Das Paradox der Gleichstellungspolitik

Nehmen wir als Gedankenexperiment einmal an, die Menschen, Männer, Frauen, alle anderen Gruppe, seien tatsächlich gleich.
Gleich klug, gleich ehrgeizig, gleich gewissenhaft oder gewissenlos, gleich fürsorglich und gleich rücksichtslos, etc. pp..

Dann gäbe es im Prinzip keinen Grund für Gleichstellungspolitik, denn wir hätten hier ein Nullsummenspiel. Wir könnten Frauen gegen Männer austauschen oder Schwarze gegen Weiße oder Kleine gegen Große, aber im Endeffekt würde sich überhaupt nichts ändern. Gefördert würde nur die Betonung der eigentlich irrelevanten Unterschiede beim Versuch, künstlich alle Positionen irgendwie nach letzten Endes rassistischen Kriterien gleich zu verteilen. Es wäre also am sogar Ende schädlich, so zu verfahren.

Wenn es aber relevante Unterschiede gäbe… wäre Gleichstellungspolitik wahrscheinlich ebenso schädlich. Denn dann müsste man ja, um die Gleichverteilung nach äußeren Merkmalen hinzubekommen, möglicherweise höherqualifizierte Personen durch geringerqualifizierte ersetzen. Man müsste z.B. die Hälfte aller fürsorglichen Erzieherinnen durch sorglose Erzieher ersetzen, oder die Hälfte aller kampfkräftigen SEK-Beamten durch weniger durchschlagskräftige SEK-Beamtinnen, oder die Hälfte aller schwarzen Basketballspieler zu Eishockeyspielern machen und die Hälfte aller weißen Eishockeyspieler zu Basketballspielern. Und das mit dem Argument, dass die Unterschiede, aufgrund derer man diese Umgruppierungen vornimmt, eigentlich irrelevant seien.

Und jetzt frage ich mich: Ist das vielleicht völliger Unsinn? Ist der Kaiser möglicherweise nackt, und es sagt nur keiner?

Ein Gedanke zu „Das Paradox der Gleichstellungspolitik

  1. aga80

    Der Kaiser ist nackt und die Indoktrination, das er nicht nackt sei läuft schon lange.

    Dieser Gesellschaft wurde solange eingeimpft linke Politik „GUUUUUUT“ rechte Politik „Ganz PÖÖÖÖÖÖÖÖSE“ , das inzwischen die Behauptung gemand gehöre nicht zu den GUUUTEN schon ausreicht um Wirtschaftliche oder berufliche Existenzen zu zerstören.

    Selbst bin ich Physiotherapeut das heisst laut ZVK (ein Berufsverband) sind 72,5% Physioterapeutinnen und der rest Männer, jetzt sind aber 60-65% der Führungskräfte Männlich … hmm woran könnte das nur liegen … .

    Ganz einfach es gibt ca 20-22k Praxen da draussen so kleine 1-6 Mann Betriebe.
    Das ist eine Ausbildung die mit der mittleren Reife als Voraussetztung, also 1-3 Kinder sind bei den Damen nicht ungewöhnlich, da ist die Sicherheit im öffentlichen Dienst, oder in einem angestellten Verhältnis sehr atraktiv.
    Während ich bei Fortbildungen viele Männer getroffen habe, die selbstständig sind oder darauf hin gearbeitet haben.

    Sicherlich kann man bei 0815 Jobs , die in 30Min angelernt sind fast jeden dahin setzten, aber je höher die Qualifikationsstufe um so schwieriger wird es, aber mit der Aussage bin ich schon wieder PÖÖÖÖÖÖÖSE .

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