gemacht wurden? Was bringt uns die Dokumentation von allem, was gemacht wird, wenn wir gar nicht genug Personal haben, um alles zu machen, was gemacht werden müsste?
Warum kann die Bundeswehr keine Gewehre kaufen, ihr Gerät nicht reparieren und hat keine Luftabwehr, obwohl Milliarden dafür ausgegeben werden?
Die Situation, dass die Politik sinnlos und ineffektiv agiert, scheint in allen Politikbereichen verbreitet zu sein, es fällt nur normalerweise nicht so stark auf, scheint es.

Bezüglich der „Verengung des Diskursraums“, wo jeder, der mit der Politik der Regierung nicht einverstanden ist, als dumm/rechts/böse dargestellt wird ist zu bemerken, dass es möglicherweise reichlich spät war, dagegen zu protestieren.

Schon in der gesamten Ära Merkel war doch die Politik der Regierung „alternativlos“, und haben Medien und Künstler nicht wirklich kritisch berichtet oder gar opponiert.

Kernkraftbefürworter, D-Mark-Liebhaber, Flüchtlings-Aufnahme-Skeptiker, Kritiker des Genderns wurden und werden als rückständig, bösartig und gefährlich dargestellt, als Nationalisten, Chauvinisten, Egoisten, Ausländerfeinde und generell Arschlöcher.

Und erst jetzt trauen sich ein paar Künstler, kritisch anzumerken, dass die Allianz aus Regierung, öffentlich finanzierten und auch privaten Medien mit ihrer erdrückenden Übermacht im Diskurs möglicherweise problematisch sein könnte?

Don’t §%#! with the signal messenger’s developers

After some „digital intelligence“ company has added support to parse the Signal messenger’s files from phone backups, the Signal messenger’s developers have analyzed the parsers of that company being used to extract Signal messenger files, and…

See yourself: Exploiting vulnerabilities in Cellebrite UFED and Physical Analyzer from an app’s perspective.

Die Kanzler_InKandidat_In oder: Annalena Baerbock, die Karrieristin

Annalena Baerbocks Lebenslauf ist der typische Lebenslauf einer Polit-Karrieristin: Politikwissenschaft studiert, wichtig klingenden Abschluss ohne außerhalb von (N)GOs nutzbaren Wert gemacht („Master in Public International Law“), Kofferträgerin (Büroleiterin) einer Abgeordneten gewesen, Doktorarbeit begonnen, aber nicht abgeschlossen.

Bei den Grünen hat sie schnell Karriere gemacht, dank der massiven Frauenförderung quasi außer Konkurrenz; oder kann man mit sozialistischen 99% zur Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl gewählt werden, wenn man irgendeine ernsthafte Konkurrenz hat?

Ob Frau Baerbock außerhalb des grünen, feministischen Schutzraums bestehen kann, scheint unbekannt zu sein. Ein öffentliches Amt bekleidet (Bürgermeister, Minister, irgendwas) hat sie nie. Führungserfahrung hat sie nur als Ko-Parteichefin der Grünen.

Hat Robert Habeck ihr vielleicht nur den Vortritt gelassen, weil er selbst nicht daran glaubt, dass die Grünen bei der Wahl 2021 stark genug sein werden, den Kanzler zu stellen? Weil die Grünen in Umfragen meist stärker sind als bei der Wahl?

Dass die Grünen mit Annalena Baerbock als Kanzlerinkandidation große Chancen haben zu gewinnen, scheint mir jedenfalls eher unwahrscheinlich.
Wer glaubt nach 16 Jahren Merkel noch daran, dass Frauen bessere Politik machen? Wer will eine Politkarrieristin im Kanzleramt sehen, noch dazu eine, die nicht Physik, sondern das Laberfach PoWi studiert hat und hin und wieder durch Kenntnislosigkeit („Das Netz ist der Speicher„) negativ auffällt?

Wie sicher kann man sein, dass Annalena Baerbock nicht eher Kanzlerinnen-Trainee würde als Kanzlerin? Wird sie sich gegen Biden, Putin oder Erdogan behaupten können? Will jemand, während die Pandemie noch läuft, eine unerfahrene Grüne an die Macht lassen, deren Partei, wäre sie früher an die Macht gekommen, vielleicht genau die gentechnischen Verfahren be- oder verhindert hätte, die jetzt notwendig sind, um Corona-Impfstoffe herzustellen?