Archiv der Kategorie: Politik

Ausbildung als Voraussetzung für das Genderwissenschafts-Studium

Die Genderwissenschaften beklagen sich häufig über den geringen Frauenanteil in bestimmten Berufen.
Männerrechtler hingegen beklagen sich über wenig Ahnung über männliche Sichtweisen in den Gender-Studies.
Andere behaupten sogar, Gender-Studies seien eine weitgehend brotlose Kunst und damit eine Garantie für Altersarmut.

Da Alterarmut, geringer Frauenanteil in Berufen und natürlich auch mangelnde Kompetenz in und Empathie für männliche(r) Weltsicht ernste Probleme sind, schlage ich folgende Lösung vor:

Voraussetzung für die Zulassung zum Gender-Studies Studium sollte eine handwerkliche Ausbildung in einem Bereich mit <30% Frauenanteil sein.

Auf diese Weise bekommen Gender-Studies-AbsolventInnen einen praktischen Einblick in männliche Lebenswelten und die Realität der Ungleichberechtigung.
Auf diese Weise besteht eine berufliche Alternative, sollte sich der Studiengang als wenig auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert herausstellen.
Auf diese Weise wird der Frauenanteil in Ausbildungsberufen erhöht.

Wer gegen diesen Vorschlag ist, der/die

  • ist gegen Frauen in Männerberufen
  • ist für Altersarmut unter Frauen
  • hat Feminismus und Gender-Studies als Fach, dass auch die Probleme von Männern ernst nimmt und männliches Leben verbessern will, nicht verstanden

Ich erwarte also die Umsetzung dieses Vorschlags. Auch in der DDR war ja eine Ausbildung Voraussetzung für ein Studium. Entsprechend kann dieser Vorschlag nur richtig sein!

Georg Restle, „Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus“, eine Replik

Wenn man Artikel von Journalisten liest, bietet es sich manchmal an, den Artikel beim zweiten Lesen Absatz für Absatz von hinten zu lesen. Oft fragt man sich dann spontan, was im Artikel passiert sein muss, um zu diesem Ende zu finden.
Das ist auch bei Georg Restles Artikel „Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus“ so.

Denn im letzten Absatz fordert er im Prinzip nichts als Binsenweisheiten: Journalisten sollten unabhängig und unbestechlich sein und keiner Partei angehören. Sie sollten sich an die Fakten halten und nicht blind das übernehmen, was andere vorgeben. Und man sollte humanistisch und werteorientiert berichten.
Die einzige Referenz auf alle vorherigen Teile seines Artikels ist die, dass er sich gegen „blinde Neutralität“ ausspricht. Und genau das ist der relevante Teil.

Doch bevor ich dazu komme, was Georg Restle damit meint, erstmal zurück zum Beginn des Artikel, der mit Selbstmitleid anfängt: Es ist so schwer geworden für Journalisten. So viele Informationen in so kurzer Zeit, der Journalist kann kaum noch etwas einordnen und recherchieren, bevor es zu spät ist. In diesem Kontext wird auch die Mär nochmal aufgewärmt, Bot-Armeen und Algorithmen könnten tatsächlich die öffentliche Meinung manipulieren, obwohl mittlerweile bekannt ist, dass es so einfach nicht geht.
Ja, die ersten Absätze des Artikels (vor „Der Weg des Egon Erwin Kisch“) dienen meiner Meinung nach nur dazu, im Kopf des Lesers zu verankern, dass Journalismus heute fast unmöglich und darum wichtiger ist als jemals zuvor, damit darauf im vorletzten Absatz noch einmal Bezug genommen werden kann.
Eigentlich hätte man diese Absätze auch streichen und wie folgt zusammenfassen können: Journalisten sind Helden, die unter unmöglichen Bedingungen gegen die Manipulation des dummen Pöbels durch übermächtige Propaganda-Maschinen ankämpfen.

Dann kommt der Abschnitt
Der Weg des Egon Erwin Kisch
in dem Georg Restle von dem Journalisten Egon Erwin Kisch berichtet, der Kommunist war (also gerade nicht parteiunabhängig, wie am Ende des Artikels für gute Journalisten eigentlich gefordert).

Ausgerechnet dieser Journalist wird von Restle als positives Beispiel für werteorientierte Berichterstattung dargestellt. Tatsächlich aber scheint Egon Erwin Kisch als strammer Kommunist und Idealist seinen Berichten seinen eigenen kommunistischen Spin aufgeprägt zu haben, anstatt so neutral wie möglich zu berichten.

Die Idee, es könne etwas wie „Neutralität“ geben, will Georg Restle aber von vornherein nicht gelten lassen. Wen kümmert es schon, dass Gesetze und Verfassung von Neutralität reden? Den Journalisten Georg Restle, der parteiische Berichterstattung als „werteorientiert“ reframen will, jedenfalls nicht.

Was folgt, ist eine klassische Strohmann-Argumentation, ein rhetorischer Trick:

Georg Restle definiert neutrale und ausgewogene Berichterstattung als eine Berichterstattung, in der Journalisten alle Meinungen entsprechend ihrem Anteil an der öffentlichen Debatte und Meinung gewichtet reproduzieren und als gleichwertig präsentieren.
Und dann zeigt er auf, dass neutrale Berichterstattung im Sinne dieser verqueren Definition unsinnig und falsch ist.

Daraus, dass er die Sinnhaftigkeit „neutraler Berichterstattung“ im Sinne seiner selbst absichtlich verquer gewählten Definition widerlegt hat (Argumentation gegen den Strohmann), folgert er dann in seinem zweitletzten Absatz (ab der Zwischenüberschrift „Unabhängig und unbestechlich“), dass neutrale Berichterstattung gar nicht wünschenswert sei. Und darum sei „werteorientierte“ Berichterstattung zu wählen.

Der rhethorische Kunstgriff mit Strohmann-Argumentation1 ist natürlich höchst unredlich. Aber ein „Chefredakteur des Flagschiffs des deutschen investigativen TV-Journalismus“ argumentiert anscheinend so, im Jahre 2018.

Statt der Illusion von Neutralität nachzuhängen, argumentiert Restle im zweitletzen Absatz weiter, solle man besser parteiisch sein. Was im Widerspruch steht zum letzten Absatz, wo Unabhängigkeit, Unbestechlichkeit und Unparteilichkeit gefordert wird.

Um diesen Widerspruch scheinbar aufzulösen macht Restle den Kunstgriff, „blinde Neutralität“ auszuschließen, was, wie wir jetzt wissen, auf die von Herrn Restle selbst konstruierte vorsätzlich sinnlose Definition von Neutralität als „ungefilterter Weitergabe jeden beliebigen Blödsinns“ referenziert. So versucht Herr Restle, vorsätzlich nicht-neutralen Gesinnungsjournalismus dennoch als die Form von Journalismus zu präsentieren, die dem Ideal von Unabhängigkeit, Unbestechlichkeit und Unparteilichkeit am nächsten komme.

Aber das ist natürlich, Restle’scher Rhetorik zum Trotz, vollkommen absurd.
Unparteilichkeit bedeutet nicht, keine Meinung zu haben oder keine Entscheidungen oder Wertungen zu treffen. Es ist wie beim Fußball: Es bedeutet, ohne Vorurteile, von einer neutralen Startposition aus, vorzugehen, und möglichst fair und auf Fakten basiert zu urteilen.
Und hier ist Neutralität wichtig. Klar sind wir alle Menschen mit Werten, und es fällt uns schwer, neutral zu sein. Aber es ist möglich, wenn man selbstreflektiert und systematisch vorgeht. Wenn man skeptisch bleibt, ganz besonders in Bezug auf die Dinge, die man selbst glauben *will*.
Wenn man Group Think, Confirmation Bias und Wunschdenken durch schrittweises, die eigenen Überzeugungen, Annahmen und Vorurteile bewusst-machendes und hinterfragendes Vorgehen versuchen auszuschließen. Wenn man also wie ein Naturwissenschaftler auf Wahrheitssuche geht, und sich selbst dazu zwingt, alle eigenen Überzeugungen zu hinterfragen, zu plausibilisieren und zu belegen — oder eben fallen lassen.

Zweifel muss man benennen, statt sie zu verschweigen. Beim Recherchieren muss man „in alle Richtungen ermitteln“ und sehen, wohin einen das führt; man darf nicht vorher bereits wissen, wie das Fazit eines Artikels lauten soll, sonst recherchiert man nicht, sondern betreibt nur PR für die eigene Meinung. Neutrale Berichterstattung heißt nicht, andere von dem bekehren zu wollen, was man selbst glaubt, sondern die Wahrheit zu suchen und zu beschreiben.

Wer einen Artikel schreiben will über Impfungen, der muss zunächst alles anzweifeln. Die Argumente der Impfgegner, aber auch die Argumente der Pharmaindustrie. Jede vermeintliche Gewissheit muss man prüfen. Gibt es viele oder wenige Impfschäden. Kann man an Masern sterben. Was würde passieren, wenn man nicht mehr impfen würde – kurz-, mittel- und langfristig. Wie teuer sind Impfungen? Wer verdient was damit? Wie teuer sind gelähmte Kinder, oder Senioren, die (nicht) sterben?

Erst wenn man die Fakten geklärt hat, in dem man gerade auch die eigentlich nicht fragbaren Fragen gefragt hat und auch die ungeheuerlichen Möglichkeiten zumindest kurz in Betracht gezogen hat, kann man die Faktenlage auf informierte Weise einordnen und werten und dann einen Artikel schreiben, der zwar wertet und einordnet, aber für den mündigen Leser nachvollziehbar auf diese Wertung und Einordnung hinführt indem er beschreibt, wie der Journalist zu seinen Schlüssen gekommen ist.

Ein so geschriebener Artikel ist so neutral und damit so unparteilich wie möglich.

Herr Restle hält aber anscheinend nichts vom mühsamen Suchen nach der Wahrheit, das notwendig ist, um (so) neutral (wie möglich) zu berichten. Er plädiert statt dessen für einen von Überzeugungen gefärbten, Partei-nehmenden Journalismus im Sinne des Kommunisten Egon Erwin Kisch:

Zitat Wikipedia:

Kisch war voller Enthusiasmus für die politischen und sozialen Veränderungen im kommunistischen Russland, ignorierte aber die Zwangsarbeitslager, die Hungersnot in der Ukraine oder die Verfolgungen der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Kisch hat also Fakten verschwiegen, um seine Artikel, mit denen er seine kommunistische Gesinnung bewerben wollte, für sein Zielpublikum attraktiver zu machen.
Und hier ist eine interessante Parallele zum aktuellen Fall Relotius:
Relotius hat Fakten erfunden, um seine Artikel für sein mit einer bestimmten Gesinnung ausgestattetes Zielpublikums attraktiver zu machen.

Beides ist Betrug am Leser. Beides ist manipulativ und unredlich und hat mit Unparteilichkeit oder gar Wahrhaftigkeit, von der Restle im Zusammenhang mit Kisch auch einmal schreibt, nichts zu tun.

Auf den „werteorientierten“ Journalismus von Georg Restle, der Neutralität als Illusion abtut und mit falschen Definitionen verächtlich macht, kann ich verzichten, denn er führt direkt zum Relotius-Journalismus.

Der Relotius-Journalismus hat die Werteorientierung und die Vermeidung der mühsamen Suche nach der Wahrheit perfektioniert. Er orientiert sich nicht mehr an Fakten, sondern nur noch an den Vorstellungen und Werten der Leser; Fakten werden dann passend konstruiert. So erschuf Relotius eine Wahrheit, wie sie, gemäß den Vorurteilen seiner Leser, hätte sein sollen.
Und auch Kisch hat durch Auslassungen und Betonungen in seinen Texten den Lesern Sowjetunion und USA so gezeigt, wie er sie gesehen haben wollte. Auch das war keine wahrhaftige Berichterstattung, sondern PR für die eigene Weltsicht, kein Suchen nach der Wahrheit, sondern das Präsentieren einer Wahrheit, wie sie seiner Meinung nach hätte sein sollen.
Die eigenen Werte bzw. die Werte der Leser haben Kisch und Relotius Dinge schreiben lassen, die nicht die ganze Wahrheit waren, sondern irreführend, mal beschönigend, mal schwarzmalend.

Das, nämlich Autoren, die versuchen, ihre Leser im Sinne ihrer eigenen Agenda zu manipulieren, sind die Ergebnisse von „werteorientiertem Journalismus“. Und Monitor-Chef Restle plädiert für mehr davon!
Da bin ich doch lieber für Neutralität im eigentlichen, nicht von Herrn Restle absurd umdefinierten Sinne.
Denn der Leser hat kein Interesse daran, von Journalisten manipuliert zu werden, er möchte informiert werden. Fehlinformationen haben für ihn keinen Wert, egal wie „werteorientiert“ sie sind.

Das alles heißt natürlich nicht, dass es verkehrt wäre, wenn Journalismus von Menschen mit Werten betrieben wird, die auch etwas Gutes tun wollen. Aber wenn man die Wahrheit „werteorientiert“ verzerrt, führt das langfristig nie zu etwas Gutem. Denn nur wenn die Wahrheit bekannt ist, kann man tatsächlich Maßnahmen treffen, die etwas verbessern. Was man auf Basis verzerrter, falscher Informationen oder Annahmen tut, wird hingegen nie zu etwas Gutem führen, egal wie gut gemeint es ist.

Wenn es um Werte und Wahrhaftigkeit geht, würde ich den Wallraff-Journalismus bevorzugen, der zwar mit guten Absichten festlegt, über welches Thema man recherchiert, im Folgenden aber versucht, neutral zu bleiben und zu berichten „was ist“, anstatt die Ergebnisse vorwegzunehmen, zu skripten oder im Notfall „werteorientiert passend zu machen“.

  1. und zusätzlich falscher Dichotomie von „neutraler“ oder „werteorientierter“ Berichterstattung []

„Toxische Männlichkeit“

Der deutsche (Netz-)Feminismus hat einen Lieblingsausdruck, und zwar „toxische Männlichkeit“.

Zwar kann man bei den Freund_*Innen der intersektionalen Feminist_ixs wahrscheinlich nicht mal genau definieren, was „Männlichkeit“ eigentlich sein soll, da diese sozial konstruiert und höchst fluide sei und man daher wahrscheinlich von „Männlichkeiten“ sprechen müsste, um zu unterstreichen, wie divers Männlichkeit aufgefasst und gelebt werden kann … — aber dass es „toxische Männlichkeit“ gibt und dass faktisch jeder Mann davon betroffen (und darum ein Arschloch und eine Gefahr) ist, das gilt unter radikalen NetzfeministInnen als sicher.

Toxische Männlichkeit ist nach radikalfeministisch-intersektionaler/postmoderner/konstruktivistischer/poststrukturalistischer Doktrin der Grund allen Übels in der Welt. Nichts weniger als die katholische Erbsünde, aber in einer neuen Form, die — wie praktisch — nur Männer betrifft.
Männer sind damit das Hauptübel in der Welt, Frauen sind Opfer des von den Männern aufrecht erhaltenen „Patriarchats“. Männer sind durch die toxische Maskulinität Quelle allen Unrechts, denn sie haben den Kapitalismus und die Atombombe erfunden, und alle guten Dinge, die Männer auch erfunden haben, wie z.B. Elektrizität oder Impfungen, zählen nicht.

Es ist interessant, dass der radikale Feminismus sich hier strukturell nicht sehr vom Rechtsradikalismus unterscheidet, dessen Lieblingsausdruck schon seit langem die „kriminellen Ausländer“ sind. Diese Wortkombination ist für die Rechtsradikalen eine Art eigener Topos, das Wort „Ausländer“ ist für Rechtsradikale eigentlich nur in dieser Kombination denkbar.
Und für radikale Feministinnen ist Männlichkeit analog nur in der Kombination „toxische Männlichkeit“, oder zumindest negativ konnotiert, denkbar.

Sowohl Ausländerfeinde als auch Männerfeinde behaupten natürlich, keine gruppenbasierte Menschenfeindlichkeit zu betreiben. Ausländer/Männer könnten sich ja einfach „richtig“ verhalten. Männer/Ausländer könnten einfach weniger toxisch/kriminell sein und z.B. weniger vergewaltigen!
Wenn erst genug Männer/Ausländer unphysiologisch sitzen/richtig Deutsch sprechen würden, dann hätte man gar kein Problem mehr mit ihnen.
Denn man habe ja im Prinzip gar nichts gegen Männer/Ausländer, wenn sie sich nicht „falsch“ verhielten!

Aber im Prinzip weiß jeder, dass Männer/Ausländer sich nie werden „richtig“ verhalten können, weil den radikalen FeministInnen/Rechten immer noch etwas einfallen würde, was Männer/Ausländer angeblich zu schlechten und gefährlichen Menschen macht, die Frauen/Deutschen die guten Arbeitsplätze wegnehmen!

Männer- bzw. Ausländerfeindlichkeit ist integraler Bestandteil der radikalfeministischen bzw. rechtsradikalen Ideologie. Es ist für radikale FeministInnen/Rechte unvorstellbar, dass Männer/Ausländer gleichwertige Mitmenschen sind, aber um das nicht zugeben zu müssen, erfinden sie „objektive“ Gründe, warum Männer/Ausländer „schlecht“ und darum Menschen zweiter Klasse sind.

Der einzige Grund, warum der radikale Feminismus in seiner Verbohrtheit und seinem Hass auf Männer nicht richtig ernst genommen wird, ist, dass er es bisher geschafft hat, sich das Image einer „linken Befreiungsbewegung“ zu geben. Tatsächlich aber hat der radikale Feminismus längst nichts Fortschrittliches mehr.

Er ist eine männerfeindliche Ideologie, die auf tönernen Füßen steht. Durch die Finanzierung von „Gender-Lehrstühlen“, die bisher keine in irgendeinem vernünftigen Verhältnis zu den aufgewendeten Mitteln stehenden Ergebnisse vorweisen können, versucht diese Ideologie, sich selbst Legitimation zu verschaffen, so wie der Sozialismus es mit der Pseudowissenschaft Marxismus-Leninismus letztlich sehr erfolglos versucht hat.

Weil der radikale Feminismus eine männerfeindliche Ideologie ist, sind die Klischee-überlasteten Glossen feministischer Journalistinnen tatsächlich nichts weiter als männerfeindliche Hetze; inhaltlich auf dem Niveau der Witze von Mario Barth, nur ernst gemeint in der Intention, Männern die Schuld für alles Schlechte in die Schuhe zu schieben und Frauen als Opfer bzw. für keinen gesellschaftlichen Missstand auch nur im geringsten mitverantwortlich darzustellen.

Gerade deshalb wehrt sich der radikale Feminismus auch bisher mit Händen und Füßen gegen die Erforschung z.B. von häuslicher Gewalt gegen Männer, weil man zu Recht Angst hat, unerwünschte wissenschaftliche Ergebnisse könnten das feministische Dogma zum Einsturz bringen, dass Frauen friedlicher und kooperativer seien als Männer.

Aber die radikalfeministischen Verteidigungslinien bekommen Risse. Der radikale Feminismus stößt zunehmend auf Widerstand. Seine Dogmen werden immer häufiger hinterfragt. Mit männerfeindlichen Bullshit-Kampfbegriffen wie „toxischer Männlichkeit“ hat der radikale x-te-Welle Feminismus den Bogen möglicherweise endgültig überspannt, und ich bin dafür sehr dankbar.

Maischberger am 14.11.2018 oder: Die Mär von der gleichwertigen Arbeit und den überlegenen diversen Teams

Ich möchte ein paar Anmerkungen zur Sendung vom 14.11.2018 machen.

Wegen der lächerlich kurzen Sendezeit (dabei hätte der ÖR soviel davon), wurden wichtige Frage nicht gefragt.

Frau Williams zum Beispiel beschäftigt zu 80% Frauen. Diese werden angeblich alle fair bezahlt, bekommen also „gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“.
Da hätte man nachfragen müssen, ob es dort tatsächlich irgendein System gibt, dass die MitarbeiterInnen in Gruppen einteilt, die dann jeweils gleiches Gehalt bekommen.
Und dann wäre zu klären gewesen, ob tatsächlich jede Mitarbeiterin, die das gleiche Gehalt wie eine andere Mitarbeiterin bekommt, im Durchschnitt die genau gleiche Leistung erbringt.
Denn das ist doch die tatsächliche Schwierigkeit bei der „fairen Bezahlung“, dass die Arbeitsleistungen schwanken und man tatsächlich keine wirklich objektiven Kriterien für „faire Bezahlung“ entwickeln kann.
Darauf wollte auch Herr Sprenger heraus, konnte aber dazu leider nichts sagen, weil Frau Schulze ständig Gelegenheit gegeben wurde, ihre gender-feministische Propaganda dazwischen zu plärren.

Ich weiß, das ist eine harte Wertung, aber ich kann begründen, warum ich ihre Beiträge für Propaganda halte. Nehmen wir die von ihr geäußerte Behauptung, Studien hätten ergeben, „diverse Teams“ brächten bessere Ergebnisse als „nicht-diverse“ Teams.

In den Vergangenen Jahren hatten wir uns gesellschaftlich meiner Kenntnis nach eigentlich geeinigt, dass Männer und Frauen im Durchschnitt gleich befähigt sind. Dass es viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
Und wir hatten uns meiner Kenntnis nach geeinigt, dass es sowas wie „Rassen“ nicht gibt, und dass Europäer, Asiaten, Schwarze, also alle Menschen gleich befähigt sind.

Und wenn wir voraussetzen, dass Männer und Frauen und alle Menschen gleich befähigt sind, dann kann es schlicht nicht sein, dass „diverse Teams“ besser sind als „nicht-diverse“ Teams, und dies an der Diversität liegt.
Also entweder hat es einen anderen Grund, dass diverse Teams in Studien besser abschneiden als nicht-diverse Teams, der nicht in der Mischung von Geschlechtern und Hautfarben oder Ethnien liegt — nämlich vielleicht die unterschiedlichen Erfahrungshintergründe — oder aber, die Annahme, dass Frauen und Männer und alle Menschen gleich sind, muss falsch sein.

Und ich tendiere zur Annahme, dass Menschen tatsächlich weitgehend gleich befähigt sind, und dass diverse Teams nur deshalb in Studien besser abschneiden, weil die Studien beim Studien-Design entscheidende Fehler machen und daher gar nicht den Effekt der „Diversität“ messen, sondern etwas anderes.

Oft dauern diese Studien nur einen Tag oder ein paar Wochen. Und oft wird hier das „diverse Team“ wild zusammengewürfelt, während für das „nicht-diverse“ Team z.B. eine schon bestehende Gruppe genommen wird, z.B. alle weißen Männer aus dem Handball-Team der Universität.
Dass hier das „diverse Team“ besser abschneidet, kann dann darauf zurückgeführt werden, dass es nicht vom psychologischen Effekt des „Group Think“ betroffen ist, der Teams, die längere Zeit zusammen arbeiten, trifft, und deren Leistung mindert, weil nicht mehr so viel diskutiert wird und weniger neue Ideen eingebracht werden. Das heißt, neue Teams sind dann besser als alte Teams, solange sich die Mitglieder noch nicht aufeinander eingestellt haben, es noch neue Ideen und Widerspruch gibt.
Das heißt auch: Nach einigen Monaten würde das „diverse Team“ sich eingeschwungen und eine eigene Team-Kultur entwickelt haben. Dann würde der „Diversitäts-Bonus“ verloren gehen. Andererseits heißt es auch: Ein Team nur aus alten weißen Männern, die aus verschiedenen Ländern kommen und sich vorher
nie gesehen haben, würde besser abschneiden als ein optisch und geschlechter-technisch „diverses“ Team, das schon seit 2 Jahren zusammenarbeitet.

Es kann meiner Meinung nach auch gar nicht anders sein.

Dass Teams allein wegen der Zusammensetzung aus unterschiedlichen Geschlechtern und Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben besser sein sollten als z.B. Teams nur aus schwarzen Frauen, wäre biologistisch, sexistisch und rassistisch, denn es würde bedeuten, dass schwarze Frauen entweder nicht so leistungsfähig sind wie. z.B. asiatische Frauen oder schwarze Männer, oder dass schwarze Frauen sich allein nicht effizient organisieren könnten.

Diverse Team sind also wahrscheinlich dann besser, wenn wir von einer „Diversität des Denkens“ reden. Das tun aber Menschen wie die Grüne Katharina Schulze nicht. Sie reden von einer Diversität von äußeren Merkmalen wie Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht und behaupten, diese habe auf magisch-esoterische Weise — denn es sind alle Menschen gleich befähigt — positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Und es ist diese äußerliche Diversität, die Frau Schulze mit Quoten erzwingen will, die mit der notwendigen Diversität des Denkens nichts zu tun hat und die natürlich nicht zu besseren wirtschaftlichen Ergebnissen führen wird.

„Faschisierung aus der Gamer-Szene“ oder: Mehr Unsinn im Freitag

Der Freitag ist, wie gesagt, eine tolle Zeitung, aber ich mache mir schon ein wenig Sorgen wegen der Qualität.

Da schreibt eine Autorin einen wirren Artikel über eine angebliche „Faschisierung“ der Gamer-Szene, der komplett in gender-pseudo-wissenschaftlichem Slang geschrieben ist.

Ein paar Zitate und Anmerkungen:

In Deutschland ist vor kurzem unter dem Hashtag #GamerleaksDE eine neue Öffentlichkeit entstanden, die die inneren Strukturen und radikalen Politisierungen der Gamer-Szene offenlegt.

Weiterlesen

Bullshit-Strohmann-Feminismus-Artikel im Freitag

Der Freitag ist ohne Zweifel eine Bereicherung der deutschen Medienlandschaft.
Leider nicht immer im positiven Sinne, denn Elsa Koester nutzt das Medium, um einen, nun ja, wirklich schlechten Artikel unter das Volk zu bringen.

Er heißt „Rudel der Schuhgucker“ und gibt vor, feministisch zu sein.

In dem Artikel konstruiert sie die Situation, dass ein betrunkener Fußball-Proll ein Eisenbahnabteil mit provokativen, anzüglichen, beleidigenden Sprüchen terrorisiert.

Nun gut, das kommt vor, und ist der Grund, warum Menschen den Individualverkehr bevorzugen in einer Zeit, wo Polizei und Bahn anscheinend nicht mehr in der Lage sind, gute Sitten im öffentlichen Raum durchzusetzen, und gegen niemandem im Speziellen gerichtete „Hate Speech“ im Real Life wie seit jeher nicht justiziabel ist.

Aber tun wir mal so, als wäre diese konstruierte Situation nicht nur eine billige Kulisse für den Artikel, mit dem überzeichneten betrunkenen Fußball-Proll als Prototyp „toxischer Männlichkeit“, und der Artikel damit nicht bereits auf dem argumentativen Niveau der AfD, die auch gerne aus besonders krassen Einzelfällen ein Szenario allgegenwärtiger Bedrohung durch z.B. „kriminelle ausländische Messerstecher“ bastelt.

Und tun wir mal so, als wäre es nicht total merkwürdig, dass Männer-Gruppen im Artikel durchgehend als „Rudel“ bezeichnet werden. Und tun wir so, als wäre es (zumindest für Feministinnen) nicht biologistisch, dass die Autorin anscheinend davon ausgeht, dass es irgendwelche angeborenen Dominanz-Verhaltensweisen gibt, deren Wirkung sich niemand entziehen kann, obwohl sie gleichzeitig auch imaginiert, ein Opt-Out müsse möglich sein.

Also:

Der toxisch-männliche „Rudelführer“ betreibt Man-Spreading (Klischee lass nach!), und pöbelt herum:

„Was ist denn eigentlich mit deinem Prozess?“, pöbelt er seinen Kumpel gegenüber an. Der lacht dreckig, „joa, muss nächste Woche aussagen“. „Was sachst‘n du? Dass du der Fotze nichts getan hast, kannste ja schlecht behaupten, so, wie die hinterher aussah.“ Brüllendes Lachen bei vier der fünf Typen.

Angesichts der real existierenden Bedrohung durch den betrunkenen Fußball-Proll und seine kriminellen Freunde, tun die meisten Menschen im Wagen das, was kluge Menschen eben so tun: Wegschauen und sich nicht provozieren lassen. Denn Schaffner und Polizei sind wahrscheinlich weit weg, und sie wollen ja nur von A nach B, warum also sollten sie bei irgendwelchen Dominanz-Spielchen betrunkener Spacken mitspielen oder irgendwelche Risiken eingehen wegen Dingen, die sie nicht betreffen?

Das aber gefällt der Autorin nicht. Die Leute im Wagon sollten ihrer Meinung nach Aufstehen und dem Pöbler Paroli bieten!
Absurd ist aber, dass sie selbst schreibt

Dabei gibt es sie, die nichtpatriarchalen Männer. Sie reagieren nicht auf patriarchale Provokationen.

, aber genau das fordert, nämlich dass die Männer im Wagon auf die patriarchalen Provokationen des Fußball-Prolls reagieren und diesen mutig in die Schranken weisen müssten.

Aber man kann nicht beides haben: Männer, die „nichtpatriarchal“ nicht auf patriarchale Provokationen reagieren, und die gleichzeitig „wie echte Männer“ auf patriarchale Provokationen reagieren, wenn es im Sinne des Feminismus bzw. hilflos im Wagen herumhockender feministischer „Damsels in Distress“ wäre.

Die Autorin faselt von nichtpatriarchalen Männern, aber hackt gleichzeitig implizit auf den „unmännlichen“ Männern herum, die sie in ihrem konstruierten Artikel tatenlos auf ihre Schuhe sehen lässt, anstatt auf die unspezifisch in den Raum gebrüllten Provokationen mit ritterlichem Eingreifen im Sinne feministischer Korrektheit zu reagieren. Ohne dafür eine Trophäe zu erwarten, einfach nur, um Frauen zu unterstützen.1

Der Artikel ist voller solcher Widersprüche: Nicht nur wird von Männern Gegenleistungs-lose Ritterlichkeit zugunsten von Frauen erwartet.
Der junge Mann in der fünf-köpfigen Proll-Gruppe wird erst unsicher genannt, dann wird er kurzzeitig als ein Opfer des Patriarchats bezeichnet, dann ist er plötzlich „ein Knilch“, der verachtet wird wegen seiner Schwäche. War der „Zwang zur Stärke“ für Männer nicht gerade noch patriarchal?

Sie schreibt (über „die Männer“ im Wagen – Did she just assume their gender?):

Erstaunlicherweise sind die meisten von ihnen außer Stande, etwas gegen dieses System zu unternehmen, das in der Lage ist, einen Wagen von 20 Personen unter die Kontrolle eines Angetrunkenen zu bringen.

Aber sie gehört selbst zu der schweigenden Masse, tut nichts, als heimlich Blicke mit einer anderen Frau auszutauschen, um nach dieser sicher total empowernden Aktion genau so passiv zu bleiben wie alle anderen. Und sie verwechselt die Fähigkeit, auf einer Bank zu sitzen und sich daneben zu benehmen mit „Kontrolle“. Aber dass sie selbst sich anscheinend provoziert und gedemütigt fühlt und aus dem (biologistischen!) Dominanz-System mental nicht aussteigen kann heißt nicht notwendigerweise, dass die „Schuhgucker“ nicht gerade innerlich vollkommen frei sind, und den Betrunkenen einfach vor sich hin grölen lassen. Und einfach keine Lust haben, heute noch eine Notaufnahme zu besuchen oder polizeilich vernommen zu werden. Vielleicht sind die Schuhgucker einfach ein Stück weiter als sie.

Sie schreibt:

Wer unter dem Patriarchat leidet und es für falsch hält, soll sich gefälligst auflehnen. Warum tun sie es nicht? Feministinnen, Schwule, Transsexuelle riskieren dabei ihre körperliche Unversehrtheit, manchmal ihr Leben.

Warum diese Aufforderung nicht auch für die Autorin selbst gilt? Das ist einfach zu beantworten: Sie spricht von Männern. Männer sollen ihre Probleme lösen. Männer sollen ihre Unversehrheit riskieren und Betrunkene hindern, weitere unschöne, aber aufgrund der Unbestimmtheit nicht-justiziable Äußerungen zu tätigen, damit die Frau Feministin ungestört Zug fahren kann.

Genauer gesagt die angebliche Feministin, die davon spricht, dass Männer unter einem „Zwang zu Stärke“ leiden würden, aber selbst von starken Männern gerettet werden will. Die Männern angeblich zugestehen will, nicht stark sein zu müssen, und sich eben nicht von irgendwelchen Dominanz-Spielchen provozieren zu lassen, die aber im Zug keine Knilche und Schuhgucker gebrauchen kann, weil sie selbst nicht in der Lage ist, sich der Wirkung der Dominanz-Spielchen zu entziehen. Die zum Kämpfen auffordert, aber nicht selbst teilnehmen will. Die Frauen und Männer nicht nur ganz klar unterschiedet, sondern auch klare Rollen zuordnet. Anscheinend ist das Geschlecht doch zumindest immer dann nicht sozial konstruiert, wenn eine Feministin im Zug nach Männern sucht, die für sie andere Männer kontrollieren sollen… (Sarkasmus!)

Möglicherweise wollte Elsa Koester auch nur das Zeilenhonorar, anders kann man die Entstehung dieses inkonsistenten männerfeindlichen Blödsinns eigentlich nicht erklären.

So einen in sich widersprüchlichen Quatsch möchte ich im Freitag nicht noch einmal lesen. Gibt es beim Freitag keine Chefredaktion, die Artikel durchliest, bevor sie unter dem Label „Freitag“ ins Netz gestellt werden?

  1. Aber warum sollte das irgendein vernünftiger Mann für irgendeine wildfremde Frau im Zug tun? Seine Loyalität gilt vielleicht in erster Linie seiner Familie oder Parterin, die ihn gerne in einem Stück wiedersehen will []

Merkel, die Außer-Kraft-Setzerin

Wenn die Ära Merkel irgendwann von Historikern aufgearbeitet werden wird, wird man möglicherweise erkennen, dass Merkel vor allem eine „Außer-Kraft-Setzerin“ gewesen ist.

Sie hat die innerparteilichen „Checks & Balances“ in der Union außer Kraft gesetzt, die sie in Schach halten hätten können. Fast alle mächtigen Figuren in der Partei hat sie ausgeschaltet und sich so die Alleinherrschaft gesichert.
Heute (2018) gibt es in der Partei außer Angela Merkel und Wolfgang Schäuble keine wirklich bemerkenswerten politischen Persönlichkeiten mehr. In der zweiten Reihe gibt es nur Quoten-Frauen und Merkel-Hofschranzen.
Allein Kristina Schröder stünde meiner Ansicht nach als einigermaßen glaubwürdige Politikerin ohne allzu starken Merkel-Stallgeruch bereit.

Merkel hat auch das Wertegerüst der Union außer Kraft gesetzt. Statt Haltung zu zeigen und Werte zu verteidigen, hat sie — auf Anraten von Demoskopen — die Strategie, durch eine ständige Anpassung der Position der Union immer eine Mehrheit in der Mitte des politischen Spektrums hinter sich zu haben, perfektioniert.
Diese lupenrein populistische Strategie hat viele Jahre hervorragend funktioniert, aber sämtliche Mechanismen der Demokrati außer Kraft gesetzt. Sie hat die Demokratie entkernt und nicht zuletzt durch die Bildung der dritten großen Koalition nach der Wahl 2017 auch den Wählerwillen außer Kraft gesetzt. Die parlamentarische Debatte fand quasi nicht mehr statt. Wenn die Opposition tatsächlich mal zu Wort kam, dann hörte Merkel nicht zu, unterhielt sich oder spielte mit ihrem Handy herum.

2015 hat Merkel das Dublin-III-Abkommen außer Kraft gesetzt und ohne Diskussion im Parlament durch eine Offene-Grenzen-Politik ersetzt. Gesetze, die illegale Einreise unter Strafe stellen, sind fakstisch außer Kraft gesetzt, und zwischenzeitlich schien auch das Verbot von Kinderehen faktisch durch Anerkennung solcher Verbindungen außer Kraft gesetzt zu sein.
Merkel hat auch den Union/SPD-Koalitionsvertrag mehrfach außer Kraft gesetzt und z.B. Waffenexporte nach Saudi-Arabien ermöglicht, die nach Koalitionsvertrag nicht hätten stattfinden dürfen.

Außer Kraft gesetzt hat sie auch die SPD, die sie Legislaturperiode nach Legislaturperiode an die Wand gespielt und zwischen Union und der Linken zerrieben hat, bis dann die Union so weit nach Links gerückt war, dass die AfD in die Lücke rechts der Union stoßen konnte.
Damit hat Merkel auch die „politische Nachkriegsordnung“ in Deutschlad außer Kraft gesetzt bzw. zerstört, wo — nach Strauß — „rechts von der Union nur die Wand“ sein dürfe.

Außer Kraft gesetzt hat Merkel leider auch jegliche Vernunft, zum Beispiel bei der Energie-Wende, wo kurzfristiges populistisches Herum-Manövrieren große Linien ersetzt hat. Niemand weiß, ob die aktuelle Generation von Elektro-Autos tatsächlich einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können oder ob es sich dabei um mit extremem Atom- und Kohlestrom-Energieaufwand produzierten Sondermüll der Zukunft handelt.
Es weiß auch niemand, ob man Windkraftanlagenrotorblätter recyclen kann bzw. ob Windkraftwerke jetzt lärmverschmutzende, krankmachende Vogel-Schredder oder energiepolitische Heilsbringer sind.
Viele Dinge sind überhaupt nicht ausdiskutiert, weil Merkel wie gesagt alle politischen Mechanismen zur wirklichen breiten gesellschaftlichen Diskussion und Klärung dieser Dinge außer Kraft gesetzt hat.
Nur ein Beispiel: Beim Satz „Wir schaffen das“ konnte niemand sagen, wer „Wir“ eigentlich sind, und was genau geschafft werden sollte. Das hätte doch kritisiert werden müssen.
Aber sogar den Mechanismus der Kritik der Regierung durch unabhängige Medien konnte Merkel lange Zeit quasi außer Kraft setzen. Es wird noch erforscht werden müssen, wie das passieren konnte, auch wenn das Ergebnis wahrscheinlich sowieso sein wird, dass die meisten Journalisten einfach im Mitläufer-Modus sind, solange die Regierung hin und wieder das sagt, was sie hören wollen.

Jetzt will Merkel auch noch Abgas-Grenzwerte außer Kraft setzen, die sie wahrscheinlich selbst mit-beschlossen hatte, während unsere ach-so-kosmopolite Justizministerin Barley versucht, mit der „Mietpreisbremse 2.0“ die Gesetze des Marktes außer Kraft zu setzen.

Möglicherweise wäre es jetzt wirklich an der Zeit, das System Merkel außer Kraft zu setzen, bevor es wirklich alles kaputt gemacht hat. Hoffen wir, dass nach den Wahlen in Hessen ein „Weiter so!“ in GroKo und SPD wirklich nicht mehr möglich sein wird.

Wie Schröder und Merkel mit ihrer „Politik der Mitte“ den Extremismus verursacht haben

In den späten 90er Jahren wurde Helmut Kohl von Gerhardt Schröder abgelöst, der die SPD in die Mitte bzw. — nach heutigem Wording — „nach rechts“ führte.
Der linke Teil der SPD, der unter ihrem Wortführer Oskar Lafontaine schon in der späten Kohl-Zeit jegliche Reformen blockiert hatte, wurde durch die Hartz-IV-Reformen so vor den Kopf gestoßen, dass zahlreiche Genossen zur „WASG“ bzw. zur PDS überliefen, die dann zur „Die Linke“ fusionierten.

So war die Macht der SPD gebrochen und die Linke in nunmehr zwei bis drei linke Parteien (Linke, SPD, Grüne) zersplittert.

In Folge dessen kam Merkel in die Macht, die Schröders letztlich fatal gescheiterte Strategie, Mehrheiten in der Mitte zu suchen, kopierte, indem sie versuchte, das von der Union vertretene politische Spektrum immer so weit zu halten, dass sie die Mehrheit behielt. Dabei rückte die Union allerdings immer weiter nach links, und zahlreiche konservative Positionen wurden der ständigen Anpassung an die jeweiligen gesellschaftlichen Stimmungen geopfert, z.B. in Sachen Kernenergie oder „Homo-Ehe“.
Und so kam es, wie es kommen musste, weil Merkel nicht auf Strauß gehört hatte: Rechts von der Union bildete sich mit der AfD eine neue Partei. Jetzt ist auch die CDU gespalten und ihre Macht zerbrochen.

Wirklich schlimm aber ist, dass Merkel durch ihre Taktik, ihre Politik immer den aktuellen Meinungen in der Bevölkerung anzupassen, jegliche ernsthafte politische Auseinandersetzung vermieden hat. Fragen wurden nie ausgefochten, Debatten immer durch Positionswechsel von Merkel abgebrochen, bevor sie richtig begonnen hatten. Wo Schröder auch mal „Basta-Kanzler“ war, hat Merkel immer nur auf die aktuelle Stimmung geschaut. Sie hat einen „Mitte-Populismus“ betrieben, immer auf der Suche nach der aktuell am wenigsten kontroversen Position, die sie dann als vernünftig und alternativlos vermarktet hat; und die Medien haben mitgespielt und diese ebenso simple wie mutlose Taktik als ruhig, besonnen, weiblich und zielorientiert beworben.

Nun zeigt sich, dass diese fortgesetzte Vermeidung wirklicher Debatte Demokratie und Debattenkultur in Deutschland massiv geschadet haben.
Wo sich die ganz Alten noch an die lebhaften Debatten im Bundestag zwischen Wehner und Strauß im Bundestag erinnern und es noch als „Gebot der Höflichkeit“ galt, dem Redner auch zuzuhören, kennen die Jungen nur noch einen halb leeren Bundestag, wo die Kanzlerin wahlsweise mit ihrem Handy herumspielt, sich mit ihrem Fraktions-Chef unterhält, oder in Akten herumblättert, und jedenfalls jeglichen Respekt und jegliches Interesse für die Wortbeiträge der Opposition vermissen lässt.
Das ist das Ergebnis der jahrelangen großen Koalitionen, die dank der bequemen und ungefährdeten Mehrheit im Bundestag und in den Bundesländern eine Auseinandersetzung mit der Opposition im Parlaments-Alltag unnötig gemacht hat.

Das alles rächt sich jetzt, denn die verschleppten offenen politischen Fragen verlangen weiter nach Antworten. Wenn die Debatte nicht im Bundestag stattfindet und auch von den traditionellen Medien nicht geführt wird, dann findet sie auf der Straße und in den sozialen Medien statt.
Möglicherweise sollten wir alle froh sein, dass es die sozialen Medien gibt, so dass dort eine Ersatz-Debatte stattfinden kann, sonst hätten wir vielleicht tatsächlich bereits wieder Weimarer Verhältnisse mit Straßenkämpfen in größerem Maßstab.

Es sieht jedenfalls so aus, als sei die politische Krise in Deutschland hausgemacht, und zwar maßgeblich von Gerhard Schröder, der die SPD gespalten hat, und Angela Merkel, die die CDU gespalten und die öffentliche, endgültige Klärung wichtiger gesellschaftlicher Fragen im Bundestag immer wieder verhindert und durch eigene, „alternativlose“, populistische Entscheidungen ersetzt hat. Die Bildung einer weiteren großen Koalition 2017 durch die quasi abgewählten Regierungsparteien war hier nur der letzte Sargnagel einer bereits vorher systematisch heruntergewirtschafteten politischen Kultur, die jetzt erst wieder aufgebaut werden muss und auch aufgebaut werden wird. Aber das wird ein schmerzhafter Transformationsprozess, in dem sich auch die heutigen Journalistengenerationen erst wieder werden daran gewöhnen müssen, dass es rechts und links vom Schröder-Merkel-GroKo-Spektrum Meinungen gibt, die man auch ernst nehmen und diskutieren muss, die sich nicht immer allesamt als gestrig, dumm und gefährlich diskreditieren und somit zum Schweigen bringen lassen, sei es als rechts-national-menschenfeindlich oder als links-dystopisch-phantastisch.

Trumps 2% oder: Einwanderung via Fremdenlegion

Trump setzt Deutschland unter Druck, endlich 2% des BIP für Verteidigung auszugeben.

Gleichzeitig hat die Bundeswehr Probleme, genug Personal zu finden, und wir haben Probleme, junge Männer aus aller Welt zu integrieren (oder wieder loszuwerden), die ihr Glück in Europa und Deutschland suchen.

Da frage ich mich:
Was spricht eigentlich gegen die Gründung einer Fremdenlegion in Deutschland?
Wer einwandern will, der könnte, bei anderweitig zu geringer Qualifikation, für 15 Jahre bei der deutschen Fremdenlegion unterschreiben. Das wäre eine legale Möglichkeit, einzuwandern.
Deutschland hätte genug Soldaten; es gäbe Jobs für geringqualifizierte Afrikaner; wir könnten so Teile der Integrationskosten zu militärischen Kosten erklären.
Und mit Hilfe unserer einsatzfähigeren Armee könnten wir auch in Afrika den einen oder anderen Krieg gemäß unserer Interessen entscheiden bzw. Demokratien aufbauen, mit denen wir dann Handel treiben und wo wir ggf. Standorte für die Beantragung von Asyl außerhalb Europas einrichten könnten.

Für mich eine Win-Win-Win-Win-Situation. Warum also nicht?

Wir brauchen Männerrechtler oder: Der Feminismus „holt mich nicht ab“.

Wenn irgendwann ein Buch über die politische Sprache des 21ten Jahrhunderts in Deutschland erscheinen wird, dann wird es darin möglicherweise einen Eintrag geben über den Ausdruck „jemanden nicht abholen“, und die Erläuterung dazu wird ungefähr so aussehen:

Jemanden nicht abholen:
Phrase, mit der ein/e Politiker/in den Anschein erwecken will, für die „nicht Abgeholten“ (d.h. die, die angeblich die klugen Absichten der Politik nicht richtig verstehen) Verständnis zu empfinden, wobei diese „nicht Abgeholten“ mit der Phrase gleichzeitig als passiv und „Zurückgeblieben“ hingestellt werden.

Ich mag diese Phrase eigentlich nicht, aber ich denke sie passt hierher, denn ich gehöre zu den Männern, von denen Feministinnen unserer Zeit wohl sagen würden, dass sie „nicht abgeholt“ worden seien, und damit meinen würden, ich sei einfach zu blöd zu erkennen, was der Feminismus eigentlich alles Tolles für mich tun will.

Ich komme mir beim Nachdenken über diese tollen Dinge, die der Feminismus angeblich auch gerade jetzt für mich tun will oft vor wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern; denn wenn ich darüber nachdenke, was der Feminismus für mich im Angebot hat, sehe ich — Nichts. Der Kaiser ist nackt, der Feminismus hat gar nichts für mich im Angebot, dennoch wird von Feministinnen ohne Unterlass so getan als wäre da was und als müssten Männer eigentlich begeistert sein und jubeln und die, die es nicht tun, die sind halt zu blöd, bzw. stehengeblieben, zurückgeblieben, nicht abgeholt worden.

Dass ich diese positiven Dinge, die der Feminismus angeblich für mich tun will, irgendwie nicht (als positiv) sehe, zieht sich übrigens vom Kleinen bis ins Große durch.

Im Kleinen fängt es mit dem „Boys Day“ an, wo staatlich gefördert versucht wird, Jungen Berufe schmackhaft zu machen, die zu Alterarmut führen (!) und für die sie sich meist gar nicht interessieren. Mit Verlaub, über diese Maßnahme vermag ich mich wirklich nicht zu freuen.1

Und es geht im Großen bis hin zum BMFSFJ, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend. Ist es nicht auffällig, dass das Ministerium quasi für jeden zuständig ist, der entweder jung oder alt oder in einer Familie oder eine Frau ist, also für alle außer (Single-) Männer? Weswegen einige Männerrechtler das Ministerium auch zynisch-verbittert das „Ministerium für alle außer Männer“ nennen.

Das einzige, was das BMFSFJ jemals für Männer getan zu haben scheint ist, eine Studie Gewalt gegen Männer erstellen zu lassen, und zwar im Jahre 2005 (das war vor d r e i z e h n Jahren).

Unter anderem stand im Fazit der Studie (Langfassung, Abschnitt 10.3):
Ausgehend von den Ergebnissen einer Erforschung der geschlechtsspezifischen Strate­gien der Gewaltverarbeitung und Hilfesuche von Männern, sollte das bestehende Hilfesystem evaluiert werden. Sind bestehende Hilfsangebote auf diese Strategien ausgerich­tet? Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf die positiven Modelle funktionierender Hilfsangebote (‚best practises‘) zu richten. Auf dieser Grundlage sollten Maßnahmen zu Verbesserung der bestehenden medizinischen und psychosozialen Versorgung von Männern erarbeitet werden, sowie Lösungen für bestehende Lücken. Insbesondere in den tabuisierten Bereichen berichten Männer häufig, dass sie kein Hilfsangebot vorfinden, an das sie sich wenden können.
Insbesondere für Männer, die sexuellen Missbrauch, Ver­gewaltigung und häusliche Gewalt erlitten haben, halten wir es für dringend erforderlich,
männerspezifische Hilfsangebote zu installieren. In diesem Bereich ist ein besonderer Bedarf zu vermuten, da zwar Hilfsangebote für schwule Männer vorhanden sind, die aber nicht jeden ansprechen, und für heterosexuelle Männer nicht explizit vorhanden sind.

Nachdem diese Studie also das Ergebnis hatte, dass dringend Hilfsangebote für männliche Opfer von Gewalt zu schaffen seien, geschah: NICHTS. Und zwar für 13 Jahre, bis heute, 2018.

Was geschehen statt dessen geschehen ist, ist zum Beispiel das Inkrafttreten des Hilfetelefon Gesetzes am 14.März 2011, dessen Zweck es laut §3 HilfeTelefonG explizit ist, allen zu helfen, die mittelbar oder unmittelbar von Gewalt gegen Frauen betroffen sind; Männern, die Opfer von Gewalt geworden sind, hingegen nicht. Warum auch… (Sarkasmus).

Entschuldigung, aber die durchgehende Einseitigkeit feministischer Bemühungen zur Verbesserung der Welt für Frauen ist einfach zu eindeutig, als das irgend ein Mann glauben könnte, der Feminismus kümmere sich auch um die Sorgen und Nöte von Männern.

Das Gegenteil ist der Fall: Feministinnen ignorieren alle Probleme von Männern; wenn Männer auf Probleme von Männern aufmerksam machen, wird das als Gejammere / Derailing / „Whataboutism“ abgetan. Männer werden als von Feministinnen nur als Privilegierte bzw. als Täter gedacht, so dass jegliche Maßnahme für Männer von Feministinnen immer als Schritt gesehen wird, „die feministische Sache“ zumindest irgendwie zu beschädigen oder zu verlangsamen, und sei es nur aufgrund der Tatsache, dass ein Budget für Maßnahmen für Männer natürlich Geld darstellen würde, dass nicht noch zusätzlich für Frauen ausgegeben werden kann.
Sogar dass die Jungenbeschneidung per Gesetz (§1631d BGB) legalisiert wurde2 obwohl es vollkommen absurd ist, dass die Religionsfreiheit der Eltern das Recht auf körperliche Unversehrtheit nur von Jungen einschränken könnte/sollte/müsste, wurde von feministischer Seite nie kritisiert; vielmehr scheint man dort die Genitalverstümmelung von Jungen aufgrund der Möglichkeit zu begrüßen, dass diese das Gebährmutterhalskrebsrisiko bei Frauen reduzieren könnte; so zynisch, selbstbezogen, männerverachtend und gegenüber Jungen vollkommen empathielos agiert der Feminismus.

Und solange das so ist, wird sich kein Mann, der bei klarem Verstand ist, vom Feminismus „abholen“ lassen; jedenfalls solange nicht, wie das Mitkommen noch freiwillig ist.

Für mich ist es absolut notwendig, dass Männer sich als Männerrechtler für die Anliegen von Männern einsetzen und engagieren. Der Feminismus eignet sich nicht als Anwalt für Männer, solange die allermeisten Feministinnen als Anklägerinnen sehen, die Männer immer nur als Schuldige sehen, während Frauen grundsätzlich Opfer irgendwelcher angeblicher „Strukturen“, „des Systems“ oder gar „des Patriarchats“ sein sollen.

Ich würde so weit gehen die These aufzustellen, dass Probleme von Männern individualisiert werden, während Probleme von Frauen sozialisiert werden.
Das heißt: Wenn ein Mann keine Karriere macht, ist er selbst daran schuld. Wenn eine Frau keine Karriere macht, sind wir eher bereit zu glauben, abstrakte Gründe wie „die Gesellschaft“ oder „die gläserne Decke“ seien Schuld.
Wenn Männer gewalttätig werden, dann liegt es daran, dass sie gewalttätig sind. Wenn Frauen gewalttätig werden, dann glauben wir eher, dass sie irgendwie traumatisiert gewesen sein müssen. Man kann noch viele Beispiele finden dafür, dass bei Männern eher angenommen wird, in ihren Entscheidungen frei und eigenverantwortlich zu sein, während bei Frauen angenommen wird, ihre Entscheidungen würden eher durch die äußeren Umstände beeinflusst.

Diese Sicht auf Männer und Frauen entspricht einem stereotypen Geschlechterbild, dass Frauen als weniger zu Eigenverantwortung befähigt denkt, welches der Feminismus doch überwinden wollen müsste bzw. schon überwunden haben sollte.

Dass der Feminismus das bisher nicht getan und auch nicht versucht hat, liegt entweder daran, dass dazu die Einsicht fehlt, oder daran, dass der Feminismus bei seinen ganzen Forderungen nach weiterer Frauenförderung davon profitiert, dass Menschen durch diese Tendenz, Frauen eher als von den äußeren Umständen beeinflusst zu sehen, eher bereit sind, einer immer „frauenfreundlicheren“ Gestaltung dieser Umstände zuzustimmen.

In jedem Fall ist es notwendig, dass Männer den Kampf für Männerrechte und für eine stärkere Berücksichtigung von Männer-Anliegen in der Politik selbst in die Hand nehmen.

Denn der Feminismus hat überhaupt kein Interesse daran, etwas für Männer zu tun, er betreibt eine einseitige Klientelpolitik für Frauen. Im „Feminismus-Zug“ sind für Männer nur Stehplätze auf dem Gang vorgesehen, sozusagen als „ausgleichende Ungerechtigkeit“ für angebliche „tausende Jahre Frauenunterdrückung“. Kein Mann, der noch bei Sinnen ist, würde freiwillig in diesem Zug mitfahren.

Nur durch eine starke Männerrechtsbewegung wird es wieder zu einem gesellschaftlichen Interessenausgleich zwischen Männern und Frauen kommen. Der wird wahrscheinlich dennoch nicht dazu führen, dass Männer und Frauen die gleichen Interessen, Vorlieben, Leidenschaften und Berufswünsche haben werden, aber vielleicht dazu, dass man bei Fragen der Eigenverantwortlichkeit und Hilfebedürftigkeit, sozusagen beim Fordern und Fördern von Männern und Frauen, bei dem, was man Männern und Frauen zutraut und wo man die Grenze zieht, wo Hilfebedürftigkeit anfängt, keine Unterschiede mehr macht.

  1. Der Girls Day ist, bei aller Erfolglosigkeit, zumindest gut gemeint, aber der Boy’s Day ist mit dieser Zielsetzung Männer in unterbezahlte Berufe zu drängen einfach nur eine Frechheit. Vielleicht sollte man das Geld für diese Veranstaltungen besser in Initiativen zur Verbesserung der Bezahlung sozialer Berufe stecken. []
  2. nachdem ein Gericht festgestellt hatte, dass die medizinisch nicht notwendige Amputation von Körperteilen auf Wunsch der Eltern Körperverletzung ist []