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Kampfaufruf zum Weltfrauentag!

Am heutigen Weltfrauentag wünsche ich allen Frauen auf der Welt alles denkbare Gute.

Vor allem aber auch die Kraft und Durchsicht zu erkennen, dass die Idee der Existenz eines Patriarchats eine Verschwörungsideologie ist. Es sind nicht alle Männer auf der Welt auf eine geisterhafte, nicht-greifbare Weise miteinander vernetzt und verbündet, es gibt keine koordinierten Bemühungen, alle Frauen zu unterdrücken.1

Vielmehr gibt es in den säkularen westlichen Demokratien koordinierte Bemühungen, Gleichberechtigung durchzusetzen, die auch von den allermeisten Männern unterstützt werden.

Gerade der Feminismus beginnt heute leider zu wanken. Falsche Toleranz für intolerante und diskriminierende Bräuche und Kulturen scheint in Kreisen von „intersektionalen“ FeministInnen weit verbreitet. „Critical whiteness“ und andere Formen selbstzerfleischenden Wahnsinns untergraben dabei den Glauben an alle Errungenschaften der westlichen Zivilisation und schwächen damit die Fähigkeit und den Willen von Frauen, weiter für diese Errungenschaften, die auch die Frauenrechte umfasst, zu kämpfen.

Doch damit der Feminismus irgendwann allen Menschen auf der Welt zugute kommt, muss der Feminismus weiterkämpfen und darf sich nicht in Selbstzweifeln und internen Streitigkeiten aufreiben.
Wir brauchen heute mehr denn je einen festen Glauben an die Richtigkeit unserer Grundwerte, so dass Vorwürfe von Überheblichkeit, mangelndem Respekt für andere Kulturen und Rassismus an denjenigen abprallen, die Mängel und Fehler, Diskriminierung und Frauenfeindlichkeit in anderen Kulturen benennen und bekämpfen und dabei mit Nazi-Vorwürfen und anderen Invektiven bedacht werden. Wir brauchen keine Kopftuchfeministinnen mit Stockholm-Syndrom, die behaupten, ihr Kopftuch und weitere Formen islamistischer Uniformierung seien Ausdruck der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit, und keine unsicheren links-progressiv-verwirrten AktivistInnen, die sich nicht trauen Frauenfeindlichkeit zu konfrontieren, wenn der Übeltäter zufällig in der unübersichtlichen Privilegien-Rangordnung unter ihnen steht.

Ich wünsche dem Feminismus, dass er sich neu sortiert, Irrwege wie den des radikalen Konstruktivsmus verlässt, widersprüchliche Konzepte2 über Bord wirft, Verschwörungsideologien abschwört, (neuro-)biologische Fakten akzeptiert und somit zu neuer Kraft gelangt, die im 21ten Jahrhundert für einen weiteren Siegeszug des Feminismus unerlässlich wäre.

  1. Und wenn es so wäre, dann müssten alle Frauen mit den Männern unter einer Decke stecken, die im Bereich von Kindererziehung und schulischer Bildung die große Mehrheit stellen. []
  2. z.B. dass niemand Frauen wegen ihrer Kleidung herabwürdigen oder als leicht zu haben sehen darf – außer Feministinnen []

Wenn Bernd das Brot eine Frau wäre

Was wäre eigentlich, wenn Bernd das Brot eine Frau wäre. Eine Frau, die in einem weißen Raum, nicht zuletzt auch aufgrund rudimentärer oberer Extremitäten, also aufgrund einer Art von Körperbehinderung, der Willkür einer „Stimme aus dem Off“ und Übergriffen durch einen allmächtigen Greifarm ausgesetzt ist, die in absurde Situationen geworfen wird und am Ende immer verbittert zurückbleibt?
Wäre diese Rolle mit einem „weiblich gelesenen“ Brot vereinbar, und wenn Nein, warum nicht?

Zeigt sich hier der von Männerrechtlern oft beklagte Effekt des „Gender Empathy Gap“ bzw. ist Bernd das Brot eine Variante des „disposable male“?

Lehren wir doch einfach mal Medienkompetenz!

Medienkompetenz ist in aller Munde. Alle Nase lang fühlt sich irgendein Politiker bemüßigt, das Lehren von Medienkompetenz zu fordern.

Das ist schön und gut, aber „One does not simply teach Medienkompetenz in school“:

One does not simply teach "Medienkompetenz" in school

Denn „Medienkompetenz“ ist eine Fähigkeit, die viele andere Fähigkeiten voraussetzt, die auf vielen anderen, grundlegenden Fähigkeiten aufbaut.
Medienkompetenz setzt erst einmal voraus, dass man Texte erfassen kann. Schon an dieser Fähigkeit hapert es anscheinend bei vielen Schulabgängern. Manche können nicht einmal lesen.

Dann setzt Medienkompetenz voraus, den Subtext, die Intention, die Motive hinter einem Medium zu erfassen.
Das setzt grundlegende psychologische Fähigkeiten oder zumindest Sozialkompetenz voraus, was Empathie voraussetzt.
Es braucht weiterhin ein Grundverständnis wirtschaftlicher, politischer und geschichtlicher Zusammenhänge, um tatsächliche Medienkompetenz zu entwickeln. Und um nicht durch rhetorische Tricks, Sophismen, NLP, Werbe- und Verkaufspsychologie ausgetrickst zu werden wären auch Kenntnisse dieser Techniken notwendig.

Das heißt: Die Schule kann nur Grundlagen von Medienkompetenz vermitteln. Kritisches Hinterfragen, mehrere Blickwinkel einzunehmen. Und das wurde auch vor 25 Jahren in der Schule schon gemacht.

Das ständige Gerede von „Medienkompetenz“-Unterricht soll meiner Meinung nach nur davon ablenken, dass die Bildung immer schlechter wird – oder zumindest nicht wirklich besser.
Wir sollen vergessen, dass die Schulzeit mit dem G8 und die Studienzeit mit dem Bachelor gekürzt wurden, um die Lebensarbeitszeit zu verlängern und der Wirtschaft schneller mehr Menschenmaterial zuzuführen, obwohl das Wissen sich (angeblich) alle paar Jahre verdoppelt und darum die Aneignung von Wissen eher mehr Zeit im Leben einnehmen müsste als weniger.

Möglicherweise glauben die Bildungspolitiker, die von Medienkompetenz reden, auch wirklich, dass dies eine Fähigkeit sei, die man in der Schule mal eben lehren könne. Tatsächlich ist es meiner Meinung nach aber so, dass Medienkompetenz eine Fähigkeit ist, die sich langsam entwickelt, die hohe Ansprüche an die intellektuellen Fähigkeiten hat, und für die man in der Schule nur die Grundvoraussetzungen schaffen kann.

Frauen und Kleidungs-Privilegien

Feministische Frauen beschweren sich oft, sie würden aufgrund „weiblicher“ Kleidung nicht ernst genommen oder seien sexuellen Avancen ausgesetzt. Das mag sein und ist sicher auch unangenehm.

Allerdings muss man hier berücksichtigen dass feministische Frauen sich schon durch Gesten wie „Tür Aufhalten“ eher negativ beeinträchtigt als „positiv als Frau wahrgenommen“ fühlen. Wenn wir uns „ehrlich machen“ muss die Wahl der Kleidung auf jeden Fall irgendeinen Effekt haben, die Frage ist aber natürlich, ob weibliche Kleidung unerwünschte Handlungen der Umwelt auslösen sollte.

Der Effekt, dass „Kleider Leute machen“ ist geschlechterübergreifend. Ingenieure tragen Hemden, Manager tragen Anzug und Krawatte. Ärzte tragen weiße Kittel, Polizisten Uniform. Dominas tragen hohe Stiefel, und Prostituierte kurze Röcke. Das sind eben die gängigen Stereotypen die üblicherweise auch einen wahren Kern haben.

Durch den Feminismus hat sich die Art und Weise, wie Frauen sich kleiden, geändert. Heute tragen die meisten Frauen Hosen, während das in den 1950ern noch undenkbar war. Entsprechend ist es paradoxerweise heute so, dass typisch weibliche Kleidungsstücke keine typische Frauenkleidung mehr sind, weil Frauen heute typischerweise ehemals typisch männliche Kleidung tragen.

Darum ist es heute — möglicherweise, das ist meine Theorie — auch so, dass man einer Frau, die weibliche Kleidung trägt, heute eher unterstellt, dass sie dadurch den Aspekt ihrer Weiblichkeit betonen will. Das ist jedenfalls naheliegend.
Und aus dieser Erwartungshaltung heraus ergibt sich dann, warum Frauen, die Röcke etc. tragen, dann eher in der Rolle Frau und mögliche Partnerin gesehen werden als z.B. in ihrer beruflichen Rolle, die heute eher mit anderer, üblicher, geschlechtsneutraler(-er) Kleidung assoziiert ist.
Das könnte bedeuten, dass die Eroberung des „männlichen Mode-Raums“ dazu geführt hat, dass Frauen, die sich traditionell weiblich kleiden, heute verstärkt explizit „als Frau“ gesehen werden1 als das früher der Fall gewesen wäre. Man sollte dazu eine Studie machen…

Jedenfalls würde ich behaupten, dass Frauen, die wegen ihrer weiblichen Kleidung ungewollten Avancen ausgesetzt sind deshalb nicht wirklich benachteiligt werden, sondern wie alle anderen Menschen auch behandelt werden. Sie werden entsprechend dem äußeren Eindruck, den sie, freiwillig oder unfreiwillig, erwecken, behandelt. Das ist dann im Falle heutzutage ungewöhnlicher weiblicher Kleidung der Eindruck, explizit in der Rolle als Frau wahrgenommen werden zu wollen und entsprechend behandelt werden zu wollen.
Bei Männern ist es genau so. Mit formaler Kleidung wird man anders wahrgenommen und behandelt als mit Sofa-Jogginghosen oder Casual-Wear.

Was der Feminismus mit seinen Beschwerden über „falsche“ Behandlung von Frauen abhängig von der Kleidung fordert ist also ein Privileg für Frauen, unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild beurteilt zu werden. Dieses Privileg ist aber realistisch nicht erreichbar, weil die Mechanismen zur Erst-Beurteilung von Menschen aufgrund von pauschalisierten Erfahrungswerten tief in der menschlichen Psyche verankert sind.

  1. d.h. stärker auf die Rolle als Frau „reduziert“ werden, um den feministischen Slang zu verwenden []

Am 12.1. war „Equal Occupational Fatality Day“

97% der tödlichen Arbeitsunfälle treffen Männer. Es gibt also einen „Equal Workplace Death Gap“ von ca. 94%, oder anders gesagt, wenn alle tödlichen Arbeitsunfälle erst die Frauen, dann die Männer ereilten, stürben seit dem 12. Januar bis Ende des Jahres nur noch Männer.

Wenn Frauen schlechter bezahlte Berufe wählen, ist das ein gesellschaftliches Problem und beweist die strukturelle Diskriminierung von Frauen.
Aber wenn Männer gefährlichere Berufe ausüben, ist das anscheinend deren eigene Schuld…

Gerald Hensel und die Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit, hörte man in den letzten Wochen und Monaten gerade auch von Links-Progressiven, sei in Deutschland nie gefährdet gewesen.
Man habe ja immer alles sagen können — nur habe man dann eben auch die Konsequenzen tragen müssen, nämlich, dass das möglicherweise nicht allen gefallen könnte und andere ihre Gegenmeinungen auch veröffentlichten.

Das war, wenn man so will, die nonchalante Beschreibung für den Umstand, dass jeder, der abweichende Meinungen zu äußern wagte, von Intellektuellen mit Medienmacht per konzertiertem Shitstorm z.B. in die rechte Ecke gestellt und gesellschaftlich und beruflich zerstört werden konnte.
Nun kommt aber Gerald Hensel, startet eine Aktion, um angeblich rechtsextreme, tatsächlich teilweise aber auch nur konservative Seiten im Internet finanziell zu ruinieren. Eine Aktion, mit der er Internet-Medien mit Meinungen, die ihm nicht passen, zum Verstummen bringen und damit die Meinungsvielfalt beschneiden will.

Diese Medien wehren sich allerdings, Herr Hensel wird mit vielen Gegenmeinungen, sicher auch vielen weniger sachlich formulierten, aber sicher nicht in der Mehrheit strafrechtlich relevanten, konfrontiert, und schon ist das Geheule groß. Plötzlich ist es gar mehr so toll, wenn man für das Äußern einer Meinung mit einem Shitstorm rechnen muss.

Wenn „die Richtigen[tm]“ einen Shitstorm gegen jemand angeblich „Rechten“ entfachen, z.B. auch den Arbeitgeber über angeblich rechte Aktionen informieren, und faktisch eine Mobbing- und Verleumdungs-Kampagne gegen jemanden fahren, dann ist das anscheinend völlig okay und hat mit einer Einschränkung der Meinungsfreiheit nichts zu tun, aber wenn die angeblich Rechten das gleiche tun, dann ist es Hate Speech und Hetze und ein Angriff auf das persönliche Lebensumfeld und gefährdet die Demokratie.

Mit Verlaub: Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Entweder es gibt Meinungsfreiheit und Gegen-Meinungsfreiheit und man betrachtet es als Mittel der politischen Auseinandersetzung, Menschen mit Shitstorms und Mails auch an den Arbeitgeber zu überziehen, oder man sieht hier irgendwo Grenzen und dementsprechend die Notwendigkeit, die Einhaltung dieser Grenzen auch durchzusetzen.

Das wäre — in den Grenzen der Verfassung — für mich vollkommen okay. Dann müssten diese Grenzen aber für alle gelten, und nicht nur einseitig für die, die sich für „die Guten“ halten, und die gerade die publizistische, legislative oder exekutive Macht haben.

Lügen mit Statistik und Margarete Stokowski

Frau Stokowski hat im Spiegel einen neuen Artikel geschrieben, in dem sie versucht, die Gewalt, die von Flüchtlingen ausgeht, bis zur Bedeutungslosigkeit zu relativieren (Oktoberfest!).

Das geht allerdings meiner Meinung nach etwas nach hinten los, denn sie schreibt:

Bei den rund 127.500 Fällen aus dem Jahr 2015, die in der Statistik auftauchen, geht es um Delikte wie Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Bedrohung, Stalking, Mord und Totschlag. Darunter sind männliche und weibliche, deutsche und nichtdeutsche Opfer und Tatverdächtige. In 82 Prozent der Fälle sind die Opfer weiblich. 72 Prozent der erfassten Tatverdächtigen haben einen deutschen Pass. Diese Zahlen so zu benennen, bedeutet nicht, die Fälle unter den Tisch fallen zu lassen, in denen Männer das Opfer sind oder Ausländer die Täter. Es bedeutet zu zeigen, dass das Problem kein Flüchtlingsproblem ist.

72% der erfassten Tatverdächtigen haben also einen deutschen Pass. Das ist interessant, denn ca. 90% der Menschen in Deutschland sind deutsche Staatsangehörige. Das heißt: Die 10% der Ausländer in Deutschland stellen 28% der Tatverdächtigen. Das bedeutet, Ausländer sind um den Faktor 28%/10% = 2,8 gegenüber dem zu erwartenden Wert überrepräsentiert bei den Tatverdächtigen. Die 90% Deutschen stellen nur 72% der Verdächtigen, sind also mit dem Faktor 72%/90% = 0,8 unterrepräsentiert. Insgesamt sind Ausländer also 2,8 / 0,8 = 3,5-mal häufiger Verdächtige als Deutsche.

Nun könnte man sagen, dass das an der bösen rassistischen Polizei liege, die immer Ausländer zuerst verdächtige, aber wenn man die Statistik der Verurteilungen ansieht, sieht es genau so schlecht aus für die These, dass es kaum einen Unterschied gebe: Ca. 30% der wegen Mord, Totschlag und Vergewaltigung Verurteilten sind Ausländer. Jetzt könnte man sagen, dass das an der bösen rassistischen Justiz liegt, aber bei Mord und Totschlag ist die Beweislage doch meist eher eindeutig.1 Es ist also tatsächlich so, dass der Ausländeranteil an schweren Straftaten erhöht ist.

Man muss natürlich auch sagen, dass die allermeiste Ausländer ebenso wenig gewalttätig sind wie die allermeisten Deutschen, aber wenn man die Zahlen betrachtet lässt sich eben einfach nicht von der Hand weisen, dass Ausländer, wenn auch auf erfreulich geringem Niveau, im Schnitt gewalttätiger sind als Deutsche.
Von den 127.500 gemeldeten Fällen von Gewalt im Jahr 2015 (die Dunkelziffer ist sicher eher hoch, auch und gerade bei Familien-interner Gewalt unter Ausländern) gingen nach Frau Stokowskis Zahlen 35.700 auf das Konto von immerhin ca. 9 Mio. Ausländern in Deutschland. Das sind also rechnerisch nur ca. 0,38% „kriminelle Ausländer“, wahrscheinlich sogar weniger, denn viele Taten gehen wahrscheinlich auf das Konto von Wiederholungstätern. Es ist also richtig, dass die aller-aller-allermeisten Ausländer nicht gewalttätig sind.

Da man allerdings davon ausgehen kann, dass viele Ausländer in Deutschland Franzosen, Polen, Niederländer etc. sind, bei denen die Neigung zur Gewalt aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes ähnlich gering sein sollte wie bei Deutschen, erscheint es wahrscheinlich, das bestimmte Gruppen von Ausländern statistisch gesehen sogar erheblich gewalttätiger sein müssen als Deutsche, um insgesamt auf die ca. 3,5-mal höhere Quote von Gewalttätigkeit zu kommen.
Es scheint ja eher unmöglich, dass unter Ausländern aus irgendeinem Grund immer mehr „irre Einzeltäter“ sind als unter Deutschen.

Und diese Gruppen, die für die statistische Erhöhung der Ausländerkriminalität verantwortlich sind, sollte man identifizieren und genauer kontrollieren, anstatt aus Angst vor Rassismusvorwürfen zu verschleiern, dass es solche Gruppen gibt (weil es sie schon rechnerisch gesehen geben muss), und das bestimmte Gruppen von Ausländern statistisch gesehen erheblich gewalttätiger sind als andere, die möglicherweise statistisch genau so harmlos sind wie Deutsche. Und diese Gruppen von überproportional gewalttätigen Ausländern sollte man – zum Wohle aller, auch und gerade der großen Mehrheit der freundlichen, harmlosen und gesetzestreuen Ausländern – besonders kritisch betrachten, anstatt ihre Existenz zu leugnen.

Wenn bekannt wäre, dass z.B. Syrer statistisch nicht gewalttätiger sind als Deutsche, dann könnte das die Bevölkerung vielleicht beruhigen. Allerdings müsste man dann eben auch veröffentlichen, welche Gruppen von Ausländern statistisch gesehen gewalttätiger sind, und dann auch Maßnahmen ergreifen, den Zuzug dieser Gruppen zu beschränken bzw. zumindest die potenziellen Gewalttäter aus diesen Gruppen außer Landes zu halten.
Aber das will man nicht, und darum haben wir jetzt dieses unwürdige Rumgeeier, wo versucht wird, die Wahrheit über die auch nach offiziellen Statistiken erhöhte Ausländerkriminalität mit Sprachregelungen und Lügen mit Statistik zu verschleiern und so zu tun, als gäbe es gar keine Probleme mit hochkriminellen Mitgliedern von Minderheiten, obwohl allenthalben sichtbar wird, dass es sie gibt.

Zur Kriminalprävention erscheint mir deshalb angeraten, einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland für Personen aus Gruppen mit statistisch erhöhter Gewaltaffinität vom Bestehen eines psychologischen Tests abhängig zu machen; was zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis beim sogenannten Idiotentest legitim ist, um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen, sollte doch auch zur Prävention von Gewalt im Allgemeinen möglich sein? Jedenfalls sollte man zum Schutz der Bevölkerung mehr tun als gar nichts. Und diese Maßnahmen sollten deshalb natürlich ebenso bei EU-Ausländern wie auch Ausländern, die EU-Inländer sind, angewendet werden.

Versuche, die Fakten zu verschleiern, um keine Ängst aufkommen zu lassen, halte ich für unredlich. Zumal es hier nicht um irrationale Ängste geht, sondern tatsächlich um begründete Furcht vor einem statistisch gesehen wahrscheinlichen Anstieg von Gewaltkriminalität.

Natürlich ist es auch wahr, dass die Gewaltkriminalität in Deutschland statistisch gesehen ständig sinkt, trotz ständig etwas höherem Anteil von Ausländern. Aber zumindest beim Beginn der Integration einiger Gruppen scheint es hier noch Defizite zu geben, und auch die sollte man nicht einfach so hinnehmen, als wüsste man nichts davon und könnte deshalb nichts machen.

Denn wenn die Kriminalstatistik und die Verurteilungsstatistik zeigen, dass bei der Gewaltkriminalität Ausländer einen erhöhten Anteil haben, dann sind alle beschwichtigenden und relativierenden Erklärungen und Behauptungen, es gäbe diesen erhöhten Anteil ausländischer Täter so gar nicht, letzten Endes zwar gut gemeint, können aber nicht stimmen.

Es ist doch einigermaßen zynisch, „Kollateralschäden“ in der Bevölkerung bei der dieser auferlegten Integrationsarbeit durch „einige wenige“ Gewalttätigkeiten billigend in Kauf zu nehmen, um Interessen der Regierung umsetzen zu können. Eigentlich sollte das ein Grund zum Rücktritt der Regierungschefin sein.


Boris Palmer hat in der Maischberger-Sendung vom 7.12.2016 erläutert, warum zwar Ausländer als Gruppe in der Statistik krimineller sind als Deutsche, aber tatsächlich *nicht* krimineller. Und zwar liegt das daran, dass man Korrekturfaktoren für die Zusammensetzung der Gruppe der Ausländer einrechnen muss. Die Gesamtgruppe der Ausländer ist anders zusammengesetzt als die Gesamtgruppe der Deutschen.
Es sind vor allem weniger alte Menschen dabei und weniger Frauen, die in der Gesamtgruppe der Deutschen die Kriminalitätsrate senken, und mehr junge Männer, die sie erhöhen. Betrachtet man nur die vergleichbaren demographischen Untergruppen der Deutschen und der Zugewanderten, dann sind die Kriminalitätsraten ungefähr gleich.
Leider ist das eine Erklärung, die man sonst nie bekommt. Überlicherweise gibt es nur Beschwichtigungen.

  1. Und bei Vergewaltigung wissen wir ja von Frau Stokowski und Kolleginnen, dass Falschbeschuldigungen quasi nie vorkommen []

Anke D. schreibt Fake News

Margaret Hamilton ist eine US-amerikanische Wissenschaftlerin, die Direktorin des „Instrumentation Laboratory“ am berühmten MIT war, als dort die Software für das Apollo-Programm entwickelt wurde.
Der Begriff „Margaret Hamilton“ ergibt ca. 692.000 Treffer. Sie erhielt vor kurzem die Presidential Medal of Freedom, eine der beiden höchsten Auszeichnungen, die die USA an Zivilisten verleihen.

Google vermeldete dies mit dem Text

Und was macht darauf eine Feministin wie Anke Domscheidt-Berg?

Das hier:

Sie behauptet, Margaret Hamilton habe erst 40 Jahre später Anerkennung für ihre Leistung bekommen, und außerdem habe man absichtlich verschwiegen, dass sie nicht nur „geholfen“ habe, sondern Teamleiterin gewesen sei.

Das ist natürlich völliger Unsinn, denn des gibt Wikipedia-Artikel in X Sprachen über Frau Hamilton, die dieses Detail erwähnen. Und schon 1969 wurde ein Photo von Margaret Hamilton mit dem Apollo-Code gemacht (das linke Photo im Post von Google Facts, zufällig), das unmöglich etwas anderes darstellen kann als eine explizite Anerkennung ihrer Leistung durch alle Kollegen beim MIT.

Aber wenn Netzfeministinnen ihre Erzählung von der Geringschätzung von Frauen durchziehen wollen, sind Fakten natürlich irrelevant.
Wie gut, dass „Fake News“ demnächst vom Ministerium für Wahrheit aus dem Internet gefiltert werden werden. Dann haben Menschen wie Anke D. bald keine Chance mehr.

Der x-te-Welle-Feminismus und der Kampf gegen den Mann an sich

Oft fragen sich Journalisten, warum der Feminismus teilweise so stark abgelehnt wird. Ich glaube, ich habe die Antwort:

Der Feminismus kämpft nicht mehr für die Frauenrechte, sondern gegen den Mann an sich.

Die Ideologie, dass das Geschlecht nicht angeboren, sondern antrainiert sei, lässt es möglich erscheinen, das Verhalten von Männern unbegrenzt zu modifizieren. Und das möchte der x-te-Welle-Feminismus.

Eigentlich sollte jedem klar sein, dass das nicht funktionieren wird. Eigentlich ist bekannt, dass die Biologie des Menschen neurobiologische und hormonelle Unterschiede bedingt und damit Frauen und Männer in einzelnen Bereichen im Schnitt deutlich unterschiedlich funktionieren — aber der aktuelle Feminismus leugnet das mit der Idee vom Menschen als „leerem Blatt“, den man beliebig formen könne.

Männer haben Bedürfnisse und Wünsche und ein gewisses Bedürfnis Frauen kennenzulernen, und nicht alle verfügen über die gleichen intellektuellen Fähigkeiten, die gleichen äußeren Vorzüge, und das gleiche Niveau von Impulskontrolle. Und hier kollidieren meiner Meinung nach die Wünsche bzw. Ziele des x-te-Welle-Feminismus mit der Realität des Mann- und Mensch-Seins. Denn der Feminismus fordert nicht weniger als den 100% harmlosen, konfliktfreien, asexuellen Mann.1 Und er fordert dieses perfekte Verhalten natürlich bereits in der Adoleszenz.

Männer sind keine Vulkanier. Und zum Glück sind auch nicht alle James T. Kirk. Zum Glück sind nicht alle Wesley Crusher, nicht alle Data, und nicht alle Worf.
Aber alle sind Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Wünschen, die sie irgendwie ausdrücken wollen.

Und hier kommt nun der x-te-Welle-Feminismus und will Männern verbieten, männlich-menschlich zu sein. Weil das „soziale Geschlecht“ als antrainiert gilt, maßt der Feminismus sich an, das männliche Verhalten als falsch und korrekturbedürftig zu definieren, und das weibliche als Ideal. Frauen sind angeblich friedlicher, kooperativer, fleißiger, etc.; Männer haben scheinbar nur negative Eigenschaften. Gut sind diese Eigenschaften allerdings bei Frauen, denen sie in Karriere-Trainings antrainiert werden. Männer haben sogar sexuelle Phantasien und Bedürfnisse. Die sind ebenfalls bei Männern schlecht, falls sie irgendwie sichtbar werden, bei Frauen hingegen gut.

Und weil Männer „schlecht“ sind, und weil der Feminismus sich anmaßt, „feministisch perfekte“ Männer zu fordern, wird aus nicht ganz ausgefeilten Anmachen nicht idealer Männer Belästigung, aus männlicher Kommunikation Mensplaining, und sogar aus Blicken von Männern werden Mikroaggressionen herausinterpretiert. Auch Männer, die auf der gleichen Straßenseite laufen, sind böse, weil Frauen denken könnten, die Männer könnten gefährlich sein, und Männer, die z.B. als Erzieher arbeiten, sind natürlich auch verdächtig, denn warum sollte ein Mann sowas machen?

Als noch dazu weißer heterosexueller Mann ist man sowieso an allem Schuld, stützt man doch angeblich das „Patriarchat“, das die feministische Verschwörungsideologie überall vermutet, und haben doch angeblich weiße Männer (die bis 1871 überlicherweise auch nicht wählen durften und auch nicht alle freie Bürger waren) jahrtausendelang alle Frauen unterdrückt. Dass die freiheitliche Demokratie und letzten Endes auch die Gleichstellung der Frau auch auf das Konto der weißen Männer geht, wird natürlich gerne ignoriert.

Hinzu kommt, dass der Feminismus die Benachteiligungen leugnet, die Männer heute in der Gesellschaft erfahren.

Daher kommt die Ablehnung des heutigen, völlig außer Kontrolle geratenen Feminismus: Er greift Männer in ihrem Wesenskern an und fordert ein unrealistisches Verhalten von ihnen, das unweigerlich zu massenweisen psychischen Erkrankungen führen würde. Die Selbstmordquote, die schon heute bei Männern weit erhöht ist (ohne dass das das „Ministerium für alle außer Männer“ interessieren würde), würde noch weiter steigen. Es geht also nicht nur um weltanschauliche Unterschiede. Es geht um Lebensqualität von Männern und sogar um Leben. Darum ist der Widerstand gegen immer mehr Feminismus teilweise so verbittert – denn er ist auch bitter nötig.

  1. Dabei sind die meisten Männer sehr beherrscht. Möglicherweise mit Ausnahme von Schwulenclubs. Aber das sind sicher nur Gerüchte []

Stokowskis Töchter oder: Lehren durch Beschimpfen?

In Folge des Artikels von Frau Stokowski mit dem Titel „Mittelalter! Weißer! Mann“, den ich bereits gestern verreißen musste, haben tatsächlich AnhängerInnen dieser feministischen Autorin die Idee aufgegriffen, „alte weiße heterosexuelle Männer“ könnten möglicherweise durch die Einsicht, wie unangenehm es sei, in eben diese Schublade gesteckt zu werden, irgendetwas lernen:

Auf sein Alter, sein Geschlecht oder seine Hautfarbe reduziert zu werden, ist unangenehm. Das merkt seit einiger Zeit auch der alte weiße heterosexuelle Mann. Vielleicht lernt er daraus.

Ich denke aber, dass nicht.

Denn die Personen, die sich rassistisch verhalten und eine riesige Menge ganz unterschiedlicher Menschen in die Schublade „weißer heterosexueller Mann (WHM)“ pressen und mit negativen Vorurteilen überschütten sind die Netzfeministinnen.
Entsprechend müssen nicht die WHM lernen, Menschen nicht auf äußere Merkmale zu reduzieren. Es sind die Netzfeministinnen, die das lernen müssen. Intersektionalismus, also die tatsächliche Kategorisierung von Menschen in kleinste Schubladen, um angeblichen Auswirkungen einer angeblichen Kategorisierung durch andere zu bekämpfen, ist ein Irrweg.

Menschen zu beschimpfen, damit sie etwas lernen, auch.

Menschen anzugreifen und zu beschimpfen führt generell selten zu Lerneffekten, sondern eher zu Verhärtung und schließlich Feindschaft.
Das ist Psychologie für Anfänger; aber Netzfeministinnen, die für die „gute Sache“ kämpfen, denken anscheinend generell nie nach, ob ihre Kampfmittel nicht möglicherweise doch eher kontraproduktiv sind. Insofern gehen sie den gleichen tragischen Weg wie viele gescheiterte Bewegungen vor ihnen, die auch mit Gewalt Herzen und Hirne gewinnen wollten und Angst und Ablehnung produziert haben.

Vielleicht wäre es besser, zumindest einmal zu versuchen, Männer zu verstehen, wie es Norah Vincent getan hat, als in die Konfrontation zu gehen.1

Wie dem auch sei. Einen fiktiven WHM zu konstruieren, diesen mit jeder Menge negativen Eigenschaften auszustatten, und dann dessen Identität mit real existierenden weißen, heterosexuellen Männern zu behaupten, wird jedenfalls nicht dazu führen, dass Männer irgendetwas lernen.

Die Konstruktion des bösen bösen WHM und dessen Bashing durch Netzfeministinnen wird nur dazu führen, dass die die meisten real existierenden Männer dem Netzfeminismus zunehmend genervt und ablehnend gegenüberstehen werden.

  1. Siehe auch Self Made Man – Youtube []