Die #SPD und das Tolle-krebserregende-Zwangsbons-Gesetz

Mit der sogenannten „Bonpflicht“ hat sich die SPD ultimativ ins Knie geschossen.
Aufgrund des Gesetzes wird jede Menge Papiermüll produziert, der aufgrund des verwendeten Thermopapiers meist mit krebserregendem bzw. hormonaktiven Bisphenol-A (BPA) verseucht ist, und damit im Restmüll entsorgt werden muss.
Und das, ohne dass dieser Zwang zur Ausgabe von Bons irgendwelchen Einfluss auf die Verhinderung von Umsatzsteuerbetrug hätte, weil niemand diese Bons aufbewahrt oder haben will, und die Kassen sowieso bereits eingebaute Mechanismen zur manipulationsresistenten Aufzeichnung aller Kassenvorgänge haben.

Da die SPD es verpasst hat, diesem großartigen Beispiel für sozialdemokratische Kurzsichtigkeit einen klingenden Namen wie „Gutes-Gesetz-gegen-bösen-Steuerbetrug“ zu geben, möchte ich es einfach mal das Tolle-krebserregende-Zwangsbons-Gesetz nennen und hoffe, dass sich viele Bürger 2021 bei der Wahl noch an diesen Unsinn erinnern können.

Ein Gedanke zu „Die #SPD und das Tolle-krebserregende-Zwangsbons-Gesetz

  1. Matze

    Zur Info:

    „Im Juli 2016 hat die EU-Kommission einem Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur zugestimmt, das Vorkommen von Bisphenol A in Thermopapier zukünftig zu beschränken. Die Änderung tritt 2020 in Kraft und besagt, dass die Konzentration von BPA in Thermorollen nicht mehr als 0,02 Prozent betragen darf – was einem Verbot gleichkommt.[2] BPA darf ab 2020 nicht mehr zusätzlich bei der Papierherstellung hinzugefügt werden. Der erlaubte Restgehalt generiert sich aus Rückständen aus Recyclingpapier. Somit können Thermopapiere unbedenklich ins Altpapier gegeben werden. Die Industrie ist auf alternative Stoffe umgestiegen oder hat Verfahren für die Beschichtung entwickelt, die ohne Farbentwickler auskommen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thermopapier#Bisphenol-A-Verwendung

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