Flippen die Herren der Schöpfung aus?

Auf „Esmeralda kennt Wayne“1 schreibt, ehm, Esmeralda, am Equal Pay Day flippten die Herren der Schöpfung aus.

Tatsächlich kann man diesen Eindruck haben. Denn es ist wahr!

Wir2 können es einfach nicht mehr ertragen, dass Manuela Schwesig und „feministische“ Journalisten jedes Jahr wieder diesen angeblichen 21%-Gender-Pay-Gap bringen, Krokodilstränen vergießen und dabei suggerieren, diese Lohnlücke sei tatsächlich irgendwie ursächlich durch das Geschlecht bedingt und das böse Patriarchat hätte es tatsächlich vermocht, dass Frauen 21% weniger Gehalt bekommen.
Was natürlich völliger Bullshit ist, denn erstens liegt der um die bekannten Einflussfaktoren bereinigte „Pay Gap“ irgendwo zwischen 2% und 6%, und zweitens ist der Grund für diesen Lohnunterschied eben nicht Diskriminierung von Frauen, sondern man weiß einfach die Ursachen dafür bisher nicht und es kommen darum alle möglichen Ursache als Grund dafür in Frage. Drittens und letztens würde der Markt dafür sorgen, dass die Gehälter sich schnell anglichen, gäbe es tatsächlich 21% Lohnunterschied zwischen gleichqualifizierten Frauen und Männern.

Die ständige Wiederholung dieser dummen 21%-Pay-Gap-Propaganda-Lüge ist tatsächlich schwer zu ertragen. Und da wird Mann natürlich irgendwann auch mal biestig.

  1. Wayne interessiert’s? []
  2. Die Herren der Schöpfung! []

2 Gedanken zu „Flippen die Herren der Schöpfung aus?

  1. Astrid Semm

    Ehm… du darfst mich gern weiterhin Astrid nennen. ;o)

    Das Dumme ist, dass mir dieser Unfug genauso auf die Neven geht wie dir. Deshalb habe ich eigentlich nur die Argumente zusammengefasst und (offensichtlich nicht sehr erfolgreich) versucht, zu zwigen, dass das Problem woanders liegt. Im Grunde hasse ich es, mich mit Nebelkerzen zu beschäftigen, deswegen habe ich eingangs gesagt, was mich nervt. War wohl blöd formuliert.

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    1. Matze

      „Meist geht es bei den Gesprächen vor allem darum, ob und mit wie vielen Stunden die Mutter nach der Elternzeit zurück in den Job geht. Dass der Vater wieder Vollzeit arbeitet, steht meist nicht zur Disposition.

      Der Wunsch der Mutter, beim Kind zu bleiben, hat laut Studie maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung, wer zuhause bleibt oder reduziert arbeitet.“

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/so-teilen-deutsche-eltern-die-arbeit-auf-allensbach-studie-a-1042242.html

      Entscheidungen maßgeblich von Frauen, führen dazu das der GPG entsteht. Aber die Schuld dafür gibt man der bösen Männerwelt. Da hat Mann allen Grund genervt zu sein.

      Ihr „Ausflippen“ klingt dabei wieder nach diesen „Männer und ihre Problömchen“, typisches shaming.

      Männer könnten den GPG wahrscheinlich sogar ziemlich schnell abschaffen, in dem sie nämlich als Ganzes den Wunsch der Frauen bei den Kinder zu bleiben NICHT nachgeben und selbst darauf bestehen beruflich auszusetzen.

      Ich wie ich mittlerweile schon gelernt habe, ist es nichts schlimmes wenn sich der GPG dann umkehrt, so wie im Osten wo in einigen Gegenden die Frauen durchschnittlich mehr verdienen wie die Männer. Das ist dann nämlich ein poisitiver GPG:

      https://allesevolution.files.wordpress.com/2016/09/regionale-unterschiede-im-gpg.jpeg

      Und der hat dann natürlich gar nichts mit Diskriminierung von Männern zu tun. Da kann man alles erklären… nur wenn Frauen weniger verdienen ist es immer Disriminierung.

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