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Heute ist Equal Work Fatality Day!

Laut statistischem Bundesamt sind 93,6% der im Job tödlich Verunglückten Männer.

Das heißt, wären ab dem 1.1. dieses Jahres bis heute nur Frauen tödlich bei der Arbeit verunglückt, würden für den Rest des Jahres 2020 nur noch Männer sterben.

Irgendwelche Kampagnen des Ministeriums für alle außer Männer, diese Ungleichverteilung durch Maßnahmen zu verringern, sind natürlich nicht bekannt. Muss was mit dem „Gender Empathy Gap“ zu tun haben.

Enno Park, radikaler Feminismus und „weibliche Unterverantwortlichkeit“

Enno Park hat auf Twitter einen Thread geschrieben, in dem er dafür argumentiert, dass unverpartnerte Männer weiterhin nicht automatisch das Sorgerecht für ihr Kind bekommen sollten.

Das Szenario ist, dass eine Frau freiwillig mit einem Mann geschlafen und nicht verhütet hat. Sie bekommt ein Kind, und dann stellt sie fest, dass sie nicht mit dem Vater zurecht kommt.

Ein automatisches geteiltes Sorgerecht würde ihr nun die Möglichkeit nehmen, den Vater des Kindes einfach zu „entsorgen“, nämlich den Kontakt abzubrechen und wegzuziehen und das Kind ohne Vater aufwachsen zu lassen:

Bild von einem Thread von Enno Park

Nun hat ein Kind immer zwei Eltern, und jedes Kind sollte meiner Meinung nach das Recht haben, mit beiden Eltern Kontakt zu haben und über das Zusammenleben mit den Eltern zu erfahren, wo es herkommt, wer es ist, und woher es ggf. auch bestimmte Eigenheiten hat.

Das ist Herrn Park aber egal, denn anscheinend denkt er feministisch, und wenn man feministisch denkt, sieht man überall nur noch „Machtstrukturen“, so wie man sprichwörtlich überall Nägel sieht, wenn man einen Hammer hat. Wenn man feministisch denkt, ist folglich das Kindeswohl egal, und nur die Interessen der Mutter sind relevant. Wichtig ist vor allem, dass Frauen alle Macht haben, und Männer möglichst gar keine, erst recht, wenn man sie zu „Spermagebern“ umgeframed hat.

Dieses Framing eines Mannes zum „Spermageber“ ist einigermaßen männerverachtend, denn es reduziert den Mann auf seine biologische Funktion. Dieses Framing dient dazu, die „Mutter“ ganz im Sinne traditioneller Weiblichkeitsvorstellungen als einzig wahre und „natürliche“ Bezugsperson eines Kindes zu framen. Die Mutter ist also wichtig und hat einen Anspruch auf das Kind — weil sie am meisten „daran gearbeitet“ hat?
Der Vater hingegen ist nur „Spermageber“, hat nichts geleistet, und darum auch keinen Anspruch auf Kontakt oder irgendwas. Das ist der Frame, den Enno Park hier aufspannt. Ein kaltherziger Frame, der Männern jegliche emotionale Bindung zu ihrem Kind abspricht oder diese als irrelevant abtut, ein biologistischer Frame, der den „Reproduktionsaufwand“ der Partner gegeneinander aufrechnet, und ein traditionell-rückschrittlicher Frame, der die Wichtigkeit der „Mutter“ mit naturrechtlichen Argumenten begründet und die Unwichtigkeit des Vaters entgegen aktueller Erkenntnisse als gegeben annimmt, obwohl die Mutter für einen Säugling dank der modernen Medizin und Milchersatz aktuell nach der 30ten Schwangerschaftswoche durchaus verzichtbar ist; man entschuldige den Zynismus.

Wie man sich als angeblich progressiver Feminist veranlasst sehen kann, so einen absurden Frame aufzubauen, ist mir schleierhaft.
Es scheint so, als würde man sich ziemlich schnell verrennen, wenn man alles nur unter dem Aspekt betrachtet, irgendwo könnten Männer Macht über Frauen haben und dies sei um jeden Preis zu verhindern.

Bei einer einigermaßen rationalen Betrachtung müsste man aber doch auch als Feminist davon ausgehen, dass Frauen vernunftbegabte Wesen sind, die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen können und müssen.
Wenn eine Frau also freiwillig Sex hat und bewusst nicht verhütet, dann sollte man doch auch als Feminist voraussetzen, dass sie die Konsequenzen dieser Entscheidung kennt und trägt.

Und hier sehe ich ein Grundproblem des aktuellen (radikalen) Feminismus, nämlich die ungleiche Zuweisung von Verantwortung.

Angenommen ein Mann und eine Frau haben Sex, es entsteht ein Kind. Dann soll laut „Feminismus“ nach Art von Enno Park und Antje Schrupp der Mann keine Rechte bekommen, aber Unterhalt zahlen, und die Frau alle Rechte bekommen, inklusive des Rechtes, über das Kind zu verfügen, diesem den Kontakt zum Vater zu verwehren und sich faktisch vom Mann aushalten zu lassen. Der „Spermageber“ trägt also die volle Verantwortung für seinen „geringen Beitrag“ zum Kind und soll alle Pflichten, aber keine Rechte bekommen, die „Mutter“ hingegen bekommt alle Rechte, und nur die Pflichten, die sie sich aufgrund ihrer „Mutterinstinkte“ selbst auferlegt (sie kann das Kind natürlich auch in eine Babyklappe werfen oder ab einem Alter von ca. 18 Monaten in die staatlich garantierte Ganztagesbetreuung stecken).

Diese geschlechtsabhängig unterschiedlich starke Zuweisung von Verantwortung wird von einigen Männerrechtlern „female hypoagency“ genannt, grob übersetzt weibliche Unter-Verantwortlichkeit, und oft auch als Grund vermutet, warum weibliche Verbrecher geringere Stragen erhalten als männliche; eine Frau ist einfach weniger dafür verantwortlich, was sie tut, weil sie eine Frau ist. Es handelt sich um eine Art paternalistischen „positiven“ Seximus‘, der Frauen letzten Endes nicht als vollständig ernstzunehmende Menschen sieht, die die volle Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen können, sondern weiterhin als (auch geistig) schwache Wesen, denen man nicht einmal die volle Verantwortung für das eigene Handeln zumuten kann. Das hat mit Gleichberechtigung natürlich nichts mehr zu tun.

Und das ist der Grund, warum Feminismus von Männer, aber auch von Frauen, eher als Ideologie zur Bevorteilung von Frauen gesehen wird als als Ansatz zur Herstellung von Gleichberechtigung. Denn wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Rechte und Pflichten gleich zu verteilen, verwandeln sich männliche und weibliche angebliche Feministen reihenweise in „weiße Ritter“, die für Frauen nur Vorteile und Privilegien wollen, und alle negativen Konsequenzen und alle Verantwortung vorzugsweise den Männern aufbürden wollen.

Wahrer Feminismus im Sinne von Gleichberechtigung und „Gleichverantwortung“ wäre es meiner Meinung nach, wenn man Frauen, die mit „dem falschen“ Mann ein Kind bekommen haben, einfach raten würde, beim nächsten Kind den Vater besser auszusuchen, und die Verantwortung für ihre schlechte Wahl zu tragen, bis das Kind 18 ist.

Der Girl’s day bzw. „Feminism by proxy“

Manchmal neige ich zum Hinterfragen von Dingen. Warum, zum Beispiel, gibt es eigentlich diesen „Girl’s Day“?

Trauen die feministischen Damen, die sich den Girl’s Day ausgedacht haben und damit seit Jahren versuchen, „Geschlechter-Stereotype“ zu überwinden, den jungen Damen von heute — wenig feministischer Weise — keine selbständige Entscheidung zu?

Ich glaube, der Grund für die Existenz des Girl’s Day ist noch viel schlimmer:

Dass die Berufswahl von Fauen und Männern heute immer noch deutlich geschlechterspezifisch ausfällt, und zwar deutlicher als in weniger feministischen Ländern, widerspricht der These, Frauen und Männer seien gleich und (soziales) Geschlecht nur sozial konstruiert, und damit müssten sich bei fortschreitender Gleichberechtigung auch die Berufsvorlieben irgendwann angleichen.

Um diese ärgerliche Abweichung der Realität von der Theorie zu korrigieren und die Praxis dem Dogma anzugleichen, wollen Feministinnen junge Frauen dazu treiben, MINT„-Fächer zu studieren. Um dies zu erreichen, wird der Girl’s Day seit Jahren immer stärker ausgebaut und gefördert.

Es geht meiner Meinung überhaupt nicht darum, die jungen Frauen zu fördern oder ihnen etwas Gutes zu tun – es geht darum, junge Frauen aus politischen Gründen gezielt in bestimmte Karrierepfade hineinzumanipulieren. Die jungen Frauen sollen stellvertretend für die Gender-Feministinnen erreichen, was diese1 nicht erreicht haben, nämlich Parität in bestimmten Berufen.

Das würde ich als „Feminism by proxy“ bezeichnen.

  1. weil sie lieber Gender-Feministinnen mit sicherer Stelle in der Verwaltung oder bei einer NGO geworden sind []

Lehren aus Trumps Rückzug aus Nordsyrien

Donald Trump hat beschlossen, alle Truppen aus Nordsyrien abzuziehen, weil er meint, US-Truppen hätten dort im Endeffekt nichts zu suchen und es gebe dort nichts, wofür die USA kämpfen sollten. Der IS sei ja besiegt. Der Rest für die USA quasi nicht so wichtig.

Damit erfüllt Trump eigentlich jahrzehntelange Forderungen, die USA sollten nicht überall Weltpolizei spielen, Öl ins Feuer gießen, etc..

Aber anstatt sich zu freuen, sind die Kräfte, die vorher oftmals den US-amerikanischen Imperialismus beklagt haben, jetzt enttäuscht.
Ich sehe hier eine gewisse kognitive Dissonanz.

Anscheinend gibt es doch „gerechte Kriege“ und „gute Besatzungen“? Anscheinend ist eine — mit einer weltweiten Präsenz amerikanischer Soldaten einhergehende — „Pax Americana“ doch besser, als Warlords, Diktatoren und Machthaber machen zu lassen, was sie wollen?

Wenn das so ist – müsste man dann nicht seine eigene negative Haltung zum Einsatz militärischer Macht möglicherweise überdenken?

Mord in Frankfurt, Mord in Stuttgart…

In den letzten Tagen sind zwei Menschen von Zuwanderern getötet worden.

Rechte behaupten einen Zusammenhang mit der Herkunft und ggf. auch Religion oder Hautfarbe des jeweiligen Täters – als könnten weiße Europäer nicht ebensolche Taten verüben.
Feministinnen weisen darauf hin, dass der Täter ein Mann war – als würden Frauen keine Verbrechen begehen.
Beides ist natürlich rassistischer bzw. sexistischer Unsinn.

Nun kann man sicher aus den Eigenschaften einer Person nicht darauf schließen, dass jemand individuell eine besondere Gefahr darstellt.

Aber was die Menschen zu recht aufregt ist, dass viele Verbrechen gar nicht hätten passieren können, wenn die Schweiz und die EU nicht so großzügig beim Gewähren und Verlängern von Duldungen für Menschen wären, die keinen Asyl- oder Fluchtgrund haben.

Jeder Migrant, der ohne zwingenden Grund geduldet wird und dann auf deutschem Niveau Ressourcen und Wohnraum verbraucht, vielleicht Sozialleistungen kassiert oder gar kriminell wird, belastet unsere Gesellschaft, wenn er nicht mehr als den Durchschnitt der Leistung der hier bereits lebenden Bevölkerung erbringt.

Und viele Leute wollen gerne wissen, warum der Staat großzügig Duldungen ausspricht, statt auszuweisen, warum er wirtschaftliche Schäden und erhöhte Kriminalität hinnimmt, statt illegal Migrierte wieder vor die Tür zu setzen. Diese Menschen sind der Ansicht, dass die negativen Effekte der Migration die positiven überwiegen, dass der Preis in Form von Kriminalität und Belastung des Sozialsystems höher ist als der Gewinn z.B. durch die Abmilderung der negativen Effekte des demographischen Wandels. Einige davon natürlich auch mit schlechten, fremdenfeindlichen Motiven im Hinterkopf.

Andere Menschen wiederum halten jegliche Ablehnung von Migration per se (also auch mit rationalen Gründen) für falsch und für einen Beweis von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, und manche sind sicher auch davon überzeugt, dass Migration tatsächlich mittel- bis langfristig überwiegend positive gesellschaftliche Effekte haben müsse.

Die Diskusison, ob Europa es sich leisten kann, großzügig auch illegale Migranten aufzunehmen, oder ob eine „Festung Europa“ sich so gut wie möglich abschotten soll, wurde leider in Deutschland nie richtig geführt.
Und weil diese Diskussion nie zu Ende geführt wurde, bricht sie immer wieder aus, wenn prominente Negativbeispiele für die mittelbaren oder unmittelbaren Folgen illegaler, staatlich geduldeter Migration in den Medien berichtet werden.

Um den gesellschaftlichen Frieden wiederherzustellen sollte darum diese Debatte jetzt endlich einmal zu Ende gebracht werden, was in der aktuellen Situation, wo die Debatte bereits vergiftet ist durch „Gutmenschen“- und „Nazi“-Vorwürfe, natürlich ein beispielloser Kraftakt wäre. Aber es ist meiner Meinung nach notwendig endlich zu klären, ob die Mehrheit des stimmberechtigten Volkes mehr oder weniger Migration und mehr oder weniger Abschiebungen will.

Erst wenn das geklärt ist, wird in der politischen Landschaft wieder Ruhe einkehren.

Vernichtung zurückgesendeter Waren verbieten!? Oder besser das unverkäuflich-Machen?

Es ist nicht schön, wenn Unternehmen zurückgesendete Waren vernichten. Und es ist Verschwendung.

Aber wenn jetzt von den Grünen ein Verbot gefordert wird, diese Waren zu vernichten, ist das meiner Meinung nach zu kurz gedacht.

Es sollte nicht verboten werden, unverkäufliche Waren zu vernichten, es sollte den Verbrauchern nicht möglich sein, Ware unverkäuflich zu machen bzw. Waren zurückzusenden, die nicht mehr ohne weiteres wieder-verkaufbar gemacht werden kann.

Hier sollte die Politik ansetzen: Bei den Rücksenderegelungen, die von den Verbrauchern genutzt werden, um wie im Laden „auf Probe“ zu bestellen und dann alles wieder „zurückzulegen“, was nicht gefällt. Damit zerstört die Politik den großen Vorteil, den der stationäre Handel hat oder zumindest hätte: Die Möglichkeit, anzuprobieren und auszusuchen.

Die Rücksenderegelungen machen das jetzt auch im Online-Handel möglich und führen zu absurden Ergebnissen wie der Vernichtung von unverkäuflich werdenden Waren. Also sollte die Möglichkeit der Rücksendung auf Waren eingeschränkt werden, die auch nach der Rücksendung weiter verkäuflich sind, und nicht viel weitergehender sein als die Rückgabemöglichkeiten im Ladengeschäft.

Cookie-Schleuder WordPress

Liebe Gäste dieser Webseite, vor kurzem habe ich die Seite bezüglich möglicher Datenschutzprobleme überprüft und festgestellt, dass aufgrund eingebauter WordPress-Standard-Features Cookies von 3rd Parties durch meine Webseite verteilt wurden, die WordPress dort mittels „Emoji“-Funktion und in Themes verwendeten Google-Fonts hineingeschummelt hat. Das tut mir leid.

Natürlich blockiert jeder vernünftige Mensch 3rd-Party-Cookies, dennoch habe ich mittels der Plugins Disable Emojis und Disable Google Fonts nun dafür gesorgt, dass weder Google noch „s.w.org“ über meine Seite Cookies verbreiten können.

Im Firefox sieht man das daran, dass vor der URL in der Location-Bar kein „Schild“ mehr angezeigt wird. Damit gehört asemann.de jetzt zu einer kleinen Elite Cookie-freie Webseiten… und benutzt auch kein anderes Tracking :-)
Wenn man natürlich die „Social Media Buttons“ benutzt… hat man ggf. wieder Cookies an der Backe.

Sollte doch wieder irgendwie ein Cookie auf die Seite geraten – bitte Bescheid sagen.


Update:
Eingeloggte Benutzer bekommen weiterhin Session Cookies. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand außer mir ein aktives Login hat. Sollte also kein Problem sein.

Sind weniger als 50% Frauenanteil in Führungspositionen ein Beweis für mangelnde Chancengleichheit?

Feministinnen beklagen sich immer und immer wieder, Frauen hätten in Deutschland noch immer schlechtere Karrierechancen.

Daraus, dass weniger Frauen Führungspositionen besetzen (eine Tatsache), schließen sie, dass Frauen weniger Chancen haben müssten. Aber diese Schlussfolgerung ist ein Fehlschluss.

Denn: Stellen wir uns vor, beim Lotto wären 70% der Gewinner Frauen.
Müsste das bedeuten, dass Frauen beim Lotto bessere Chancen als Männer haben, oder könnte es noch eine andere Erklärung geben?
Es gibt sogar zwei mögliche Erklärungen: Erstens, Lottospieler könnten zu 70% Frauen sein. Zweitens, wir könnten diesen 70%-Anteil von Frauen als Gewinner trotz gleichverteilter Chancen irgendwann im ersten Jahr nach der Einführung des Lotto-Systems gemessen haben und es könnte einfach Zufall sein, weil eine Gleichverteilung der Gewinner bezüglich Geschlecht sich erst nach einer großen Zahl von Ziehungen einstellt.

Genau so ist es mit den Karrierechancen und den Anteilen von Frauen in Führungspositionen: Ob die Chancen von Frauen fair sind, ergibt sich nicht daraus, ob der Anteil der Frauen in hohen Positionen dem Gesamtanteil von Frauen an der Bevölkerung entspricht, sondern daraus, wie groß der Anteil von Frauen an den höchstqualifizierten Bewerbern für die Führungs-Stellen ist. Also daraus, wie viele Frauen die Führungsposition tatsächlich wollen, und noch dazu von der Qualifikation her auf Augenhöhe mit den besten MitbewerberInnen sind.

Ohne also die Grundgesamtheit der Frauen und Männer zu kennen, die in eine Position kommen wollen und dafür auch geeignet sind, kann man nicht berechnen, ob ein Anteil von 50, 60, 80 oder 100 Prozent Männern bedeutet, dass Frauen benachteiligt werden.

Darum ist die Argumentation absurd, es gäbe in Deutschland noch keine Geschlechtergerechtigkeit, weil Frauen nicht 50% aller Führungspositionen besetzen.

Und darum ist auch die Idee, es müsse eine „Gleichstellungspolitik“ gemacht werden, bis 50% der Führungspositionen von Frauen besetzt sind, vollkommen irre.
Denn das würde bedeuten, entweder hochqualifizierte Frauen in Karrierepfade zu zwingen, die sie anscheinend gar nicht wollen, oder aber unqualifizierte Frauen auf Posten zu setzen, die für sie eine Nummer zu groß sind. In beiden Fälle würde dieses Vorgehen vor allem den Frauen schaden, im letzteren Fall möglicherweise auch der Allgemeinheit.

100 Jahre Frauenwahlrecht. 100 Jahre gleiche Wahl für Männer.

Vor ein paar Wochen feierten wir in Deutschland 100 Jahre Frauenwahlrecht. Das war gut und richtig!

Weniger toll fand ich die das Jubiläum umgebende Desinformation. Zum Beispiel wurde beim Spiegel die Legende der „tausende Jahre währenden Unterdrückung der Frauen“ durch „das Patriarchat“ bemüht.

Darum möchte ich ein weiteres Mal klarstellen: Auch Männer hatten in großen Teilen Deutschlands vor 1918 kein gleiches Wahlrecht (Gleiche Wahl heißt: Eine Person hat eine Stimme). Erst ab 1848 bzw. 1871 gabe es in einigen Teilen Deutschlands teilweise das Drei-Klassen-Wahlrecht (Reiche/Adelige haben mehr Stimmgewicht als Bürger, die wiederum mehr Stimmgewicht haben als „der Pöbel“) und nur in wenigen Teilen ein gleiches Wahlrecht. Zudem war das Wahlrecht historisch nur ein Zugeständnis an die Männer, als Gegenleistung für die Wehrpflicht, die noch bis 2011 bestand.

Wir feierten also 2018 100 Jahre gleiches Wahlrecht für Männer UND Frauen, und erst 7 Jahre gleiches Wahlrecht für Männer, ohne dafür durch Ableisten von Wehrdienst bezahlen zu müssen. Schade, dass dieser Aspekt in den großen Medien von niemandem berichtet worden ist. Das ist für mich ein weiterer Beleg, dass der Feminismus männliche Perspektiven weiterhin weder sieht noch berücksichtigt, entgegen den zahlreichen Lippenbekenntnissen, Feminismus gehe es um Gleichberechtigung und gleiche Berücksichtigung der Interessen und Sichtweisen aller.

How to run Windows 98 SE in VirtualBox 6.0 with Super VGA and 16-bit colors

For some reasons I wanted to run Windows 98 SE in VirtualBox.
There are plenty of tutorials how to set this up with Super VGA (1024×768) and many colors, but none of them worked for me.

In particular, the Scitech Display Doctor driver didn’t work with the VBox-VGA virtual hardware, and also the latest UniVBE driver didn’t really like the VBoxVGA adapter. I tried like 20 different setups with the Scitech driver and the latest UniVBE driver in combination with the VBoxVGA, VBoxSVGA and VMVGA driver, but nothing worked.

But finally I found a working setting.
First, I kept the default VBoxVGA adapter in the image’s configuration of the hardware.
Second, I installed a 1024×768 default monitor (important!)
Third, I installed the „old“ UniVBE universal driver (here), release 2008.03.23, manually installing („have disk“) the universal driver from (within the archive) vbemp9x\vbe9x\uni
This finally enabled 1024×768 pixels at 16 bit colors.