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Vernichtung zurückgesendeter Waren verbieten!? Oder besser das unverkäuflich-Machen?

Es ist nicht schön, wenn Unternehmen zurückgesendete Waren vernichten. Und es ist Verschwendung.

Aber wenn jetzt von den Grünen ein Verbot gefordert wird, diese Waren zu vernichten, ist das meiner Meinung nach zu kurz gedacht.

Es sollte nicht verboten werden, unverkäufliche Waren zu vernichten, es sollte den Verbrauchern nicht möglich sein, Ware unverkäuflich zu machen bzw. Waren zurückzusenden, die nicht mehr ohne weiteres wieder-verkaufbar gemacht werden kann.

Hier sollte die Politik ansetzen: Bei den Rücksenderegelungen, die von den Verbrauchern genutzt werden, um wie im Laden „auf Probe“ zu bestellen und dann alles wieder „zurückzulegen“, was nicht gefällt. Damit zerstört die Politik den großen Vorteil, den der stationäre Handel hat oder zumindest hätte: Die Möglichkeit, anzuprobieren und auszusuchen.

Die Rücksenderegelungen machen das jetzt auch im Online-Handel möglich und führen zu absurden Ergebnissen wie der Vernichtung von unverkäuflich werdenden Waren. Also sollte die Möglichkeit der Rücksendung auf Waren eingeschränkt werden, die auch nach der Rücksendung weiter verkäuflich sind, und nicht viel weitergehender sein als die Rückgabemöglichkeiten im Ladengeschäft.

Cookie-Schleuder WordPress

Liebe Gäste dieser Webseite, vor kurzem habe ich die Seite bezüglich möglicher Datenschutzprobleme überprüft und festgestellt, dass aufgrund eingebauter WordPress-Standard-Features Cookies von 3rd Parties durch meine Webseite verteilt wurden, die WordPress dort mittels „Emoji“-Funktion und in Themes verwendeten Google-Fonts hineingeschummelt hat. Das tut mir leid.

Natürlich blockiert jeder vernünftige Mensch 3rd-Party-Cookies, dennoch habe ich mittels der Plugins Disable Emojis und Disable Google Fonts nun dafür gesorgt, dass weder Google noch „s.w.org“ über meine Seite Cookies verbreiten können.

Im Firefox sieht man das daran, dass vor der URL in der Location-Bar kein „Schild“ mehr angezeigt wird. Damit gehört asemann.de jetzt zu einer kleinen Elite Cookie-freie Webseiten… und benutzt auch kein anderes Tracking :-)
Wenn man natürlich die „Social Media Buttons“ benutzt… hat man ggf. wieder Cookies an der Backe.

Sollte doch wieder irgendwie ein Cookie auf die Seite geraten – bitte Bescheid sagen.


Update:
Eingeloggte Benutzer bekommen weiterhin Session Cookies. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand außer mir ein aktives Login hat. Sollte also kein Problem sein.

Sind weniger als 50% Frauenanteil in Führungspositionen ein Beweis für mangelnde Chancengleichheit?

Feministinnen beklagen sich immer und immer wieder, Frauen hätten in Deutschland noch immer schlechtere Karrierechancen.

Daraus, dass weniger Frauen Führungspositionen besetzen (eine Tatsache), schließen sie, dass Frauen weniger Chancen haben müssten. Aber diese Schlussfolgerung ist ein Fehlschluss.

Denn: Stellen wir uns vor, beim Lotto wären 70% der Gewinner Frauen.
Müsste das bedeuten, dass Frauen beim Lotto bessere Chancen als Männer haben, oder könnte es noch eine andere Erklärung geben?
Es gibt sogar zwei mögliche Erklärungen: Erstens, Lottospieler könnten zu 70% Frauen sein. Zweitens, wir könnten diesen 70%-Anteil von Frauen als Gewinner trotz gleichverteilter Chancen irgendwann im ersten Jahr nach der Einführung des Lotto-Systems gemessen haben und es könnte einfach Zufall sein, weil eine Gleichverteilung der Gewinner bezüglich Geschlecht sich erst nach einer großen Zahl von Ziehungen einstellt.

Genau so ist es mit den Karrierechancen und den Anteilen von Frauen in Führungspositionen: Ob die Chancen von Frauen fair sind, ergibt sich nicht daraus, ob der Anteil der Frauen in hohen Positionen dem Gesamtanteil von Frauen an der Bevölkerung entspricht, sondern daraus, wie groß der Anteil von Frauen an den höchstqualifizierten Bewerbern für die Führungs-Stellen ist. Also daraus, wie viele Frauen die Führungsposition tatsächlich wollen, und noch dazu von der Qualifikation her auf Augenhöhe mit den besten MitbewerberInnen sind.

Ohne also die Grundgesamtheit der Frauen und Männer zu kennen, die in eine Position kommen wollen und dafür auch geeignet sind, kann man nicht berechnen, ob ein Anteil von 50, 60, 80 oder 100 Prozent Männern bedeutet, dass Frauen benachteiligt werden.

Darum ist die Argumentation absurd, es gäbe in Deutschland noch keine Geschlechtergerechtigkeit, weil Frauen nicht 50% aller Führungspositionen besetzen.

Und darum ist auch die Idee, es müsse eine „Gleichstellungspolitik“ gemacht werden, bis 50% der Führungspositionen von Frauen besetzt sind, vollkommen irre.
Denn das würde bedeuten, entweder hochqualifizierte Frauen in Karrierepfade zu zwingen, die sie anscheinend gar nicht wollen, oder aber unqualifizierte Frauen auf Posten zu setzen, die für sie eine Nummer zu groß sind. In beiden Fälle würde dieses Vorgehen vor allem den Frauen schaden, im letzteren Fall möglicherweise auch der Allgemeinheit.

100 Jahre Frauenwahlrecht. 100 Jahre gleiche Wahl für Männer.

Vor ein paar Wochen feierten wir in Deutschland 100 Jahre Frauenwahlrecht. Das war gut und richtig!

Weniger toll fand ich die das Jubiläum umgebende Desinformation. Zum Beispiel wurde beim Spiegel die Legende der „tausende Jahre währenden Unterdrückung der Frauen“ durch „das Patriarchat“ bemüht.

Darum möchte ich ein weiteres Mal klarstellen: Auch Männer hatten in großen Teilen Deutschlands vor 1918 kein gleiches Wahlrecht (Gleiche Wahl heißt: Eine Person hat eine Stimme). Erst ab 1848 bzw. 1871 gabe es in einigen Teilen Deutschlands teilweise das Drei-Klassen-Wahlrecht (Reiche/Adelige haben mehr Stimmgewicht als Bürger, die wiederum mehr Stimmgewicht haben als „der Pöbel“) und nur in wenigen Teilen ein gleiches Wahlrecht. Zudem war das Wahlrecht historisch nur ein Zugeständnis an die Männer, als Gegenleistung für die Wehrpflicht, die noch bis 2011 bestand.

Wir feierten also 2018 100 Jahre gleiches Wahlrecht für Männer UND Frauen, und erst 7 Jahre gleiches Wahlrecht für Männer, ohne dafür durch Ableisten von Wehrdienst bezahlen zu müssen. Schade, dass dieser Aspekt in den großen Medien von niemandem berichtet worden ist. Das ist für mich ein weiterer Beleg, dass der Feminismus männliche Perspektiven weiterhin weder sieht noch berücksichtigt, entgegen den zahlreichen Lippenbekenntnissen, Feminismus gehe es um Gleichberechtigung und gleiche Berücksichtigung der Interessen und Sichtweisen aller.

How to run Windows 98 SE in VirtualBox 6.0 with Super VGA and 16-bit colors

For some reasons I wanted to run Windows 98 SE in VirtualBox.
There are plenty of tutorials how to set this up with Super VGA (1024×768) and many colors, but none of them worked for me.

In particular, the Scitech Display Doctor driver didn’t work with the VBox-VGA virtual hardware, and also the latest UniVBE driver didn’t really like the VBoxVGA adapter. I tried like 20 different setups with the Scitech driver and the latest UniVBE driver in combination with the VBoxVGA, VBoxSVGA and VMVGA driver, but nothing worked.

But finally I found a working setting.
First, I kept the default VBoxVGA adapter in the image’s configuration of the hardware.
Second, I installed a 1024×768 default monitor (important!)
Third, I installed the „old“ UniVBE universal driver (here), release 2008.03.23, manually installing („have disk“) the universal driver from (within the archive) vbemp9x\vbe9x\uni
This finally enabled 1024×768 pixels at 16 bit colors.

How I almost broke my Windows 10 with the Hypervisor feature

I’d like to mention I recently sent my Windows 10 into a „restart death spiral“ by installing the Microsoft Hypervisor feature in Windows 10 (Professional). I just wanted to see if this would enable to use the Android Simulator on my old PC (…but probably it would have been the completely wrong feature anyway).

On an older AMD (Phenom II) chip, Windows 10 didn’t really work, and also didn’t really allow to fix anything (automatic recovery didn’t work; no restore points were available; not recent feature updated could be de-installed; PowerShell was not included in the recovery environment; and so on…). No matter which option I selected after booting into the recovery mode again and again, Windows crashed just too early during boot.

What finally worked was completely disabling the virtualization in the Bios. This made Windows accessible again and allowed to de-install the Hypervisor feature using the settings dialogue.

#Relotius, der Confirmation Bias und die Textgattung der feministischen Glosse

Der „Fall Relotius“ hat gezeigt: Der „Confirmation Bias“ betrifft auch die Guten, Redlichen und Wohlmeinenden. Was man auch schon aus dem Fall des UVA Rape Hoax hätte lernen können: „One must be most critical, in the best sense of that word, about what one is already inclined to believe.“ (Richard Bradley).

Tja. Relotius hat nun alle getäuscht. Er hat das geschrieben, was die Leute hören wollten, statt der Wahrheit.
Er hat die Wahrheit modifiziert, er hat Dinge übertrieben, übersteigert, eine alternative Realität erfunden, die seine Chefs und Leser besser fanden als die schnöde Realität, quasi eine „bessere Wahrheit“, wo sich alles so verhielt, wie man es sich wünschte, dass es sei.
Interessanterweise war das eine Welt, in der nicht alles besser war als in Wirklichkeit, sondern schlechter, dramatischer, schlimmer. Eine Art „Elends-Rassismus-Porn“, wo Trump-Wähler gegen Mexikaner hetzen, buchstäblich „hinter dem Wald“ wohnen, monatelang dieselben Gewaltfilme schauen und genau so ekelhaft, verabscheuenswürdig und dumm sind, wie es sich ein Spiegel-Leser, um sich selbst zu überhöhen in seiner Rechtschaffenheit, gerne vorstellt.

Als mir das klar geworden ist, musste ich spontan an die Gattung der „feministischen Hetzglosse“ denken. Sie nutzt die gleichen Mittel wie Relotius: Sie konstruiert eine andere Realität. Eine Realität wo Männer stets bevormundende, sexistisch pöbelnde, gewalttätige, Macht- missbrauchende Monster sind (oder Waschlappen, die zuschauen) und Frauen Opfer ständiger Bedrohung und Aggression.
Es sind literarisierte Phantasien von Sexismus, die nur die Fertigkeit der jeweiligen Autorin darstellen, wohlig-schauerliche Märchen über ein gar schreckliches, Frauen-terrorisierendes Patriarchat zu fabrizieren.

Natürlich haben diese Texte nicht den Anspruch, die Realität darzustellen. Aber ebenso natürlich ist der Sub-Text dieser Texte, dass es doch — zwinker, zwinker! — in Wirklichkeit zumindest fast genau so ist! Gefühlt zumindest. Die Texte reißen, so scheint die Intention zu sein, durch die Übertreibung der sexistischen Realität die Maske von deren hässlicher Fratze.

Die Existenz und Prävalenz dieser Textform (monatlich erscheinen dutzende dieser Texte in Zeit, SZ, Spiegel) ergibt nur einen Sinn, wenn es, wie bei Relotius, darum geht, den Lesern und Leserinnen etwas zu bieten, was sie lesen wollen, überzeichnete schlechte Nachrichten, die „larger than life“ sind; „Sexismus-Porn“, der die eigene Weltsicht bestätigt, statt zum Nachdenken anzuregen, dichotome Märchen als Ersatz für die viel ambivalentere Realität, wo alles nicht so schön schwarz und weiß ist und z.B. Sexismus eben nicht nur von einer Seite ausgeht.

Die wirkliche Realität ist die, wo angeblich seriöse Medien Autorinnen wie Margarete Stokowski monatliche Kolumnen zugestehen, um die Leserschaft mit ihren literarisierten Phantasien einer Frauen-hassenden Welt zu unterhalten und ihren feministischen Confirmation-Bias zu füttern.
Dabei sollte man sich klar machen: Was hier veröffentlicht wird sind Phantasien, die Männer verächtlich machen und Hass auf sie schüren, wie Relotius‘ Phantasien Südstaatler verächtlich gemacht und Hass gegen sie geschürt haben.

Möglicherweise sollte man jetzt, in der Stunde 0 nach Relotius, auch über diese Praxis einmal nachdenken.

Die Schlafwagen-Kanzlerin ist angezählt

Nach 13 Jahren Regierung Merkel sind etliche Probleme Deutschlands und Europas trotz der laut veröffentlichten Meinung so klugen Politik der Kanzlerin nicht gelöst:

  1. Die Finanzierung der Renten
  2. Der Ausbau von Breitband-Internet
  3. Die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung im ganzen Land
  4. Der Fachkräftemangel in Handwerk und Ingenieurberufen
  5. Die Organisation einer sozialverträglichen Immigration und Verhinderung schädlicher Migration
  6. Die Organisation einer nachhaltigen, bezahlbaren und ökologisch sowie wirtschaftlich sinnvollen Energieversorgung
  7. Die Aufrechterhaltung des Rechtsstaats gegen Herausforderungen von Rechts, Links und organisierter Kriminalität
  8. Die Verhinderung einer weiteren Landflucht (ggf. durch aktive Förderung des ländlichen Raums, z.B. durch Gründung neuer Städte oder Universitäten?)
  9. Die Organisation einer effektiven Landesverteidigung mit einer einsatzfähigen und gut ausgerüsteten Bundeswehr
  10. Die Probleme im Bildungssystem, ausgelöst durch ideologische Projekte wie „Lesen durch Schreiben“, Lehrermangel und Inklusion1
  11. Der effektive Schutz von Bürgerrechten durch Datenschutz, IT-Sicherheit, Recht auf pseudonyme Internet-Nutzung, Verschlüsselung, auch durch strategische Maßnahnen zur Sicherstellung IT-technischer Autarkie, Unabhängig-machen von durch (US-)Geheimdienste unterwanderten Software- und Hardware-Herstellern
  12. Die Sicherung der Währungsstabilität und Verhinderung einer stillen Enteignung der deutschen Bürger durch Kosten für immer weitere Rettungsschirme und Hilfspakete
  13. Die Sicherstellung von Mobilität und logistischer Versorgung in Zeiten zunehmenden Transitverkehrs und steigender Probleme mit Treibhausgasen und Schadstoffen.

Unsere Kanzlerin ist in den vergangenen 13 Jahren zielsicher von Krise zu Krise gestolpert, und hat oftmals nur mit Steuerzahlergeld und Schulden Löcher zugeschüttet, statt die zugrunde liegenden Probleme wirklich zu lösen.
Die völlige Unfähigkeit der Regierung Merkel, trotz diplomatischem Chor, Geheimdiensten, Ministerien und dort arbeitenden Wissenschaftlern ein paar Monate in die Zukunft zu sehen bzw. internationale Entwicklungen zu prognostizieren und vorausschauend Lösungsstrategien zu entwickeln, hat man fälschlicherweise damit entschuldigt, es könne ja niemand in die Zukunft sehen.
Trägheit und Ratlosigkeit der Kanzlerin haben wohlmeinende Journalisten zum „besonnenen Führungsstil“ umgedeutet, hilf- und zahnloses politisches Taktieren in Zeiten Fakten-schaffender Trumps, Orbans, Putins und Erdogans als kooperativen, weiblichen, natürlich irgendwie überlegenen Ansatz der Problemlösung interpretiert – trotz ausbleibender Erfolge.

Wenn man darauf schaut, wie viele Möglichkeiten Deutschland als eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt hat, und wie wenig die Regierung Merkel daraus jeweils gemacht hat, kommt man nicht um die Erkenntnis herum, dass Merkel schon seit einiger Zeit das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ aufführt: Mit Hofschranzen, Quoten-Ministerinnen und „Journalisten mit Haltung“ in der Rolle der Schneider und Claquere, und ganz wenigen kritischen Stimmen in der Rolle des kleinen Mädchens, das das Offensichtliche ausspricht: Dass Merkel tatsächlich eine ideenlose alte Frau in schlecht sitzenden bunten Jacken ist, die von der Droge Politik nicht mehr loskommt und darum lieber ein ganzes Land verkommen lässt, als ihren Stuhl zu räumen.
Die keine Probleme löst, sondern den Kardinalfehler macht, diese in den wirtschaftliche guten Zeiten zu verschleppen, so dass sie dann in den wieder kommenden schlechteren Zeiten um so schlimmere Auswirkungen haben werden.
Deren Politikstil tatsächlich nicht pragmatisch-praktisch ist, sondern ein Politikstil des geringsten Widerstands, der taktischen Anpassung an Stimmungen und Mehrheitsverhältnisse, des prinzipienlosen Lavierens, oftmals ohne Sinn und Verstand. Zusammengefasst ein zutiefst populistischer Politikstil, den aber niemand als populistisch kritisieren wollte, solange dieser Populismus auf eine satte, irgendwie sozialdemokratische, leicht zu lenkende und durch die dann immer weiter doch relativ gute wirtschaftliche Lage politisch betäubte Mitte zielte.

Aber langsam wird die Luft dünn für Merkel. Der Wind hat sich gedreht. Sie ist angezählt. Die GroKo ist bereits jetzt am Ende. Niemand glaubt mehr, dass Merkel bis 2021 regieren wird.
Es wäre Zeit, dass eine der Parteien der großen Koalition die Reißleine zieht. Das könnte dieser Partei bei Neuwahlen dann immerhin noch ein paar Sympathie-Punkte bringen. Und vielleicht könnte es nach Neuwahlen für scharz-gelb-grün oder rot-rot-grün reichen – wobei es schön wäre, wenn der Anteil von grün und gelb hier eher hoch wäre. Denn wo man bei schwarz und rot vollkommen die Orientierung verloren zu haben scheint, haben Grüne und FDP zumindest noch irgendwelche Prinzipien.

  1. Inklusion auch von Schülern, die den Lernerfolg ihrer Mitschüler durch ihr störendes Verhalten gefährden und somit langfristig erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten []

Unsere abgewählte Regierung, ihre untätige Exekutive, und das „Es gibt keine einfachen Lösungen“-Argument (gegen AfD/Linke)

Ohne Zweifel gibt es für die Herausforderungen unserer globalisierten Welt oftmals keine einfachen Lösungen.

So gesehen ist das Argument, bestimmte Parteien hätten keine Lösungen für die Probleme Deutschlands, Europas und der Welt, sicher richtig. Aber auch trivial.

Und wenn Parteien wie CDU und SPD, die seit Jahren regieren, dieses Argument bringen, um von der Wahl anderer Parteien abzuhalten, dann ist es (leider) absurd.

Denn CDU und SPD sind seit langer langer Zeit in der Regierung und haben für viele lang bekannte Probleme trotz der enormen Möglichkeiten, die der Regierung zur Verfügung stehen, keine Lösungen gefunden, weder einfache, noch komplizierte.
Angela Merkel hat selbst der „einfachen Lösung“ Dublin III zugestimmt (Die EU-Länder mit Außengrenzen sollten allein alle Asylbewerber aufnehmen, registrieren, und ggf. abschieben), die ihr dann um die Ohren geflogen ist.
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Sexuelle Neigungen und feministische Mythen aus den 70ern

In einem Text „Frauen, hört auf, euch beim Sex zu unterwerfen!“ von Katja Lewina kommt das ganze Elend des aktuellen Feminismus zum Ausdruck. Zitat:

Ich bin weit davon entfernt, die Bettspielchen von anderen zu verurteilen. Dennoch frage ich mich: Wie sehr kann so ein Hang zur Submission individuelle Veranlagung sein, wenn er doch eindeutig geschlechtsspezifisch ist? Das ist so, als würde man behaupten, all die Frauen würden aus einem inneren Drang heraus so wahnsinnig gern in Care-Berufen arbeiten, in denen man kaum was verdient. Dabei ist inzwischen so ziemlich jedem Waldbewohner klar, dass Frauen diese Berufe vor allem deswegen ergreifen, weil sie entsprechend sozialisiert wurden.

Was stimmt an diesem Zitat nicht?
Nun, zuerst mal der erste Satz. Wie kann man behaupten, „die Bettspielchen von anderen nicht zu verurteilen“, wenn man in der Überschrift seines Artikels andere in Befehlsform auffordert, gefälligst ihre Bettspielchen nach dem Gusto der Autorin zu betreiben?

Und dann kommt der Rest, der die alte feministische These reproduziert, Frauen und Männer seien gleich und hätten keine angeborenen geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Neigungen. Denn nur dann wäre ja ausgeschlossen, dass Fraue möglicherweise tatsächlich geschlechtsspezifisch häufiger eine individuelle Neigung zur (erotisch-spielerischen!) Unterwerfung verspüren könnten.

Und diese These, dass Frauen und Männer eigentlich gleich seien, sein sollten oder sein müssten, ist das feministische Dogma; das Dogma, an dem der Feminismus langfristig scheitern wird.

Dass Männer und Frauen unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen haben, ist wissenschaftlich gesichert. Schon bei Neugeborenen sind Geschlechterunterschiede in der Wahrnehmung nachweisbar. Und dass Frauen empathischer und „sozial intelligenter“ sind, sprachlich gewandter und im Lesen im Allgemeinen besser, wird auch in feministischen Kreisen sehr gerne akzeptiert. Merke: Geschlechterunterschiede zugunsten von Frauen sind feministisch okay.

Wenn es aber darum geht, es könne auch Geschlechterunterschiede geben, die die Auswirkung haben könnten, dass Frauen sich nicht so verhalten, wie Feministinnen das gerne sehen wollen, dann ziehen sich Feministinnen stets wieder auf das Dogma zurück, Frauen und Männer seien komplett gleich und alle Unterschiede müssten vom bösen Patriarchat anerzogen sein.

Tatsächlich ist es aber so, dass Frauen natürlich nicht nur geschlechtsspezifische Stärken haben, sondern auch geschlechtsspezifische Interessen und Vorstellungen. Darum arbeiten Frauen offensichtlich tatsächlich lieber als Männer in Care-Berufen.1

Über 90% aller Frauen fühlen sich von Männern sexuell angezogen. Die Idee, das könne vom Patriarchat so anerzogen worden sein und hätte nichts damit zu tun, dass Menschen Säugetiere sind und möglicherweise schon ausgestorben wären, wenn es anders wäre, ist vollkommen lächerlich.
Entsprechend ist es auch recht einfach vorstellbar, da naheliegend, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechtes signifikant andere sexuelle Neigungen und Phantasien haben. Ganz ohne dass „das Patriarchat“ hier eingreift.

Schade, dass das seit den 70ern, wo man sich gerne einbildete, man könne quasi aus „politischen Gründen“ lesbisch sein, nicht bei den Feministinnen angekommen ist.
Und traurig, dass „Jetzt“ bzw. „SZ“ diesem Unsinn heute noch Raum geben.

  1. Und diese werden deshalb schlechter bezahlt, weil sie Personal-intensiv sind. Es gibt keine Produktionssteigerungen, die höhere Gehälter rechtfertigen könnten, wie in vielen „Männer-Berufen“, wo der Einsatz von (immer besseren) Maschinen zu höheren (Export-)Einnahmen führt, die dann teilweise an die Arbeiter weitergegeben werden können. Siehe auch hier. []