Archiv der Kategorie: Gender

Männerfeindlichkeit: IKEA verspottet impotente Männer

Der freundliche Möbelkonzern IKEA schickt sich 2017 an, der Welt zu zeigen, dass, wer bei IKEA kauft, weltoffen und tolerant ist und IKEA seine Kunden unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung etc. gern hat und respektiert.

Außer natürlich alte, weiße Männer mit alterstypischen Problemen.

Die werden in IKEAs neuestem Werbespot „Gekommen um zu bleiben“ der Lächerlichkeit preisgegeben und verspottet:

Mutter: Weißt Du was?
Tochter: Mhm.
Mutter: Ich könnt‘ ewig hier bleiben.
Tochter: Aber vermisst Opa Dich dann nicht?
Mutter: Seine Zähne, seine Brille, seine Potenz — was vermisst er nicht?
Tochter: Oma!

Die Beschwerde beim Werberat wird wahrscheinlich — wie immer, wenn es gegen Männer geht — folgenlos bleiben, aber ich frage mich schon, ob der Gründer von IKEA, Ingvar Kamprad den Spott auch so lustig finden würde wie die lustigen Werbefuzzies von Thjnk, die den Spot erdacht haben.

Mit 90 Jahren ist er möglicherweise eine genau so „lächerliche“ Figur wie das Opfer des Spotts im Werbespot. Ich kann nur annehmen, dass er den Spot gar nicht kennt.

Fiktive Benachteiligung von Bundespräsidenten-Gattinnen mit Margarete S.

Ich bewundere ja Margarete Stokowski vom Spiegel.

Ganz besonders diese Woche bin ich erstaunt über ihre Fähigkeit, Strohmänner zu erschaffen, gegen die sie dann heldenmutig kämpfen kann.
Denn dieses Mal erfindet sie erst das Amt der „Bundespräsidenten-Gattin“, um dann dessen Abschaffung zu fordern, und zwar obwohl sie selbst weiß, dass es dieses gar nicht gibt…

Zugegebenermaßen ist es Tradition, das Gatten und Gattinnen wichtiger Personen sich manchmal für gemeinsame Auftritte mit diesen hergeben. Allerdings können diese das genau so gut auch sein lassen. Oder hat schon mal jemand Frau Putin gesehen?

Der Gatte der Kanzlerin hat es mühelos geschafft, diese angeblich in Stein gemeißelte Tradition zu unterlaufen, und so selten mit Frau Merkel aufzutreten, dass er gemeinhin als „Phantom der Oper“ bekannt ist — und jetzt wahrscheinlich fast niemandem sein Name einfällt.

Der Gatte der Kanzlerin hat sich entschieden, die Rolle des Kanzlerinnen-Gatten nicht zu spielen – und das klappt auch problemlos. Warum also sollte das Frau Büdenbender, der Frau von Frank-Walter EikonalSteinmeier, nicht auch möglich sein? Ist es nicht reichlich sexistisch anzunehmen, dass Frau Büdenbender das nicht kann, weil sie eine Frau ist?
Ist es überhaupt noch Feminismus im positiven Sinne, was Frau Stokowski da macht, oder nicht doch eher Misogynie und Reproduktion längst überwundener Geschlechterklischees, Frau Büdenbender zu unterstellen, fremdbestimmt in die Rolle der Bundespräsidentengattin hineinzurutschen?

Frau Büdenbender ist Richterin, und anscheinend gibt es rechtliche Bedenken, ob sich eine familiäre Verbindung mit dem Bundespräsidenten als verfassungsrechtliche Institution und die Unabhängigkeit der Justiz zusammenbringen lassen. Darum hat sich Frau Büdenbender entschieden, das Amt ruhen zu lassen. Sie hätte sicher auch den möglichen Interessenkonflikt gerichtlich klären lassen können, hat sich aber entschieden, diesen Weg nicht zu gehen.
Frau Stokowski phantasiert nun zusammen, dass hinter dieser Entscheidung des Ruhen-Lassens ihres Amtes in Wirklichkeit das böse Patriarchat1 stecken müsse, denn dass eine Juristin ihr Amt aus juristischen Gründen ruhen lassen könnte klingt für sie anscheinend weniger absurd als die Idee der Existenz des Patriarchats.
Und anscheinend hat Frau Stokowski auch internalisiert, dass die tollste Beschäftigung der Welt für eine Frau die Erwerbsarbeit sein müsse, so wie es der NeoliberalismusFeminismus seit Jahrzehnten behauptet, und keinesfalls, mit Männern oder Kindern zusammen zu sein oder Dinge zu tun. Nur so lässt sich erklären, warum Frau Stokowski glaubt, Frau Büdenbender müsse die Entscheidung sehr schwer gefallen sein, ihr Amt ruhen zu lassen, und dahinter müsse irgendwie Zwang und das Patriarchat[tm] stecken. Als wenn es nicht auch eine schöne Sache sein könnte, eine Art fünfjähriges Sabbatical zu machen mit der Option, hin und wieder in der Rolle der Bundespräsidentinnengattin die wichtigsten Menschen der Republik zu treffen. Auf Kosten des Partners, der vom Staat einen Haufen Kohle und ein Schloss gestellt bekommt.

Frau Stokowski setzt auch voraus, dass wir Frau Büdenbender demnächst als Staffage auf Steinmeier-Photos sehen werden. Aber wir wissen das noch gar nicht. Wie sexistisch ist es eigentlich anzunehmen, dass Frau Büdenbender das tun wird, was Frau Stokowski glaubt, dass irgendwelche Stereotypen Frau Büdenbender vorschreiben? Und gehört nicht andererseits auch die Möglichkeit, sich genau nach Stereotyp zu verhalten, zu wahrer Entscheidungsfreiheit?

Dann stellt Frau Stokowski das Gedankenexperiment an, ob auch der Gatte einer Bundespräsidentin sich um wohltätige Zwecke kümmern würde etc. pp., sich also so verhalten würde, wie es dem Klischee und der Tradition entspräche. Und der Sinn dieser rhetorischen Frage ist anscheinend den Leser dazu zu bringen zu mutmaßen, dass ein Bundespräsidentinnen-Gatte eher wie ein Kanzlerinnen-Gatte sein eigenes Ding machen werde, wohingegen Frauen gezwungen seien (durch … DAS PATRIARCHAT!), als Dekoration an der Seite ihres Mannes zu wirken, Kleider zu tragen und zu winken, wohltätig zu sein und Schirmherrschaften für alles mögliche zu übernehmen.

Allerdings gibt es diese angebliche Geschlechter-Ungerechtigkeit gar nicht.
Denn wir kennen alle Prinz Philipp, der seit Jahrzehnten als Dekoration hinter der Queen herschlurft. Und vielleicht Henrik von Dänemark. Die die Rolle des Prinzgemahls mit Hingabe spielen, und zwar nicht nur für fünf Jahre. Aber keine Frau Stokowski kommt und vermutet, diese armen Männer würden in ihre Rolle gezwungen.
Zweifel an der Fähigkeit, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, haben Feministinnen paradoxer- und sexistischerweise immer nur bei Frauen.

Das ganze Gejammere über die armen Frauen, die als hübsches Beiwerk ihren mächtigen Männern dienen müssen, während es anders herum sicher ganz anders wäre, ist also völliger Blödsinn. Fakt ist, unabhängig vom Geschlecht manche Menschen ihren Partner sichtbar und in der Rolle des Partners unterstützen, und manche eher im Hintergrund bleiben — was nicht heißt, dass sie von dort aus nicht auch unterstützen.

Warum sollte Frau Büdenbender nicht schaffen, was Angela Merkels Mann kann? Warum sollte Frau Büdenbender unglücklich damit sein damit, für fünf Jahre hin und wieder eine Rolle zu spielen, die Prinz Philipp seit 69 Jahren spielt?

Ich habe keine Ahnung, und Frau Stokowski natürlich auch nicht, denn sie weiß ja, dass sie ihren ganzen Artikel recht bemüht um das aktuelle Thema Bundespräsidentenwahl herumkonstruiert hat, und irgendwie etwas feministisch Verwertbares daran finden musste.
Aber ihr Geschäft ist es ja auch nicht, ausgewogene, gut recherchierte und sinnvolle Artikel zu schreiben, ihr Geschäft ist es, ständig neue feministische Aufreger-Kolumnen zu produzieren, was in einer Welt, in der faktisch Geschlechtergerechtigkeit herrscht, natürlich zunehmend größere Kreativität, Chuzpe und selektive Wahrnehmung erfordert.

Aber das kann sie: Ein Amt erfinden, eine Ungerechtigkeit erfinden, die Bekämpfung der fiktiven Ungerechtigkeit durch Abschaffung des fiktiven Amts fordern, dabei ein paar Frauen in ihrem Glauben bestätigen, dass die Welt ganz arg ungerecht ist, und dafür noch Geld vom Spiegel bekommen. Chapeau!

  1. die globale und völlig unsichtbare Verschwörung aller Männer gegne alle Frauen – Sie wissen schon! []

Die Bundespräsidentenwahl und der Feminismus

Bei der Bundespräsidentenwahl gab es keine einzige weibliche Kandidatin.
Weder die SPD, die mit Manuela Schwesig eine Femimiministin ersten Grades zur Ministerin gemacht hat, noch die Quoten-Partei Die Grünen haben eine Frau aufgestellt.

Das ist nicht anders zu erklären, als dass sich einfach keine Frau bereiterklärt hat, den stressigen Job des Staatsoberhaupts ohne richtige Kompetenzen zu machen. Schloss, fette Rente, Fahrdienst, Sekretariat bis zum Lebensende, eigenes Bataillion, was hat das Amt denn nicht, um auch für Frauen attraktiv zu sein?

Von einer gläsernen Decke kann man hier nicht sprechen, hätte doch eine weibliche Kandidatin sicher einen Frauenbonus für sich verzeichnen können. Jede Partei hätte sich doch gefreut, eine weibliche Kandidatin auszugraben, und so zumindest einen medialen Coup zu landen.
Nehmen wir diese Äußerung von Herrn Ströbele als Beispiel, wie groß die Bereitschaft war, eine Frau zu wählen:

Dass der Kandidat der SPD Steinmeier hieß, dass die CDU keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hat, dass sogar die Grünen und die FDP keine eigene Kandidatin nominiert haben, kann nur heißen, dass einfach keine Frau Lust hatte, zu kandidieren. Es gab nichtmal Gerüchte über eine Kandidatur einer Frau, die doch eine mögliche Kandidatin nur selbst hätte streuen müssen um sich todsicher ins Gespräch zu bringen. Es muss also tatsächlich überhaupt gar keine Frau Lust gehabt haben auf den höchsten Posten im Staat.

Dass sich andererseits aber gleich fünf Männer haben finden lassen, ist für mich ein eindeutiges Indiz, dass Frauen und Männer unterschiedliche Interessen und Motivationen haben, dass das ganze Gerede davon, dass Frauen benachteiligt würden zumindest in der Spitzenpolitik dummes Gerede ist. Frauen werden dort händeringend gesucht, aber es finden sich keine — warum soll das eigentlich bei den hochbezahlten Aufsichtsratsjobs anders sein?
Es wird von feministischer Seite die Erzählung gepflegt, die Chefetagen deutscher Unternehmen seien frauenfeindlich und darum gebe es in Vorständen und Aufsichtsräten zu wenig Frauen, aber möglicherweise ist es dort so wie bei der Bundespräsidentenwahl, dass einfach keine Frau Bock hat. Wenn es bei der Bundespräsidentenwahl so ist, dass eine Frau den auf dem Silbertablet dargebotenen ersten Job im Staat nur hätte ergreifen wollen müssen, um fast sicher gewählt zu werden, wie kann man da noch sicher sein, dass das bei Aufsichtsrats-Jobs anders ist?

Kopftuch-„Feministinnen“ als fünfte Kolonne des Patriarchats

Mit einiger Belustigung verfolge ich den Konflikt zwischen den Zweite-Welle-Feministinnen der Emma, und den x-te-Welle-Intersektionalistinnen z.B. vom Missy-Magazin. Denn Feministinnen kann man diese nicht mehr nennen. Denn was soll „Feministin“ schon noch bedeuten, wenn das biologische Geschlecht angeblich nur eine Konstruktion ist? Wenn außerdem „Gender“ nur eine mögliche Diskriminierungskategorie unter vielen ist, und man versucht, sich um alles gleichzeitig zu kümmern, dann kann man sich nicht mehr glaubwürdig als „Feministin“ bezeichnen.

Keine Konstruktion ist das biologische Geschlecht hingegen für den Islam, denn konservative Muslime und Islamisten nehmen das biologische Geschlecht zum Anlass, Frauen und Mädchen mit Kopftüchern oder weiteren Verhüllungen eindeutig zu kennzeichnen. Und verwirrte Intersektionalistinnen lassen sich diese Stigmatisierung dann auch noch als „Freiheit“ und „Empowerment“ verkaufen. Fragt man sich in diesen Kreisen nicht, wieviel Druck im Spiel sein muss, damit Teenie-Mädchen freiwillig(tm) Kopftücher und ggf. langweilige graue Mäntel tragen, statt sich zu präsentieren? Bezweifeln Intersektionalistinnen ernsthaft, dass es nicht in der Natur von Teenie-Mädchen liegt, sich zu verhüllen und die sich entwickelnde Weiblichkeit zu verstecken?

Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein Grundrecht im Grundgesetz; ein Recht der Eltern, ihre Kinder so hinzubiegen wie es deren religiöser Vorstellung entspricht, habe ich dort nicht gefunden1. Entsprechend halte ich es für zumindest grenzwertig, wenn Eltern ihre Kinder entsprechend konditionieren. Man sollte mal untersuchen, ob so eine Erziehung überhaupt möglich ist, ohne Grenzen zu überschreiten, die in Deutschland üblicherweise bezüglich psychischer Gewalt in der Erziehung gelten.

Doch die Intersektionalistinnen, die sich als Feministinnen ausgeben, haben anscheinend die Vorstellung, dass es möglich sei, dass Mädchen sich ganz freiwillig und ohne Zwang für das Kopftuch entscheiden. Oder sie lassen sich von den scheinbar so selbstbestimmten Kopftuch-Intersektionalistinnen täuschen, denn es gehört ja zu den Grundwerten des Intersektionalismus, grundsätzlich alles zu glauben, was eine Frau sagt.2

Ich sehe die Kopftuch-Intersektionalistinnen hingegen eher als Opfer einer „Identifikation mit dem Aggressor“, als nützliche Idiotinnen, vor einen islamistischen Karren gespannt, der dann auch noch von verwirrten „Allies“ dieser heimlichen Agentinnen eines rückwärtsgewandten Islamismus angeschoben wird.

Und das ist das Erheiternde: Intersektionalistinnen, die sich für Feministinnen halten, verbünden sich mit Krypto-Islamistinnen, die sich für Feministinnen halten, und leisten damit einer Denkschule Vorschub, die es als Errungenschaft verkauft, biologische Frauen mit spezieller Kleidung zu kennzeichnen. Kann man sich eigentlich gar nicht ausdenken… und ich hoffe, der Zweite-Welle-Feminismus kehrt zurück und hält diese Verrückten auf.

  1. Darum halte ich aus den Beschneidungs-Paragraphen für verfassungswidrig. []
  2. Oder eine weiblich gelesene Person. Oder so. []

Es gibt keinen Gender-Pay-Gap!

Auch wenn unsere Ministerin für alle außer Männer, Manuela Schwesig, so gern vom sogenannten „unbereinigten Gender Pay Gap“ spricht, ist die Existenz eines Gender Pay Gaps bisher nicht bewiesen.

Wenn man die Einkommen aller Männer und aller Frauen zusammenrechnet, dann bestehen ca. 21% Unterschied – weil Frauen weniger, kürzer, seltener arbeiten und manchmal weniger gut bezahlte Berufe haben. So gesehen finde ich die 21% sogar noch relativ gering.

Und wenn man nun die ganzen bekannten Faktoren versucht herauszurechnen, also Teilzeitbeschäftigung, Elternzeiten, Branchen, Arbeitgeber etc., dann kommt man auf ca. 6% Gehaltsunterschied, die Männer dem Anschein nach mehr verdienen als Frauen.

Und nun behaupten Feministinnen, dieser Unterschied sei nur dadurch erklärbar, dass Frauen diskriminiert würden.
Tatsächlich aber ist dieser Unterschied einfach bisher nicht erklärt.

Vielleicht verhandeln Männer härter in Gehaltsverhandlungen. Vielleicht werden Männer häufiger Workaholics. Vielleicht nehmen Männer öfter Drogen und erschummeln sich so Vorteile im Job. Vielleicht vernachlässigen Männer öfter und lieber ihre Familie, um im Job zu punkten. Vielleicht sind Frauen auch häufiger krank und haben dadurch Leistungsverluste. Vielleicht sind auch schon allein die Überstunden, die Männer leisten, Erklärung genug. Man weiß es einfach nicht.

Und bis man all diese möglichen Erklärungen ausgeschlossen hat, kann man von einer Diskriminierung von Frauen, von einem Gender-Pay-Gap nicht sprechen.

Das einzige Problem, das Frauen im Berufsleben haben ist, dass Frauen häufig irgendwann Kinder bekommen und darum auf langfristige Besetzung angelegte Führungspositionen seltener mit Frauen besetzt werden. Hier könnte der Gesetzgeber vielleicht einspringen, indem er Unternehmen, bei denen Beschäftigte in Elternzeit gehen, unabhängig vom Geschlecht für die Aufwände zur Neubesetzung der Position und die Schäden durch die Vakanz entschädigt.

Aber über einen hypothetischen Gender-Pay-Gap zu jammern bringt die Gesellschaft und die Geschlechtedebatte in Deutschland sicher nicht weiter.

Die strukturelle Benachteiligung von Frauen und die Homöopathie

Die Homöopathie entstand vor ca. 100 Jahren1 aus der Theorie, man könne Gleiches mit Gleichem heilen, also quasi nach dem Motto „auf einen Hundebiss gehören Hundehaare“.
Damals konnte man noch nicht wissen, dass diese Theorie nichts taugt. Und der scheinbare Erfolg der Homöopathie durch den Placebo-Effekt hat diese bis heute am Leben erhalten. Das Marketing der wirkungslosen Präparate als „echte Medikamente“ führt dazu, dass Menschen sich besser fühlen und in einigen Fällen tatsächlich auch schneller gesund werden, weil ihre Selbstheilungskräfte durch den Glauben an die Behandlung aktiviert werden. Und bei Kindern, die gegen Kinderkrankheiten und Zahnungs-Schmerzen mit Zuckerwasser und Zuckerkugeln „behandelt“ werden, helfen diese Medikamente vor allem gegen das Gefühl der Hilfslosigkeit der Mütter.2
Wenn man nach dem Wirkmechanismus der bis zur absoluten Wirkungslosigkeit verdünnten Tropfen und Kügelchen fragt, dann kommt meist der Spruch vom „Gedächtnis des Wassers“: Das Wasser soll die Information aufgenommen haben, dass da mal irgendwelche Wirkstoffe drin gewesen sein sollen. Das ist Metaphysik oder eher noch: hanebüchener Unsinn.

Aber eigentlich soll es hier um die angebliche strukturelle Benachteiligung von Frauen geben, deren Existenz GenderfeministInnen stets behaupten, wenn ihnen wieder einmal konkrete Beweise für die tatsächliche Benachteiligung von Frauen fehlen.
Unser Staat besteht aus drei Säulen, der Exekutive, Judikative, Legislative. In allen Bereichen sind Frauen Männern rechtlich gleichgestellt, und tatsächlich sogar im Vorteil. Die Gesetze bevorteilen Frauen z.B. durch Ausnahme von der Wehrpflicht. Die Gerichte bevorteilen Frauen durch mildere Urteile, und die Exekutive lässt Frauen wahrscheinlich auch öfter mal einfacher davonkommen oder benachteiligt sie zumindest nicht.3

Mädchen schneiden auch besser in der Schule ab und studieren häufiger, kurz, es gibt heute überhaupt keine Indizien mehr dafür, dass Frauen im Leben benachteiligt würden oder weniger Chancen hätten als Männer. Dennoch werden weniger Frauen Karriere-Frauen bzw. Hochverdiener, und daraus leiten Genderisten ab, dass Frauen doch irgendwie benachteiligt werden müssten.
Sicher, Karriere und Kinder lassen sich immer noch schlecht vereinbaren, und das wird sich auch nie ändern, denn beides sind Aufgaben, die einen zu 100% in Beschlag nehmen können, und wo nur voller Einsatz beste Ergebnisse verspricht.
Aber heute können Familien selbst entscheiden, welcher Partner sich vorrangig um die Kinder kümmern soll, also handelt es sich nicht wirklich um eine Benachteiligung von Frauen. Manche Frauen stehen sich allerdings selbst im Weg, indem sie die Kinderbetreuung eben nicht ihrem Partner überlassen wollen, oder indem sie alleinerziehend sind.

Sämtliche solche rationalen Begründeungen, warum Frauen beruflich nicht so erfolgreich werden wie Männer, lehnen die Genderisten aber ab. Für sie ist es ein Dogma, dass es eine Chancen-Ungerechtigkeit geben muss, die der Grund dafür ist, dass Frauen im Schnitt häufiger niedrig bezahlte Jobs „mit Menschen“ oder Halbtags-Jobs machen, als hochbezahlte, technische oder sehr stressige Vollzeit-Jobs, die häufiger von Männern gemacht werden.
Dass der Grund dafür eine freie Entscheidung der Frauen und bzw. eine verbreitete Neigung von Frauen zu solchen Entscheidungen sein könnte, schließen sie aus.

Da diese Chancen-Ungerechtigkeit aber nirgends nachzuweisen ist, weil die rechtliche Gleichstellung komplett ist, wird darum eine „strukturelle Diskriminierung“ erfunden, also so eine Art feinstoffliche, unsichtbare Diskriminierung, durch Mikro-Aggressionen, Stereotype etc.. Das erinnert mich etwas an die Theorie vom „Gedächtnis des Wassers“, die der Homöopathie zugrunde liegt. Man kann es nicht sehen oder nachweisen, aber das „Gedächtnis des Wassers“ macht die Homöopathie wirksam. Und so ähnlich ist es wohl auch mit der „strukturellen Diskriminierung“. Man kann sie nicht nachweisen, es gibt keine Anhaltspunkte, dass ein Mann in der gleichen Position wie eine Frau irgendwie besser dran wäre (können z.B. alleinerziehende Väter in einer Situation Vollzeit arbeiten, in der Frauen das nicht können?) aber dennoch möchte man daran glauben, dass es sie gäbe, denn sonst wäre die Gender-Theorie von der Gleichheit von Männern und Frauen, die nach Glauben ihrer Vertreter in der Ergebnisgleichheit der Lebensläufe von Frauen und Männern münden müsste, nicht mehr zu halten.

Die „strukturelle Diskriminierung“ ist also der Rettungsanker der Gendertheorie, darum muss sie (für Genderisten) existent sein. Auch wenn sie in den Gesetzen nicht zu finden ist und auch nicht an einzelnen Männern festzumachen. So wie die Homöopathie ohne irgendeinen naturwissenschaftlichen Beweis auskommt und darum nicht zu widerlegen ist, so ist es auch mit der Theorie von der strukturellen Diskriminierung. Sie behauptet einfach einen unsichtbaren magischen Wirkmechanismus, und entlässt damit alle Frauen, die sich für ihre Kinder mit einem weinenden, aber meist auch einem lachenden Auge aus der Karriere-Tretmühle verabschiedet haben, aus ihrer Verantwortung für diese Entscheidung, und bietet ihnen die bequeme Rolle eines Opfers einer imaginären Diskriminierung an. Mit diesem schlechten Taschenspielertrick hält sich die Legende von der strukturellen Diskriminierung ähnlich gut wie die Homöopathie mit ihrem Gedächtnis des Wassers.

Letztere ist aber zunehmend unter Beschuss und gerät in die Defensive. Vielleicht gelingt das irgendwann auch mit der angeblichen strukturellen Diskriminierung von Frauen, die nichts anderes ist als eine Erfindung des Opfer-Feminismus im Sinne der „Female Hypoagency“.

  1. Wie Kommentator Mala bemerkte, war es schon vor ca. 174 Jahren []
  2. Und das ist meiner Meinung nach eine mögliche Existenzberechtigung für die Homöopathie: Die Möglichkeit, Placebos zu verschreiben, ohne diese als Placebos „entzaubern“ zu müssen. []
  3. Und die „vierte Säule“, die Presse, ist auch meistens auf Seiten des Feminismus. []

Schreibblockade bei Margarete Stokowski oder: Mittelalte weiße Männer

Margarete Stokowski hat eine neue feministische Kolumne für den Spiegel geschrieben, die so schlecht ist, dass sie mich ratlos zurücklässt.

So ratlos, dass ich mir eine Geschichte ausdenken musste, um ihre Entstehung irgendwie nachvollziehen zu können:

Der Abgabetermin naht, und Margarete Stokowski sitzt ratlos herum, ihr Buch dümpelt trotz Lobhudeleien feministischer Freund_ixs auf Amazon-Verkaufsrang 1400+ herum, und sie muss doch noch etwas Feministisches schreiben, denn die Kolumne bei SPON ist ihre einzige regelmäßige Arbeit. Die Schreibblockade wird nicht besser, und schließlich reift in ihrer Verzweiflung der Plan, irgendwie das Thema „alte weiße Männer“ nochmal auszuschlachten.

Nun gibt es dazu eigentlich nichts zu sagen, außer, dass netzfeministische Kreise ständig auf weißen (wahlweise auch alten, wütenden) heterosexuellen Männern herumhacken.
Es ist schlimm mit diesen weißen Männern, verdankt ihnen doch der Feminismus die philosophisch-theoretische Grundlage und die freiheitliche Gesellschaftsordnung, die ihn erst ermöglicht hat; das weiß eigentlich auch Margarete Stokowski. Ein Grund mehr, diese alten, weißen, männlichen Bastarde zu hassen! Wie ich gestern ausgeführt hatte, darf man als Feministin ja auch keine andere Gruppe beschimpfen, der Hass auf weiße Männer ist also für die gute Feministin, die ihre Aggressionen loswerden will, alternativlos.

Was also schreiben, am besten noch ganz ganz Neues? Nun, Frau Stokowski greift zu einem kleinen Trick. Aus den alten weißen Männern, die ihre Kolleginnen und sie so gerne sexistisch-rassistisch und age-istisch bashen (ca. 7.000 Google-Treffer für „alte weiße Männer“), macht sie einfach „mittelalte weiße Männer“, obwohl das vorher kaum irgendjemand geschrieben hat (ca. 140 Google-Treffer). Das klingt gleich viel weniger nach Hatespeech, nach Hetze gegen Senioren etc., und außerdem relativ neu, und das ist ja schon mal was!1

Zufrieden lehnt sich Frau Stokowski zurück, und hat gleich noch einen Einfall! Sie wendet eine feministische Standardmethode an, ignoriert einfach die Realität und konstruiert eine eigene, die sie auch sofort selbst für wahr hält:

In dieser Welt sind die mittelalten weißen Männer beleidigt, weil sich nicht alles um sie dreht. Sie empfinden „alte weiße Männer“ sogar als Beleidigung, obwohl es dafür gar keinen Grund gibt, wie Frau Stokowski mit ein paar lahmen Wortspielen erläutert.

Dass Margarete Stokowski weiss, was ihre Kolleginnen Abfälliges über weiße alte Männer schreiben, räumt sie durchaus ein:

Der weiße mittelalte heterosexuelle Mann gilt, wenn man allem Bösen glaubt, das über ihn gesagt wird, als rückständig und abgehängt, als Täter, Verlierer und Sündenbock, als Evolutionshemmnis und Auslaufmodell, als einer, der seine Privilegien nicht checkt und denkt, er könne dem Lauf der Welt entkommen, wenn er Faschisten wählt.

Die alten, weißen Männer sind also mitnichten über die zutreffende Bezeichnung genervt, sondern von den rassistischen, sexistischen und ageistischen Anwürfen und von der Misandrie dahergelaufener Netzfeministinnen. Margarete Stokowski weiß das auch, aber zieht ihre Artikel-Idee weiter durch. Sie braucht das Zeilenhonorar.

Kurz wird sie sogar fast zur Männerrechtlerin — Männer hätten es auch nicht leicht, der Kapitalismus schenke auch Männern nichts — dann ist der weiße, heterosexuelle Mann doch wieder irgendwie privilegiert.
Leider ist die Wortzahl für eine Spiegel-Kolumne wohl noch nicht ganz erreicht, darum phantasiert sie noch schnell herbei, dass Männer aufgrund der Beschimpfungen durch verwirrte Netzfeministinnen vielleicht aufhören würden, Frauen in Schubladen zu stecken.

Wir dürfen davon ausgehen, dass Margarete Stokowski aufgefallen ist, wie absurd es ist, In-Schubladen-Stecken durch In-Schubladen-Stecken-und-wüst-Beschimpfen zu bekämpfen, aber mit diesen wirren Ausführungen hat sie anscheinend die fehlenden Wörter geschunden. Dann ist der selten schwache Artikel vorbei.

  1. Vielleicht findet sie auch das Wortspiel mit „Mittelalter“ unglaublich einfallsreich. Vielleicht hat sie Substanzen konsumiert. []

Abwärtsgerichteter sozialer Vergleich und der Genderfeminismus

Ich habe soeben einen interessanten Artikel auf SPON über Die Ratte in uns gelesen.

Darin geht es um psychologische Erklärungen dafür, warum Menschen andere verachten bzw. „hassen“. Auf andere Herabblicken zu können ist laut diesem Artikel eine Methode der Selbstwertsteigerung.

Das ist natürlich ein links-progressiver Artikel und das „Hassen“ ist natürlich auf die 90% Menschen gemünzt, die Links-Progressive „Nazis“ nennen.

Allerdings erklärt der Artikel für mich auch sehr gut, warum dritte-Welle-Gender-Feministinnen den „weißen heterosexuellen Mann“ zum Hassobjekt auserkoren haben und keine Gelegenheit auslassen auf ihm herumhacken.

Wenn man jemand ist, der keine wirtschaftlich relevanten Fähigkeiten besitzt, und komplett von öffentlicher Förderung abhängt, die jederzeit gestrichen werden kann, dann ist das Bedürfnis, auf irgendjemand anderen herabzublicken, natürlich groß. Aber alle Minderheiten scheiden als Opfer und Hassobjekt aus, wenn man den links-progressiven, toleranten Habitus bewahren will; sie sind sakrosankt.

Also gibt es für den Gender-Feminismus nur die Misandrie, den Männerhass als Ausweg zur Befriedigung des Bedürfnisses nach Geltung. Bei der Suche nach jemandem, auf den man „guten Gewissens“ herabblicken und den man verachten kann, bleibt niemand anderes übrig als der weiße, heterosexuelle Mann. Das starke Bedürfnis, jemanden verachten zu können führt zu der absurden Stilisierung des WHM, der natürlich mehr für Frieden, Wohlstand und Frauenrechte getan hat als irgendwer sonst, zum ultimativ bösen, zum jahrtausende-langen Unterdrücker, zur Quelle allen Übels, zum Förderer von Rape-Culture etc. pp..

Bisher konnte ich mir den Hass der Genderfeministen auf den WHM nie erklären, aber nach diesem Spiegel-Artikel ist mir alles klar.
Die Nutzlosen und Unfähigen, deren alberne Pseudo-Wissenschaft auf den Schultern weißer, heterosexueller Riesen steht, brauchen einen Feind, um diesen abwerten und daraus Selbstwert ziehen zu können. Der (alte, wütende) WHM ist der einzige Feind, den sie sich selbst erlauben können.

Der radikale Konstruktivismus

Der radikale Konstruktivismus bildet die Grundlage für Strömungen wie z.B. den Genderfeminismus, der behauptet, Geschlecht („Gender“) sei konstruiert.

Der rad. Konstruktivismus nimmt an, dass jedes Individuum sich selbst individuell an die Realität anpasst, und dass dadurch jedes Wesen einen anderen Zugang zur Realität hat, dass also die Realität für jedes Wesen anders erscheint. Darum schließt der rad. Konstruktivismus die Existenz einer (erfahrbaren) Realität aus. Folglich können auch keine Erkenntniss über die „Realität“ gewonnen werden, denn da niemand Zugang zu einer objektiven Realität hat, können Theorien über die Realität und die Realität nicht abgeglichen werden.

Allerdings gehen radikale Konstruktivisten auch davon aus, dass der radikale Konstruktivismus die beste Variante der Erkenntnistheorie darstellt, obwohl sich für diese Ansicht im radikalen Konstruktivismus kein Argument finden lässt. Denn da die Realität nicht erkennbar ist, müsste man als radikaler Konstruktivist auch jederzeit jede andere Weltsicht als gleichwertig bzw. als mögliche unabänderliche subjektive Wahrheit einer anderen Person akeptieren.

Entsprechend ist es einigermaßen lächerlich, wenn radikale Konstruktivisten andere von ihrer Weltsicht überzeugen wollen, wie z.B. von der Konstruiertheit der Geschlechterrollen. Sie müssten doch wissen, dass das nur ihre Sichtweise ist, die nicht notwendigerweise von irgendwem geteilt wird?

Gender-Feminismus und Ursache und Wirkung

Mir ist aufgefallen, dass viele Behauptungen des kontemporären Gender-Feminismus damit erklärt werden könn(t)en, dass Feminstinnen Ursache und Wirkung verwechseln bzw. vertauschen.

Nehmen wir die Idee, man müsse die Sprache verändern, damit sich das Denken verändere; es sei also nötig, immer auch weibliche Formen oder geschlechtsneutrale Hilfskonstrukte zu verwenden (s.g. Sapir-Whorf Hypothese), weil sonst Menschen dächten, alle Grundschullehrer/Ärzte/Ökotrophologen seien Männer.

Tatsächlich ist es aber so, dass die Sprache geändert und erweitert wird, wenn die sprachlichen Möglichkeiten nicht ausreichen, etwas auszudrücken.
„Fremdschämen“ zum Beispiel, „Hater“ oder „prokrastinieren“ sind vergleichsweise neue Wörter, die gebildet wurden, um plötzlich relevante Dinge auszudrücken.1

Es beschränkt also nicht die Sprache das Denken, sondern das Denken führt zu einer Veränderung der Sprache. Und wenn es eine relevante Menge von Menschen interessieren würde, ausdrücken zu können, dass eine Person möglicherweise Trans- oder a- oder bi-sexuell oder polyamorös sei, vielleicht aber auch nicht, dann würde auch hierfür eine sprachliche Möglichkeit gefunden. Tatsächlich aber interessiert es die meisten Menschen rein gar nicht, und darum können sich zu diesem Zweck ausgedachte „inklusive“ Schreibweisen auch nicht durchsetzen. Nichtmal das krampfige „Mit-Nennen“ der weiblichen Form wird im Alltag von einer nennenswerten Zahl von Menschen praktiziert.2

Dass Menschen bei „einem Arzt“ weiterhin eher an einen Mann denken, hängt vielleicht einfach damit zusammen, dass weiterhin mehr Männer als Frauen als Arzt tätig sind. Weil viele Ärztinnen doch später lieber Teilzeit oder gar nicht arbeiten.

Das bringt mich zur zweiten feministischen These, nämlich, dass nur wenige Frauen in Fachgebiet X arbeiten wollen, weil es dort nicht genug weibliche Vorbilder gäbe. Diese These kann man sehr einfach anhand empirischer Erfahrungen widerlegen. Um 1900 gab es quasi keine Juristinnen oder Ärztinnen, heute sind über 50% der Absolventen in Jura oder Medizin Frauen. Wenn Frauen also etwas interessiert, dann spielt es überhaupt keine Rolle, ob dort viele Frauen sind – oder keine.
Es gibt also nicht deshalb wenig Interesse bei Frauen an Elektrotechnik, weil dort wenig Frauen sind, sondern es sind wenig Frauen in der Elektrotechnik, weil Frauen daran wenig Interesse haben.

Fast scheint es so, als sei die Umkehrung von Ursache und Wirkung der Standard-Kunstgriff des Gender-Feminismus, um auf einfache Weise eine scheinbar logische „Dekonstruktion“ von Fakten zu bewerkstelligen.

Das trifft ja auch bei der genderfeministischen These zu, es gebe gar keine Geschlechtsunterschiede. Nicht die Unterschiedlichkeit der Geschlechter führe zu unterschiedlichem Verhalten, sondern die Konditionierung zu unterschiedlichem Verhalten führe zu einer (scheinbaren) Unterschiedlichkeit der Geschlechter.

  1. Die Franzosen haben sogar ein Wort für die Angst, man könnte verrückt werden und springen, wenn man hoch oben steht… []
  2. Da im Englischen, wo es keine geschlechtsspezifischen Endungen oder Artikel (mehr) gibt, auch alle sehr gut damit auskommen, dass die eine, noch benutzte Wortform z.B. bei den lateinisch-stämmigen Worten klar männliche Endungen hat (actor, proprietor, inventor …), fragt man sich sowieso, ob es nicht klug wäre vom Feminismus, wenn man aufhören würde vom generischen Maskulinum zu faseln und sich statt dessen einfach mitgemeint fühlen würde, wenn die männliche Form benutzt wird. []