(Racial) Profiling

Sicher macht es im Moment keinen Spaß, Deutscher mit schwarzer Hautfarbe zu sein.

Denn anscheinend kontrolliert die Polizei gerade junge schwarze Männer besonders oft.

Weil anscheinend junge schwarze Männer statistisch ein besonders lohnenswertes Ziel für Kontrollen sind.

An dieser Stelle müsste man allerdings erstmal prüfen, ob die kriminellen Nordafrikaner, die die Polizei anscheinend mit diesen Kontrollen im Griff behalten will, überhaupt unter den Schwarzen in Deutschland eine so relvant große Gruppe bilden, dass sich die Kontrolle von Schwarzen tatsächlich verstärkt „rechnet“.

Es ist ja so, dass die Polizei, dank dünner Personaldecke, auf Effizienz achten muss. Und darum muss sie irgendwelche „Faustregeln“ nutzen, wer zu kontrollieren ist, und wer nicht.

Denn machen wir uns nichts vor: Junge Männer sind statistisch krimineller als alte Frauen, also ergibt es Sinn, mehr junge Männer als alte Frauen zu kontrollieren, auch wenn das „Age-ismus“ und „Sexismus“ ist (Mimimimi!).

Ich kenne mich damit aus. Als damals Langhaariger wurde ich an einer Autobahnraststätte wegen „szenetypischen Aussehens“ kontrolliert, und wegen jugendlichen Aussehens wurde ich auch noch mit 20 in Diskos kontrolliert, ob ich schon 18 wäre.
Aber es lohnt sich nicht, sich deswegen diskriminiert zu fühlen, wenn doch die Leute nur ihren Job machen und Erfahrungswerte nutzen, um diesen Job gut und effizient zu machen. Klar ist es blöd, wenn man da ins Raster passt, aber solange Kontrolleure die bösen Jungs nicht „magisch“ von den nicht-bösen unterscheiden können, geht es eben nicht anders.

Also ist es — unter dem Vorbehalt, dass schwarze junge alleinreisende Männer tatsächlich statistisch gesehen häufiger kriminell1 sind als nicht-schwarze (warum hat das noch niemand recherchiert? Gibt es dazu keine Statistik, weil das ja auch rassistisch sein könnte?) — sinnvoll, diese stärker zu kontrollieren als weiße.

Das ist natürlich nicht so schön für alle schwarzen Deutschen, die mir im deswegen aufrichtig leid tun, und darum sollte die Regierung die Gründe dafür beseitigen, dass die Polizei Schwarze in geradezu belästigender Weise intensiver kontrolliert als Nicht-Schwarze. Das heißt: Abgelehnte und / oder kriminelle schwarzafrikanische Asylbewerber müssen endlich abgeschoben werden, damit es keinen Grund mehr gibt, Schwarze intensiver zu kontrollieren.

Jetzt die Rassismus-Karte zu spielen bringt nichts. Nur wenn die Kontrolle von Schwarzen tatsächlich statistisch genau so (wenig) erfolgversprechend erscheint wie die Kontrolle von Weißen, wird die Polizei aufhören, Schwarze intensiver zu kontrollieren bzw. misstrauischer zu betrachten.
Und solange die Kontrolle von Schwarzen statistisch signifikant erfolgversprechender ist als von Nicht-Schwarzen, ist diese verstärkte Kontrolle auch kein Rassismus, sondern Pragmatismus.

  1. inklusive unerlaubtem Aufenthalt in Deutschland []

4 Gedanken zu „(Racial) Profiling

  1. Graublau

    2. Julie Borowski zu einer ähnlichen Praxis wie von Udo Vetter beschrieben in den USA:
    https://www.youtube.com/watch?v=xaGM8C_lTI4

    Dabei kommen dann auch interessante Zahlen:
    Pro gefundenen illegalen Sachen benötigte man so viele Kontrollen:
    Schwarze: 143
    Hispanics: 99
    Weiße: 27

    Sprich, bei Weißen war man deutlich zielsicherer in der Einschätzung, was sich natürlich so lesen läßt, dass man die Schwarzen deutlich eher „einfach auf Verdacht“ kontrolliert hat.

    Und das ist natürlich Schikane. Das ist der zweite Aspekt, der mir im Artikel fehlt: Von den Kontrollen können bestimmte Gruppen häufiger betroffen sein, obwohl die „Ausbeute“ bei ihnen deutlich geringer ist. Man findet also nicht „durch Erfahrung“ mehr, sondern „durch mehr Versuche“.

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    1. Autor Beitragsautor

      Die Statistik ist interessant, aber das Zustandekommen wäre noch interessanter.

      Die reinen Zahlen sagen jedenfalls wenig aus, auch wenn es so scheint, als ob die Polizei eigentlich verstärkt Weiße kontrollieren sollte, um die „Ausbeute“ zu erhöhen.

      Generell sollte das Vorgehen der Polizei durch einen bestimmten Auftrag vorbestimmt sein, und die Auswahl z.B. von zu Kontrollierenden sollte auf nachvollziehbaren Kriterien basieren.

      Suboptimales Verhalten der Polizei durch Bösartigkeit der Polizisten zu erklären statt durch Mängel bei der Führung (auch der politischen Führung!) und der Definition der Aufträge an die einzelnen Polizisten durch diese Führung halte ich in jedem Fall für falsch.

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  2. Graublau

    Ich möchte dem Beitrag zwei Videos (und Einwände entgegenhalten):

    1. In dem Artikel vermeine ich die Annahme zu lesen, die Polizei wisse schon, was sie tue. Warum soll das so sein? Gerade bei Personalnot wäre doch ebenso zu erwarten, dass man sich an jeden Strohhalm klammert, dass man eben nicht mehr Aufwand betreibt, um zu ermitteln, sondern sich lieber auf die kleinen Fische konzentriert, die leicht zu fangen sind.

    Udo Vetter, Anwalt für Strafrecht, in einem Vortrag von Ende 2006 (3:06-4:46):
    https://www.youtube.com/watch?v=a0n1PNpB00g
    – sinngemäßt: „kriminalistische Erfahrung“ ist ein Gummiparagraf, so belastbar wie „Bauchgefühl“
    – verdachtsunabhängige Kontrollen im Düsseldorfer Hauptbahnhof: in 10 Jahren kamen deswegen zu Udo Vetter nur zwei Nicht-Schwarze (davon einer mit Rastalocken und Haschzigarette inn der Hand)

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  3. Gereon

    Der Artikel blendet wesentliche Details und Fakten aus.
    Zunächst waren von den 1500 Tätern von Köln im diesen Jahr etwa 900 identifizierte des letzen Jahres.
    Das deutet auf einen hohen Organisationsgrad und entsprechend verabredete Absicht. Das alle Anreisenden, die sich dieser Batallione anschliessen wollen einem potentiellen Täterkreis zuordnen lassen hat nichts mit Rassismus zu tun. Wenn es alle rothaarige Iren gewesen wären, wäre das Ergebnis dasselbe gewesen.
    Die Tatsache, das diese Hordenbildung in mehreren deutschen und österreichischen Städten stattfand in größeren wie kleineren, Alahu Dingsbums Rufe und IS Fahnen geschwenkt wurden, deutet ebenso auf Organisation und Absprache hin. Das ist nicht nur sehr besorgniserregend, sondern auch ein Test des zu erwartenden Widerstandes.
    Die Polizei war mit der Mannstärke an ihren Grenzen. Man muss jetzt nur die Aufmarschstärke verdoppeln und Waffen mitbringen. Das wissen die jetzt. Und das ist keine Sicherheit, es ist nur noch einmal gut gegangen. Wir sind im Krieg. Wenn die Grüninnen bedauern, das keine oder nur sehr wenige deutsche Frauen etwas braunes eingeschoben bekamen um so eine weitere deutsche Familie zu verhindern, sollte man sie unter diese Horden treiben. Nackt und unbewaffnet-. Dann können sie Multikulti über sich ergehen lassen.

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